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Vorschau auf KSV Aalen 05 - ASV Nendingen

Artikel vom 26.08.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 573, Kommentare: 0

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Schon zum Auftakt der neuen Bundesligasaison steht für den ASV Nendingen an diesem Samstag, 29. August, mit dem Auswärtskampf beim vielfachen deutschen Mannschaftsmeister KSV Aalen ein ganz schwerer Gang an. Die Aalener haben sich für diese Saison sehr viel vorgenommen und zählen sich selber zu den DM-Favoriten in diesem Jahr. Obwohl sie nach der letzten Runde auf einige ihrer ausländischen Stars verzichteten, haben sie sich dennoch auch wieder durch zahlreiche Zugänge verstärkt. Dazu zählen die aktuellen deutschen Meister Stefan Kehrer (96 kg F) und Christian Fetzer (74 kg G) aber auch internationale Spitzenringer wie der Armenier Arsen Julfalakyan (Europameister 2009), der Grieche Oleg Motsalis (74 kg F), der Bulgare Anatoli Guidea (Vize-Weltmeister 2007) oder der Rumäne Robert Papp (Junioren-Europameister 2008, 84 kg G). Insgesamt befinden sich im Aalener Kader 15 Ringer, die schon Medaillenränge bei Europa- oder Weltmeisterschaften errungen haben. Wie viele von ihnen tatsächlich jeweils eingesetzt werden, ist sicher auch eine Frage der finanziellen Mittel und des jeweiligen Gegners. Aber die klar favoriserten Gastgeber werden am Samstag den ASV Nendingen auf keinen Fall unterschätzen, denn auch in Aalen weiß man, dass die Nendinger in dieser Saison wohl noch leistungsfähiger als im letzten Jahr sein werden. Die Gäste werden mit einer starken Aufstellung auf die Ostalb fahren und wollen versuchen, sich wieder so gut wie möglich zu verkaufen.
Kampfbeginn in der Aalener Greuthalle ist um 19.30 Uhr. Der Nendinger Ringerbus fährt um 14 Uhr am Ringerlokal ab. Die ASV-Ringer hoffen auf die Unterstützung durch viele Fans, die sich bei Harry Moll (Tel. 07461-72799) für die Mitfahrt im Bus anmelden können.
Die Zuschauer werden erstmals in der Bundesliga die schon bei Einzelturnieren erprobte Änderung im griechisch-römischen Stil erleben. Bisher folgte ja nach 1 Minute Standkampf der Bodenkampf mit jeweils 30 Sekunden in der Ober- und Unterlage. Zur Aufwertung des Standkampfes wurde er nun auf 90 Sekunden verlängert, auf den dann in jeder Runde ein Bodenkampf von 30 Sekunden folgt, bei dem der nach Punkten führende Ringer in der Oberlage ist. Endet der Standkampf jedoch unentschieden mit 0:0, bekommt zunächst der „rote“ Ringer die Oberlage zugesprochen. Bei einem 0:0 in einer zweiten Runde erhält dann der „blaue“ Ringer diesen Vorteil zugesprochen, den er allerdings dann auch mit einer Wertung im Bodenkampf für sich entscheiden müsste. Diese neue etwas komplizierte Regelung wird bei einem Heimkampf der Nendinger Ringer den Zuschauern noch genauer erläutert werden.

Katgeorien

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