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TKSV Bonn-Duisdorf - ASV Nendingen 12:26

Artikel vom 06.12.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 876, Kommentare: 0

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ASV Nendingen erringt den fünften Sieg in Serie

Der ASV Nendingen hat am Samstag in seinem letzten Kampf dieser Saison in der 1. Bundesliga beim TKSV Bonn-Duisdorf klar mit 26:12 gewonnen. „Ende gut, alles gut“, könnte man fast sagen, denn damit dokumentierten die Nendinger mit 10:0 Punkten aus den letzten fünf Kämpfen mit einem tollen Endspurt ihre enorme Mannschaftsstärke. Mit dem 5. Platz wurde zwar die Endrunde knapp verpasst, aber dennoch das beste Bundesligaergebnis der ASV-Geschichte erreicht.

Die Gastgeber erhielten zwar die vier Punkte in der Klasse bis 55 Kilogramm kampflos, konnten auf der Matte aber nur zwei Kämpfe jeweils mit 3:1 für sich entscheiden. Alle ASV-Ringer präsentierten sich auch im letzten Saisonkampf wieder in glänzender Form. Ghenadie Tulbea und Marc Buschle dominierten mit tollen Überlegenheitssiegen und Eduard Kratz holte sich sogar einen Schultersieg. Benjamin Raiser und Yan Ceaban mussten sich zwar knapp gegen starke Gegner geschlagen geben, aber alle fünf anderen Nendinger setzten sich in ganz engen Kämpfen mit großem Einsatz letztlich doch als Sieger durch.

Nachdem Melvin Pelzer (55 kg) für die Rheinländer ohne Gegner zum Sieger erklärt wurde, setzte sich Nendingen gleich durch drei Siege mit 10:4 Punkten entscheidend ab. Georgi Sredkov (120 kg) behielt trotz Gewichtsnachteils gegen Patrick Zimmermann in drei Runden jeweils knapp die Oberhand. Dann aber zeigte Ghenadie Tulbea bei seinem letzten Auftritt in dieser Saison wieder seine ganze Klasse. Er brannte ein wahres Feuerwerk an Griffen ab und deklassierte den gewiss nicht schlechten Juri Baron mit 20:1 Punkten.

Richtig eng war dann wieder der nächste Kampf, bei dem sich aber mit Andreas Miekeley (96 kg) wieder der Gast in allen drei Runden denkbar knapp gegen den schon international erfolgreichen Rumänen Oktavian Nicoara durchsetzte. „Weeste“ kam damit mit seinem 4. Sieg in 9 Kämpfen gegen ganz starke Konkurrenz auf eine stolze Saisonbilanz. Den ersten Sieg auf der Matte für den Gastgeber sicherte sich dann Stefan Daniliuc. Benjamin Raiser (66 kg) hatte den WM-Elften des letzten Jahres zwar in der Vorrunde überraschend mit 3:2 bezwingen können, diesmal aber revanchierte sich der TKSV-Ringer denkbar knapp mit 3:1 Runden.

Nach dem Pausenstand von 11:7 zogen die Nendinger dann jedoch mit vier Siegen in Folge auf 25:9 Punkte davon. Marc Buschle (84 kg) brillierte gegen David Harth mit einem Überlegenheitssieg. Höhepunkt war dabei Runde zwei, in der er beim 9:1 auch mit einer Fünferwertung glänzte. Sehr viel spannender machte es dann wieder Florian Schwarz (66 kg). Gegen Lernik Vanjan konnte aber auch „Lotte“ nach abwechslungsreichem Kampf dann doch in Runde fünf seinen siebten Saisonsieg bejubeln. Ebenfalls hart zu kämpfen hatte Sergios Solontkis (84 kg) gegen Jochen Jahn, dem er aber in einem ausgeglichenen Kampf keinen Rundengewinn zuließ.

Völlig ungefährdet war jedoch Eduard Kratz (74 kg), der sich in dieser Saison nur vom früheren Vizeweltmeister Konstantin Schneider ganz knapp bezwingen ließ. Am Samstag aber war Werner Schellenberg kein ebenbürtiger Gegner. „Ede“ kam in der 2. Runde nach Führung mit 11:0 sogar zum Schultersieg und damit dem 13.Erfolg dieser Saison trotz Verletzungsproblemen. So blieb es Georg Harth, dem stärksten Ringer der Rheinländer, vorbehalten, mit einem Punktsieg den Rückstand auf 12:26 etwas zu verkürzen. Yan Ceaban (74 kg), der wieder eine Klasse aufrückte, überraschte den Favoriten in Runde eins mit einem klaren Rundengewinn, lieferte aber beim 1:3 dennoch eine starke Leistung ab.

Der Kampfverlauf (Bonn-Duisdorf zuerst genannt):
55 kg G: 4:0 Melvin Pelzer (TKSV) siegt ohne Gegner. – 120 kg F: Patrick Zimmermann – Georgi Sredkov 0:3 (PS 0:1/0:2/0:1). – 60 kg F: Juri Baron – Ghenadie Tulbea 0:4 (TÜ 1:7/0:7/0:6). – 96 kg G: Oktavian Nicoara – Andreas Miekeley 0:3 (PS 0:1/0:1/0:1). – 66 kg G: Stefan Daniliuc – Benjamin Raiser 3:1 (PS 0:1/1:0/2:0/1:0). – 84 kg F: David Harth – Marc Buschle 0:4 (TÜ 0:3/1:9/0:1). – 66 kg F: Lernik Vanjan – Florian Schwarz 2:3 (PS 0:2/2:0/0:1/3:0/1:2). – 84 kg G: Jochen Jahn – Sergios Solontkis 0:3 (PS 0:1/0:2/0:1). – 74 kg G: Werner Schellenberg – Eduard Kratz 0:4 (SS bei 0:7/0:4). – 74 kg F: Georg Harth – Yan Ceaban 3:1 (PS 0:4/2:0/1:0/3:0). Endstand 12:26

 

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