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Ausblick auf die Saison 2009

Artikel vom 24.08.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 1060, Kommentare: 0

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Für die Bundesligasaison 2009 hat sich im Vergleich zum Vorjahr sehr viel verändert. Der ASV Nendingen wird nach der Umstrukturierung der 1. Bundesliga mit dem KSV Aalen 05 und der RKG Freiburg 2000 nur noch auf zwei Gegner aus der letzten Saison treffen. Statt wie bisher auf die drei Ligen Nord, Mitte, Süd werden die Bundesligavereine nun auf je eine Liga West und Ost aufgeteilt. Diese eigentlich erst für 2010 vorgesehene Zusammenlegung wurde um ein Jahr vorgezogen. Anlass dafür war der Rückzug mehrerer Vereine aus der 1.Bundesliga, wie zum Beispiel der KG Dewangen-Fachsenfeld, des KSV Witten oder des KSV Ketsch. Immer mehr Vereine scheinen sich in dem wahnwitzigen Wettlauf um die Verpflichtung nationaler und vor allem internationaler Stars finanziell zu übernehmen oder sie bekamen Probleme mit den versicherungs- und steuerrechtlichen Bestimmungen.
Der ASV Nendingen will hier für einen soliden Weg der Vernunft stehen. Zwar können auch die Nendinger auf Neuzugänge nicht verzichten, aber im Vergleich zu den meisten anderen Vereinen bleibt hier die Bodenhaftung noch gewahrt. Schließlich stehen mit Reiner Schilling und Edwin Hamma zwei Männer an der Vereinsspitze in der Verantwortung, die als Bankkaufleute alter Schule wissen, dass Ausgaben durch entsprechende Einnahmen gedeckt sein müssen.
Der ASV Nendingen ist nun in die 1. Bundesliga West eingeteilt worden. Neben Aalen und Freiburg sind hier die fünf erstplatzierten Mannschaften der letztjährigen 1. Bundesliga Mitte vertreten. Und das sind angeführt vom aktuellen deutschen Mannschaftsmeister KSV Köllerbach so hochkarätige Teams wie der SV Germania Weingarten, der ASV Mainz 88, die RWG Mömbris/Königshofen und der KSK Neuss. Vervollständigt wird die Zehner-Liga durch die beiden Aufsteiger RG Hausen-Zell und KSV Seeheim.
Das Niveau dieser Liga ist also noch deutlich höher einzuschätzen als im vergangenen Jahr. Mit den Mannschaften des KSV Köllerbach, des KSV Aalen und des SV Germania Weingarten sind alle drei Favoriten für die deutsche Meisterschaft in dieser Liga West und sie sind damit auch für die ersten vier Plätze und das Erreichen der Endrunde klar favorisiert. Aber auch die RWG Mömbris-Königshofen, der ASV Mainz und der KSK Neuss wollen hier ein Wort mitreden. Für den ASV Nendingen kann es nur darum gehen, zu versuchen den Klassenerhalt zu schaffen und möglichst früh einen gesicherten Platz im Mittelfeld zu erreichen. Trainer Volker Hirt hat, -optimistisch wie immer-,  Platz 6 als Saisonziel angegeben. Aber auch Platz 8, der die Mannschaft vor einem Relegationskampf bewahren würde, wäre sicher als Erfolg zu werten. Und dafür müssen die nötigen Punkte gegen Mannschaften wie die RG Hausen-Zell, den KSV Seeheim, die RKG Freiburg und vielleicht auch der eine oder andere Überraschungssieg geholt werden.
Auch wenn zum Auftakt am 29. August die Aufgabe in Aalen sehr schwer ist, so könnten schon die beiden nächsten Kämpfe in Freiburg und der erste Heimkampf gegen die RWG Mömbris-Königshofen am 12. September Schlüsselkämpfe werden. Leider will es der Terminplan so, dass der zweite Heimkampf wegen der WM-bedingten zweiwöchigen Pause erst am 17. Oktober stattfinden wird. Dann aber geht es Schlag auf Schlag, wenn in den 5 Wochen zwischen dem 31. Oktober und 5. Dezember gleich 5 Heimkämpfe in der Mühlauhalle anstehen. Der ASV Nendingen hofft natürlich dann darauf, dass seine Ringer wie im Vorjahr immer von einer großen Zuschauerkulisse unterstützt werden.
Neben Eishockey in Schwenningen und Handball in Balingen war Ringen beim ASV Nendingen in der Region im letzten Jahr das Maß aller Dinge. Und die Ringer des ASV mit Trainer Volker Hirt, die verantwortlichen Funktionäre im Verein, die große Zahl der ehrenamtlichen Helfer und die ASV-Supporters, sie alle wollen ihren Teil dazu beitragen, dass das auch in diesem Herbst so sein wird. 

Katgeorien

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