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ASV Nendingen bei Landesmeisterschaften erfolgreich
Artikel vom 08.02.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 137, Kommentare: 0
ASV Nendingen bei Landesmeisterschaften erfolgreich: 3 Meister und 3 Vize-Meister
Bei den württembergischen Meisterschaften im Freistil haben die Ringer des ASV Nendingen wieder einmal aufgetrumpft. Mit drei Meistertiteln und drei 2. Plätzen waren sie in Ebersbach auf dem Siegerpodest vertreten. Bei den Männern siegten Marc Buschle und Markus Eichin. In der C-Jugend holte Tim Baur überlegen die Meisterschaft und auch Dominik Reichle überzeugte als Zweiter. Vizemeister wurden auch Steffen Baur in der A-Jugend und Manuel Behr in der B-Jugend.
Völlig ungefährdet waren am Samstag Marc Buschle und Markus Eichin. Marc Buschle setzte sich in der Klasse bis 96 kg mit Siegen gegen Rudolf Münkle (KSV Unterelchingen) und Pierre Pardon (ASV Schwäbisch Hall) souverän durch. Und Markus Eichin dominierte genauso klar mit drei Überlegenheitssiegen in der Klasse bis 120 kg. In der Klasse bis 74 kg traten Marco Schmid und Dominik Preilipper an. Marco Schmid als Greco-Spezialist hielt sich auch im freien Stil gut und kam mit einem Sieg bei zwei Niederlagen auf Platz 7. Achter wurde hier Dominik Preilipper bei seinem ersten Auftritt bei Landesmeisterschaften.
Mit vier überlegenen Siegen sicherte sich Tim Baur (34 kg) am Sonntag in seinem Pool den 1. Platz. Erst im Finalkampf hatte er gegen Peter Eckstein (TSV Dewangen) härteren Widerstand zu überwinden, setzte sich aber dennoch als neuer Landesmeister durch. Auch Dominik Reichle (31 kg) holte sich mit drei Siegen Rang 1 im Pool. Im Endkampf musste er aber die Überlegenheit von Nico Weingart (TSV Dewangen) anerkennen. Die Vizemeisterschaft ist dennoch auch für ihn ein großer Erfolg.
Ebenfalls glänzende Zweite wurden Manuel Behr und Steffen Baur. Manuel Behr (54 kg B-Jugend) feierte im Pool drei souveräne Überlegenheitssiege. Im Finale setzte sich dann jedoch Kai Rösch (TSV Ehningen) mit einem knappen Punktsieg durch, was die tolle Leistung des Nendinger Talents aber nicht schmälert. Die Vize-Meisterschaft sicherte sich auch Steffen Baur in derselben Gewichtsklasse der A-Jugend. Nach zwei Siegen hatte er seinen Pool gewonnen. Im Endkampf setzte sich dann aber die Sonderklasse des deutschen Jugendmeisters Marc Luithle (AV Sulgen) durch, der Steffen Baur auf Platz zwei verwies.
Auch wenn es nicht zu Podestplätzen reichte, so konnten auch die anderen Nendinger Jugendringer gefallen. In der A.Jugend waren Robin Baur und Kevin Mägerle in der Klasse bis 50 kg in ihren Pools nach je zwei Siegen und zwei Niederlagen Dritte. Im Kampf um Platz 5 verwies dann Robin Baur seinen Vereinskollegen auf Platz 6. Ebenfalls Sechster wurde Attila Tolvaj (58 kg) nach guter Leistung und zwei Siegen bei drei Niederlagen. Florian Hermann landete hier auf Platz 16. Pascal Lang (63 kg) musste sich zwei Mal geschlagen geben, holte aber mit einem Sieg Platz 9. Und in der B-Jugend gefiel Lukas Stiller (38 kg) als Sechster. In seinem Pool wurde er guter Dritter und musste sich im Kampf um Platz 5 nur knapp geschlagen geben.
Jugend des ASV Nendingen holt auch im Freistil 4 Meistertitel
Artikel vom 25.01.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 193, Kommentare: 0
Nach ihren Erfolgen im klassischen Stil am vorigen Wochenende war der Ringernachwuchs des ASV Nendingen am Samstag in Trossingen auch im freien Stil sehr erfolgreich. Wie in Sulgen gab es nun auch in Trossingen bei den Bezirksmeisterschaften 8 Podestplätze darunter vier Meistertitel. Zur Freude von Jugendtrainer Marc Buschle, der von Markus Baur, Gerd Reichle und Stefan Rutschmann bei der Betreuung unterstützt wurde, gaben alle 16 ASV-Teilnehmer jeweils ihr Bestes. Doppelmeister wurden Dominik Reichle und Tim Hubert Baur. Beide waren nach ihren Siegen in Sulgen jetzt auch im Freistil in der C-Jugend nicht zu schlagen. Die zwei weiteren Titel gingen auf das Konto von Manuel Behr (B-Jugend) und Heiko Plünske (E-Jugend).
Tim Hubert Baur setzte sich mit drei überlegenen Sieg ins Finale durch. Hier schulterte er auch Adrian Heim (KSV Winzeln) und dokumentierte dadurch seine überragende Stellung in der Klasse bis 34 kg. Genauso souverän präsentierte sich Dominik Reichle in der Klasse bis 31 kg. Neben drei Schultersiegen hatte er nur in den beiden Begegnungen mit seinem Vereinskollegen Yunus Bakir bei seinen Punktsiegen härter zu kämpfen. Der aber holte sich nach vier Siegen unter den 11 Teilnehmern den tollen 2. Platz. Auf Rang 10 kam hier Ronny Preilipper.Manuel Behr (54 kg) holte sich seinen ersten Titel des Jahres nach zwei Schultersiegen gegen Valentin Baier (AV Sulgen). Nach drei entscheidenden Siegen wurde Heiko Plünske in der Klasse bis 21 kg zum ersten Mal Bezirksmeister. Katja Reichle wurde hier gute Vierte. Aber auch Lukas Stiller und Tobias Geiselmann, die in der Vorwoche Meister geworden waren, hielten sich auch im freien Stil ausgezeichnet. Lukas Stiller (B 38 kg) wurde diesmal von Robin Hezel (KSV Winzeln) nach Punkten besiegt und wurde immerhin Zweiter. Und Tobias Geiselmann (D 25 kg) kam mit Platz drei wieder auf das Siegerpodest.Gute Platzierungen gab es auch in der A-Jugend. In der Klasse bis 50 kg kamen Robin Baur und Kevin Mägerle auf die Plätze drei und vier. Robin Baur musste nur zwei ganz knappe Punktniederlagen einstecken, setzte sich aber im Kampf um Platz drei knapp nach Punkten gegen Kevin Mägerle durch. Ebenfalls gut gefallen konnten Tobias Müller und Marco Schullian (beide 63 kg), die die Plätze vier und fünf belegten. Das gute Abschneiden der ASV-Talente rundeten Lukas Geiselmann und Lars Füsslin (beide B 42 kg) sowie Tim Stiller (D 29kg) ab. Mit 46 Punkten belegte der ASV Nendingen in der Vereinswertung hinter dem AB Aichhalden, KSV Winzeln und der KG Baienfurt den guten 4. Rang.
ASV Nendingen plant für die nächste Saison
Artikel vom 25.01.2010, Autor: Fritz Reichle, Views: 218, Kommentare: 0
Der Kampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen wird demnächst in einem Finale zwischen dem SVG Weingarten und dem KSV Aalen entschieden. Zwei Mannschaften also aus der 1. Bundesliga West, die sich als eindeutig stärker als die Ost-Liga herausgestellt hat. Umso erstaunlicher, dass sich der ASV Nendingen in seinem 2. Jahr in der 1. Liga mit einer fast ausgeglichenen Punktebilanz im Mittelfeld gegen scheinbar übermächtige Gegner so gut geschlagen hat. Im Feld der etwas schwächeren Mannschaften aus der anderen Gruppe wäre da vielleicht sogar ein Endrundenplatz möglich gewesen. Doch auch in der nächsten Saison wird die Konkurrenz für die Nendinger zu einer großen Herausforderung. Nach dem Abstieg der RG Hausen-Zell und des KSV Seeheim kommen vermutlich mit den beiden Aufsteigern TSV Musberg und TKSV Duisdorf zwei ehrgeizige neue Mannschaften, die sich im Oberhaus unbedingt halten wollen. Und neben den vier „Großen“, die sich für die Endrunde qualifiziert hatten, werden auch wieder der ASV Mainz und der KSK Neuss einen Spitzenplatz anstreben.
Für den ASV Nendingen geht es also darum, sich in diesem Umfeld möglichst gut zu behaupten. Die Planungen für die nächste Runde laufen natürlich schon lang auf Hochtouren. Der bisherige Kader bleibt im Wesentlichen erhalten. Nur Florin Matei wird den ASV wohl verlassen und auch Konstantinos Karpouzas, der nun in seiner griechischen Heimat sich auf seine berufliche Weiterbildung konzentrieren will, spielt in den Planungen keine große Rolle mehr.Dagegen haben die in der letzten Runde erfolgreichsten Ringer wie Ghenadie Tulbea, Eduard Kratz und Sergios Solontkis schon jetzt auch für 2010 fest zugesagt. So wird also wohl der bisherige Stamm auch in diesem Jahr den Kern der Bundesligamannschaft bilden. Dazu aber bemüht sich der ASV natürlich noch gezielt um Verstärkung in einzelnen Gewichtsklassen.Denn nicht nur die 1. Mannschaft hat sich viel vorgenommen, sondern auch die „Zweite“ steht nach ihrem Aufstieg in die Oberliga vor einer ganz schweren Aufgabe.
Nach seinem freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga muss der AB Aichhalden hier als ein Favorit angesehen werden. Dazu kommen starke Mannschaften wie der VfL Neckargartach, TSV Ehningen, KSV Aalen II, KG Dewangen/Fachsenfeld und vielleicht auch der ASV Schorndorf, der den AV Sulgen verdrängen könnte. Um gegen solche Mannschaften bestehen zu können, braucht es natürlich einen starken und ausgeglichenen Kader. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 40 Ringer in den drei Aktiven-Mannschaften des ASV Nendingen eingesetzt. Und dieser Stamm sollte möglichst sowohl in der Quantität als auch in der Qualität noch gestärkt werden.Die Planungen des ASV sind allerdings durch eine in der Entstehungsgeschichte fragwürdige Entscheidung des DRB erschwert worden. Über die kurzfristig ins Spiel gebrachte Einführung einer Toleranz von 2 kg in den Gewichtsklassen der Bundesliga hieß es im Dezember noch, sie würde erst im Februar bei der Tagung der Bundesliga entschieden werden. Inzwischen aber verlautete, dass diese neue Regelung wohl definitiv kommen werde. Das ermöglicht den Vereinen natürlich eventuell ganz neue Aufstellungsmöglichkeiten, aber stellt eben auch plötzlich neue Fragen bei der Verpflichtung von Zugängen. So wäre beispielsweise für Bastian Bentz das Gewichtmachen auf 76 kg wesentlich einfacher als bisher auf 74 kg. Oder für Marc Buschle könnte die Gewichtsklasse „84 kg“ nun wieder ein Thema sein, wenn er „nur“ auf 86 kg abkochen müsste.Eine weitere Entscheidung des DRB würde den ASV Nendingen aber noch viel gravierender treffen. Der nun veröffentlichte Terminplan des DRB sieht den Start für die 1. Bundesliga ohne vorherige Rücksprache mit den Vereinen für den 7. August vor. Das wäre in Bayern gerade zu Beginn der Sommerferien und hier in Baden-Württemberg gerade nach der ersten Ferienwoche. Was das für die Zuschauerzahlen bedeuten würde, kann man sich leicht ausmalen. Dazu käme für den ASV Nendingen ein weiteres Problem. Die Mühlauhalle ist in den Ferien wegen dringender Renovierungsarbeiten voll gesperrt. Die neue Halle in Nendingen wird frühestens im September fertig. Reiner Schilling, der ASV-Vorsitzende hat deswegen in einem dringenden Schreiben an den DRB seinem Unmut Ausdruck verliehen: „Ein Beginn der Bundesliga ohne Zuschauer, mit nur einem Teil der Ringer und ohne Halle ist absolut nicht vorstellbar.“ Ein späterer Start, wie bisher auch, wäre ohne weiteres durch weitere Doppelkampftage möglich. Man kann gespannt sein, wie der DRB auf die Klagen aus Bayern und Baden-Württemberg reagieren wird. Zumal die beiden Länder gemeinsam mehr als die Hälfte der Bundesligavereine stellen.
Sportler sammeln Spenden
Artikel vom 31.12.2009, Autor: , Views: 196, Kommentare: 0
Es ist die Idee von Simone Hauswald, Weltklasse-Biathletin und Botschafterin von Mutpol gewesen: Auch die Kinder, die über Weihnachten nicht nachHause können, sollen Geschenke bekommen.
Alle drei Botschafter von Mutpol, Simone Hauswald, Marc Buschle und Katrin Schad, erklärten sich spontan bereit, für diese Kinder aktiv zu werden.
Marc Buschle bat beim letzten Bundesligawettkampf die Zuschauer um Spenden, Simone Hauswald sammelte, trotz Weltcupstress, ebenso wie Katrin Schad. So kamen fast 1000 Euro für Geschenke zusammen.
Marc Buschle überreichte im Auftrag der drei Botschafter den Betrag an den Gesamtleiter Dieter Meyer und an den Bereichsleiter für das stationäre Wohnen, Wolf-Dieter Scheuring. Beide freuten sich riesig über dieses Engagement, gäbe es doch Kinder, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und sogar über die Weihnachtsfeiertage nicht nach Hause können. Die Mitarbeiter, die rund um die Uhr im Schichtdienst arbeiten, können, Dank dieser Spende, nun den Kindern schöne Weihnachts-Festtage gestalten und Wünsche in Erfüllung gehen lassen.
„Ohne Sie, ohne diese Hilfe der Botschafter von Mutpol, wäre dies undenkbar“, so Dieter Meyer, „wir danken Ihnen von ganzem Herzen“.

Mattensplitter 2009/7
Artikel vom 31.12.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 122, Kommentare: 0
Der Ringerkampftag am Samstag war für den ASV Nendingen in vielerlei Hinsicht ein denkwürdiges Ereignis. Rein sportlich waren natürlich die beiden Siege der 1. und 2. Mannschaft in ihren letzten Heimkämpfen schon ein schöner Erfolg. Wobei diesmal allerdings trotz des Kantersiegs der Bundesligaringer die Nendinger Zweite mehr im Blickpunkt stand. Mit ihrer Ehrung als Meister der württembergischen Verbandsliga wurde eine Erfolgsserie gewürdigt, die wohl ihresgleichen sucht. Vor 3 Jahren stieg der ASV Nendingen II in die Bezirksliga auf. Vor 2 Jahren qualifizierten sich die Donautäler dann in der Aufstiegsrunde für die Landesliga. Im letzten Jahr wurden sie ungeschlagen Meister der Landesliga. Und in dieser Saison schafften sie mit nur einer Niederlage den 4. Aufstieg in Folge in die Oberliga.
Die Erfolge der Ringermannschaften wirken sich nun aber auch immer stärker auf die Vereinsstruktur aus. Am Wochenende konnte der ASV über 20 neue Mitglieder verbuchen. Und so konnte sein Vorsitzender Reiner Schilling am Samstag das Überschreiten der Grenze von 400 Mitgliedern vermelden. Damit ist der ASV Nendingen nun der mitgliederstärkste Ringerverein im Bereich des württembergischen Ringerverbandes. Unter den neu Eingetretenen wurde nach der Bundesligabegegnung das 399., 400. und 401. Mitglied ausgelost und unter Mithilfe von Landrat Guido Wolf mit einem Geschenk bedacht.
Unmittelbar vor Weihnachten war aber noch ein anderer Aspekt von Bedeutung. OB Michael Beck rief zu Spenden im Rahmen der Aktion „Tuttlinger helfen Afrika“ auf, bei der wie auch in 31 weiteren Städten des Landes anlässlich der Fußball-WM 2010 Kindern in Afrika geholfen werden soll. Und so kam in der Mühlauhalle ein ansehnlicher Betrag für diese Aktion und die gleichzeitig durchgeführte Sammlung für Mutpol zusammen.
Und so kam es, dass Ringer-Ass Marc Buschle am Samstag mal in ganz anderer Rolle auftreten konnte. Da der TSV Asperg keinen Gegner gegen ihn stellte, kam er in der 2. Mannschaft kampflos zum Sieg. Dafür machte er sich in einem Aufruf in seiner Eigenschaft als Boschafter für Mutpol stark für die Hilfe für Kinder aus zerrütteten Familien, die durch Mutpol gerade auch an Weihnachten unterstützt werden sollen. Und dann war Marc Buschle während des Bundesligakampfes dann doch noch auch auf der Matte in Aktion, als er in einigen Verletzungspausen den notwendigen Reinigungsdienst auf der Matte übernahm.
Einen ersten zählbaren Erfolg für den Bundesligisten brachte am Samstag das von der Stadt neu eingeführte Parkleitsystem. Hier war der Hinweis auf Parkmöglichkeiten für den „Bundesligakampf am 19.12 in der Mühlauhalle“ angebracht. Davon inspiriert erschienen prompt an der Abendkasse 3 englischsprachige Campus-Studenten, die ihr Kommen zu dem ihnen bis dahin unbekannten Sportwettkampf nach den vielen interessanten Zweikämpfen auf der Matte dann auch nicht bereuten.
Einen besonderen Heiterkeitserfolg erzielte am Samstag Konstantinos Karpouzas. In der 3. Runde erlitt er eine klaffende Kopfverletzung, die mit einem Verband behandelt werden musste. Bei der enormen blonden Lockenpracht des Griechen war dieser turbanähnliche Verband für viele Zuschauer eine besondere Augenweide. Und als der ASV-Ringer unmittelbar darauf enorm aufdrehte und sogar einen Überlegenheitssieg errang, keimte in manch einem Zuschauer der Verdacht auf: „Der braucht wohl erst was auf den Kopf, bevor er seine wahre Leistung bringen kann.
Vorbericht: ASV Nendingen - SV Weingarten
Artikel vom 30.10.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 370, Kommentare: 0
ASV Nendingen vor Spitzenkampf gegen den SV Germania Weingarten
Mit dem SV Germania Weingarten stellt sich am Samstag, 31. Oktober, einer der erklärten Favoriten für die diesjährige deutsche Mannschaftsmeisterschaft in der Mühlauhalle vor. Die Nordbadener hatten schon in der letzten Saison das Halbfinale erreicht und wollen nun zumindest ins Finale vorstoßen. Sie haben bisher erst eine Niederlage gegen den amtierenden Meister KSV Köllerbach hinnehmen müssen und gelten nun im letzten Kampf der Vorrunde gegen den ASV Nendingen natürlich als klare Favoriten. Der ASV Nendingen hat seinerseits bisher mit vier Siegen sehr positiv überrascht. Und die Ringer um Trainer Volker Hirt wollen nun auch im Kampf gegen Weingarten ihr hohes Leistungspotential und ihr gesteigertes Selbstbewusstsein vor heimischem Publikum demonstrieren.
Dabei hat dieser Spitzenkampf für drei ASV-Aktive eine ganz besondere Bedeutung. Denn sowohl Trainer Volker Hirt als auch Sergios Solontkis und Ghenadie Tulbea waren in früheren Jahren für den SV Germania Weingarten sehr erfolgreich aktiv. Ghenadie Tulbea rang dort 8 Jahre lang und wurde bei seinem Weggang nach Nendingen als „bester Freistilringer, den Weingarten je hatte“ gewürdigt. Und auch Sergios Solontkis verlor dort in 2 Jahren Bundesliga nur insgesamt drei Kämpfe. Sie alle werden nun in der Mühlauhalle also besonders motiviert sein, wenn es darum geht, sich gegen den alten Verein zu beweisen. Dabei werden sie allerdings nicht viele ihrer früheren Mannschaftskollegen wiederfinden. Die Nordbadener haben allein für diese Saison neun neue hochkarätige Ringer dazu gewonnen und haben die Auswahl aus mindestens 20 absoluten Spitzenringern.
Da gilt es für die Nendinger sich gegen diese Weltklasseleute zu behaupten und doch auch für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Auch die Gäste schätzen die Nendinger nach Aussage des SV-Vorsitzenden Ralph Oberacker als „eine richtig starke Truppe“ ein, gegen die sie aber bei „aller Freundschaft doch mit aller Macht gewinnen wollen“. Da sind in der Tat hoch interessante Kämpfe auf der Matte zu erwarten, aber auch die Fans der Nordbadener werden zahlreich und bekannt lautstark ihre Ringer unterstützen. So wird es also wohl auch auf den Rängen zu einem Wettstreit der Anhänger beim Anfeuern ihrer jeweiligen Ringer kommen.
Schon der erste Kampf zwischen Ghenadie Tulbea und Christoph Ewald verspricht sehr interessant zu werden und der sympathische Moldawier wird sicher versuchen, den ASV-Anhängern einen Sieg zu präsentieren. Von großer Brisanz wird auch das Duell zwischen Marc Buschle und dem DM-Zweiten Johannes Kessel werden. Kessel hat am vergangenen Samstag den deutschen Meister Stefan Kehrer besiegt. Wird sich Marc Buschle gegen ihn behaupten können? Der bisher unbesiegte Eduard Kratz wird es auf jeden Fall mit seinem bisher stärksten Gegner zu tun haben. Falls nicht der deutsche Meister Adam Juretzko das Gewicht bringen sollte, dann kommt mit dem ungarischen Ringer Ionel Puscasu ein weiteres großes Kaliber. Nicht ganz chancenlos ist vielleicht auch Baris Diksu, der es entweder mit dem DM-Zweiten Lukas Höglmeier oder dem rumänischen EM-Dritten von 2006, Florin Gavrila, zu tun hat. Das gleiche gilt für Sergios Solontkis gegen Rene Zimmermann und Andreas Miekeley gegen Ivamn Nemeth oder Rolf Linke.
Wohl unlösbar sind aber die Aufgaben für die anderen Nendinger gegen absolute Weltklasseleute. Auf Florian Schwarz wartet entweder der Ungar Gergö Wöller oder der Albaner Sahit Prizreni. Benjamin Raiser trifft auf den Rumänen Ionel Panait oder den Ukrainer Oleg Boikow. Und Bastian Bentz wird wohl mit Andrej Stadnik den amtierenden Europameister und Silbermedaillengewiner von Peking vorgesetzt bekommen. Der wohl unbezwingbare Gegner von Kosta Karpouzas könnte der zweifache ungarische Europameister Arpad Ritter oder Konstantin Völk sein.
Auch wenn also eine Niederlage für Nendingen vorprogrammiert zu sein scheint, so können sich die Zuschauer auf jeden Fall auf zehn hochkarätige und spannende Kämpfe freuen. Da alle anderen Nendinger Mannschaften auswärts beschäftigt sind, wird es keinen Vorkampf geben. Es lohnt sich aber bei dem zu erwartenden Andrang recht früh zu kommen. Schon um 18.45 Uhr findet in der Halle das öffentliche Wiegen und Vorstellen der Kämpfer statt. Bis zum Einmarsch der Mannschaften um 19.20 Uhr sind auf der Leinwand dann frühere Bundesligakämpfe des ASV Nendingen zu sehen.
RG Hausen-Zell - ASV Nendingen 13:23
Artikel vom 25.10.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 363, Kommentare: 0
ASV Nendingen siegt nach begeisterndem Kampf auch in Hausen-Zell
Die Ringer des ASV Nendingen haben am Samstag bei der RG Hausen-Zell ihren vierten Sieg in dieser Bundesligasaison errungen. Mit 23:14 Punkten entführten sie beide Punkte aus dem Wiesental. Die Trainer beider Mannschaften waren sich absolut einig: „Das war ein toller Ringsportabend, mit dem eigentlich alle hoch zufrieden sein müssen.“ Auch der RG- Kassier konnte sich freuen, denn von den 450 Zuschauern kam sicher mindestens ein Viertel aus dem Donautal. Und die ASV-Fans dominierten in der Stadthalle von Zell sogar stimmungsmäßig eindeutig.
Das war auch ein wichtiger Pluspunkt, denn so eindeutig war der Kampfverlauf wirklich nicht. Eugen Hirt, Co-Trainer Freistil, der seinen beruflich verhinderten Sohn Volker am Mattenrand vertrat, sprach dann auch in der Pressekonferenz von der nervlichen Anspannung, die seine Ringer unter dem Druck als Favoriten verspürten. So war schließlich bei einem Pausenstand von 10:8 für Nendingen noch nichts entschieden. Letztendlich aber setzten sich die Gäste nach spannenden und hochklassigen Duellen doch klar durch.
Ghenadie Tulbea (55 kg) sorgte für die erhoffte Führung, obwohl sich der junge Manuel Wolfer mit einer defensiven Einstellung aber taktisch erfolgreich gegen eine Vier-Punkte-Niederlage wehrte.
Markus Eichin, der „Bär“ aus dem nur 4 Kilometer von Zell entfernten Gresgen, feierte einen gelungenen Saisoneinstand in der Bundesliga. Gegen den WM-Starter Oliver Hassler hätte er dabei im eher ungeliebten griechisch-römischen Stil fast sogar die 1. Runde gewonnen, musste sich dann aber doch in 3 ganz engen Runden nach Punkten geschlagen geben.
Baris Diksu (60 kg) ließ sich zwar in der 2. Runde einmal von einer Dreier-Wertung des Rumänen Mihai Ungureanu überraschen, ansonsten aber sicherte er mit einer wiederum starken Leistung mit spektakulären Aktionen sogar einen Überlegenheitssieg.
Für eine sehr positive Überraschung sorgte wieder Marc Buschle (96 kg). Nach seinem nicht zu erwartenden Sieg gegen Seeheim am letzten Samstag siegte er nun nach einer taktisch hervorragenden Leistung auch in Zell gegen das RG-Ass Sven Kiefer. Nach einem sehr ausgeglichenen Kampf zweier Spitzenringer setzte er sich in jeder der 3 Runden knapp aber clever gegen den DM-Dritten durch.
Eine eher unangenehme Überraschung erlebte Florian Schwarz (66 kg), der mit einer vielleicht zu offensiven Einstellung sich nach anfangs überlegen geführtem Kampf vom starken Schweizer Mike Mühlemann überrumpeln ließ und eine Schulterniederlage hinnehmen musste.
Nach der Pause brachte jedoch Sergios Solontkis (84 kg) die Nendinger endgültig zurück auf die Siegerstraße. Gegen den langen Florian Philipp setzte sich der routinierte Grieche souverän nach Punkten durch.
Ähnlich stark auch wieder die Vorstellung von Benjamin Raiser (66 kg), der sich vom ruppigen Kampfstil von Simon Waßmer nicht beirren ließ und die Nendinger Führung auf beruhigende 16:8 Punkte ausbaute.
Sehr viel mehr Mühe als ihm wohl lieb war, hatte der mehrfache rumänische Meister Adrian Recorean (84 kg) mit Konstantinos Karpouzas. Ständig im Angriff setzte „Kosta“, von den ASV-Fans begeistert angefeuert, den Favoriten arg unter Druck und musste sich letztlich nur ganz knapp mit insgesamt 2:3 Wertungspunkten geschlagen geben.
Der emotionale Höhepunkt des Abends war dann das Duell zwischen Bastian Bentz (74 kg) und Axel Sutter. Der Nendinger schien gegen den RG-Routinier nach vielen Wertungen im Bodenkampf nach zwei Runden schon auf dem Weg zu einem sensationellen Überlegenheitssieg zu sein. Doch dann setzte sich der „Kämpfer“ Sutter mit einer veränderten Einstellung und ständigen Beinangriffen doch noch mit 3:2 Runden gegen Bastian Bentz durch, der geschwächt durch das Gewichtmachen trotz hervorragendem Einsatz letztlich dem Druck seines Gegners Tribut zollen musste.
Absolut souverän zum Abschluss dann wieder die Vorstellung von Eduard Kratz (74 kg) gegen Matthias Philipp. „Ede“ behielt mit einem nie gefährdeten Überlegenheitssieg ungeschlagen seine „weiße Weste“ in dieser Saison und stellte damit nach einem denkwürdigen Abend den Endstand von 23:13 für die Gäste her.
Der Kampfverlauf (Hausen-Zell zuerst genannt): 55 kg (F): Manuel Wolfer – Ghenadie Tulbea 0:3 (PS 0:1/0:2/1:6). – 120 kg (G): Oliver Hassler – Markus Eichin 3:0 (PS 2:0/1:0/1:0). – 60 kg (G): Mihai Ungureanu – Baris Diksu 1:4 (TÜ 0:6/3:2/1:2/0:5). – 96 kg (F): Sven Kiefer - Marc Buschle 0:3 (PS 0:1/1:1/0:1). – 66 kg (F): Mike Mühlemann – Florian Schwarz 4:0 (SS bei 0:1/4:1/4:0). – 84 kg (G): Florian Philipp – Sergios Solontkis 0:3 (PS 0:4/0:1/0:4). – 66 kg (G): Simon Waßmer – Benjamin Raiser 0:3 (PS 0:1/0:1/0:2). – 84 kg (F): Adrian Recorean – Konstantinos Karpouzas 3:1 (PS 1:0/0:1/1:1/1:0). – 74 kg (F): Axel Sutter – Bastian Bentz 3:2 (PS 4:11/1:8/1:0/2:1/3:0). – 74 kg (G): Matthias Philipp – Eduard Kratz 0:3 (TÜ 0:6/0:3/0:6). Endstand: 14:23.
Mattensplitter 2009/04
Artikel vom 19.10.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 349, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen hat auch am vergangenen Wochenende eindrucksvolle Erfolge feiern können. Zwar war die zweite Mannschaft als ungeschlagener Tabellenführer in der Verbandsliga diesmal kampffrei, aber die anderen Mannschaften fuhren durchweg Siege ein. Der Erfolg der Bundesligaringer gegen den KSV Seeheim war sicherlich in dieser Höhe nicht zu erwarten. Aber auch die Jugendmannschaft konnte mit zwei Siegen gegen den AB Aichhalden und den KSV Winzeln ihre Chance auf die Meisterschaft in der Bezirksjugendliga wahren. Und die in dieser Saison erstmals aufgestellte III. Mannschaft feierte mit dem klaren Erfolg gegen die KG Weingarten/Friedrichshafen schon ihren 3. Saisonsieg. Das Konzept von Trainer Volker Hirt, mit drei Aktiven-Mannschaften für einen starken Unterbau für den Bundesligakader zu sorgen, scheint also aufzugehen. Insgesamt 36 Ringer sind bisher in dieser Saison für den ASV Nendingen bei den Aktiven in den Rundenkämpfen eingesetzt worden. Das ist sicher eine Größenordnung, mit der nicht viele andere Vereine mithalten können. Umso erfreulicher dann auch, dass zusätzlich auch im Jugendbereich ein weiterer Aufschwung spürbar ist.
Auch die Gäste aus Seeheim waren am Samstag ersichtlich beeindruckt. Sie staunten über die tolle Präsentation der Kämpfe in „dieser Klasse-Halle“ und noch mehr über die Zuschauerzahl, „von der wir nur träumen können“. Und obwohl es auf der Matte für die sympathischen Gäste nicht viel zu erben gab, haben zumindest die mitgereisten Fans „trotz der Niederlage viel Spaß gehabt“.
Einer, der am Samstag vielleicht die größte Genugtuung verspürte, war das Ringer-Ass Marc Buschle. Er hatte in den letzten Monaten nach seinem Ausscheiden aus der Bundeswehr nicht nur mit der beruflichen Neuorientierung zu tun, sondern hatte immer wieder auch mit gesundheitlichen und verletzungsbedingten Problemen zu kämpfen. Kein Wunder, dass es dann auch sportlich nicht immer so lief, wie er sich das selber vorgestellt hatte. Manchen vorschnellen Kritikern hat er mit seinem Auftritt am Samstag den Wind aus den Segeln nehmen können. Dass er gegen den zur Weltspitze zählenden Letten Imants Lagodskis so gut mithalten würde und dass er ihn gar entscheidend besiegen konnte, war vorher nicht zu erwarten gewesen. Zumal ihn seine in Neuss erlittene Verletzung mit einem angerissenen Brustmuskel doch sichtbar erheblich beeinträchtigte. Aber offensichtlich profitiert er auch davon, dass er sich zur Zeit bei seinem Praktikum bei der Firma Karl Leibinger auch beruflich sehr wohl fühlt.
Wenn am kommenden Samstag die ASV-Ringer gemeinsam mit den Fans die Fahrt nach Hausen-Zell antreten, dann werden im Bus auch zwei Nendinger sitzen, die sich nicht nur auf das zu erwartende spannende Ringer-Derby zwischen den Wiesentälern und den Donautälern freuen werden. Altmeister Rolf Schullian und sein ebenfalls als Ringer erfolgreiche Sohn Gert waren in der letzten Saison bei dem um den Aufstieg entscheidenden Kampf der RG Hausen-Zell gegen den AB Aichhalden glückliche Gewinner einer Tombola. Und so kommen sie nun vor dem Kampf in den Genuss eines Sechs-Gänge-Menüs in einem renommierten Schwarzwald-Hotel.
ASV Nendingen - KSV Seeheim 29:13
Artikel vom 18.10.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 305, Kommentare: 0
ASV Nendingen besiegt den KSV Seeheim unerwartet klar mit 29:13
Die Bundesligamannschaft des ASV Nendingen hat am Samstag in der mit 1 200 Zuschauern gefüllten Mühlauhalle über Erwarten stark aufgetrumpft. Gegen den bis dahin mit den Nendingern punktgleichen Aufsteiger gab es einen imponierenden Sieg mit 29:13 Punkten. Auch Trainer Volker Hirt hatte vorher mit einem sehr knappen Ergebnis gerechnet. Umso stolzer war er dann über den Triumph seiner durchweg überzeugenden Ringer.
Auch wenn man eigentlich aus der homogenen Mannschaft niemanden herausheben sollte, so stach an diesem Abend doch der sensationelle Schultersieg von Marc Buschle über den lettischen EM-Fünften Imants Lagodskis hervor. Trotz schmerzhafter Verletzung besiegte er in der 2. Runde seinen völlig verdutzten Gegner entscheidend und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur vorentscheidenden Pausenführung von 14:6. Die Nendinger liegen nach diesem Heimsieg mit 6:8 Punkten nur einen Rang hinter dem KSV Aalen auf Platz 6 der Bundesliga West und haben am nächsten Samstag die Chance, durch einen möglichen Sieg bei der RG Hausen-Zell sich endgültig im Mittelfeld zu etablieren.
Ghenadie Tulbea (55 kg) holte im ersten Kampf den erhofften und von den Fans lautstark eingeforderten Vier-Punkte-Sieg. Wie so oft begann er gegen den lettischen Meister Eduards Kucepalovs sehr ruhig, drehte dann aber in Runde 2 und 3 mit Angriffen wie aus dem Freistillehrbuch gewaltig auf und feierte gar einen Schultersieg. Andreas Miekeley (120 kg) beeindruckte bei seinem 3:0-Sieg gegen den körperlich sehr starken Tobias Bauer durch eine sehr kluge Kampfführung. Nachdem er sich per Durchdreher die 1. Runde gesichert hatte, überließ er dem Gast im Bodenkampf die Oberlage, die dieser aber zu keiner Punktewertung nutzen konnte. Einen sehr unbequemen Gegner hatte Baris Diksu (60 kg) in Timur Seidel. Nachdem der sich sogar zwei Runden gesichert hatte, drehte der gesundheitlich angeschlagene Nendinger den Kampf mit einer wahren Energieleistung doch noch in 5 Runden zu seinen Gunsten. Marc Buschle (96 kg) imponierte anschließend von Beginn an mit einer sehr couragierten und konzentrierten Ringweise. Obwohl er den ersten Durchgang unglücklich mit 0:1 abgab, ließ er sich nicht irritieren und überraschte den favorisierten Gast mit einem blitzschnellen Angriff, in dem er unter dem Jubelsturm der Zuschauer seinen Gegner auf die Schultern zwang. Einen schweren Stand hatte Florian Schwarz (66 kg) gegen den deutschen Vizemeister Michél Schneider. Nach verlorener 1. Runde suchte „Lotte“ sein Heil unverdrossen immer mehr in mutigen aber riskanten Griffaktionen, die der clevere Gast jedoch häufig gnadenlos konterte und Punkt um Punkt zum Überlegenheitssieg sammelte. Imponierend nach der Pause wieder die Vorstellung von Sergios Solontkis (84 kg). Gegen den ungarischen Meister Laszlo Antunovits gab er nur eine Runde ab, holte sich aber unter anderem mit 2 Dreier-Wertungen aus dem Stand den nicht unbedingt zu erwartenden deutlichen Punktsieg. Beeindruckend auch Einsatz und Kampfgeist von Benjamin Raiser, der sich immer besser in der neuen Klasse bis 66 kg etabliert. Gegen den gewiss nicht schlechten Cihan Görgü baute er mit seinem souveränen Punktsieg die Nendinger Führung auf 20:8 aus. Keine große Mühe hatte dann Konstantinos Karpouzas (84 kg), der gegen den sehr ruppig agierenden Stefan Hassenzahl nach klarer Überlegenheit sogar zum Schultersieg kam. Trotz seiner ganz knappen 2:3-Niederlage bot auch Bastian Bentz (74 kg) wieder eine glänzende Leistung. Martin Daum, 2007 WM-Starter für Deutschland, kam erst in Runde 4 und 5 mit gekonnten Ein-Bein-Angriffen zu den entscheidenden Punkten für seinen hauchdünnen Sieg. Einen absoluten Klassekampf sahen die Zuschauer in der letzten Begegnung zwischen zwei Spitzenringern im griechisch-römischen Stil. Wie sich Eduard Kratz (74 kg) dann doch noch in der 5. Runde gegen den bärenstarken ungarischen Meister Zoltan Lakatos durchsetzte, war wirklich Ringen vom Feinsten. Schade nur, dass der ansonsten insgesamt gut leitende Kampfrichter B.Vollmer (Mühlenbach) den vom Publikum geforderten Schultersieg von „Ede“ kurz vor Schluss nicht anerkannte.
Der Kampfverlauf (Nendingen zuerst genannt): 55 kg (F): Ghenadie Tulbea – Eduards Kucepalovs 4:0 (SS bei 3:0/6:0/3:0). – 120 kg (G): Andreas Miekeley – Tobias Bauer 3:0 (PS 2:0/1:0/1:0). – 60 kg (G): Baris Diksu – Timur Seidel 3:2 (PS 4:0/0:2/0:2/1:0/1:0). -96 kg (F): Marc Buschle – Imants Lagodskis 4:0 (SS bei 0:1/3:0). -66 kg (F): Florian Schwarz – Michél Schneider 0:4 (TÜ 2:4/0:6/0:5). – 84 kg (G): Sergios Solontkis – Laszlo Antunovits 3:1 (PS 6:1/1:0/0:1/2:0). – 66 kg (G): Benjamin Raiser – Cihan Görgü 3:1 (PS 3:0/0:2/1:0/2:1). – 84 kg (F): Konstantinos Karpouzas – Stefan Hassenzahl 4:0 (SS bei 7:0/6:0/3:0).- 74 kg (F): Bastian Bentz – Martin Daum 2:3 (PS 1:0/0:1/3:1/0:2/2:3). – 74 kg (G): Eduard Kratz – Zoltan Lakatos 3:2 (PS 1:3/4:0/3:0/0:1/3:0). Endstand: 29:13
KSV Köllerbach - ASV Nendingen 23:14
Artikel vom 11.10.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 236, Kommentare: 0
ASV Nendingen hält sich beim deutschen Meister KSV Köllerbach sehr achtbar
Der ASV Nendingen hat sich am Samstag beim deutschen Meister KSV Köllerbach bei einer Niederlage mit 14:23 sehr achtbar gehalten. Dabei war Trainer Volker Hirt kurzfristig zu einer Umstellung der Mannschaft auf 5 Positionen gezwungen worden. Eine kleine Grippewelle hatte zunächst Ghenadie Tulbea und dann auch Florian Schwarz und Marc Buschle erwischt. In der Klasse bis 55 kg trat deswegen Florin Matei im ungewohnten freien Stil an. Bastian Bentz und Konstantinos Karpouzas rückten jeweils eine Gewichtsklasse höher auf. Dafür sprang Dominik Hipp in der Klasse bis 74 kg ein. Als sich Ghenadie Tulbea am Samstag dann doch wieder etwas besser fühlte, füllte er kurz entschlossen die Lücke von Florian Schwarz und stellte sich zwei Klassen höher (66 kg) in den Dienst der Mannschaft. Dass sich die Nendinger gegen die Saarländer, die bis auf 3 Positionen in stärkster Aufstellung erschienen, dann doch sehr teuer verkauften, verdient allen Respekt. Zumal sich die Nendinger in mehreren Kämpfen vom Mattenleiter eklatant benachteiligt fühlten Bei einem Pausenstand von 10:9 konnte der Meister sich seiner Sache noch gar nicht sicher sein. Florin Matei und Andreas Miekeley hatten die Gäste gleich mal mit 7:0 in Führung gebracht.
Florin Matei (55 kg) hatte im Freistil nur in der 1. Runde noch Probleme mit Kevin Müller, kam aber schon in der nächsten Runde dann zum Schultersieg. Und Andreas Miekeley (120 kg) setzte sich gegen Kevin Arend in drei Runden ohne Punktverlust zu seinem hochverdienten ersten Saisonsieg durch. Dann aber fand der ebenfalls gesundheitlich angeschlagene Baris Diksu (60 kg) keine richtige Einstellung zu seinem Gegner. Venelin Venkov, EM-Zweiter 2006 und Olympia-Achter von Peking, demonstrierte vor allem in der 3. Runde mit einem überlegenen Sieg seine Zugehörigkeit zur Weltklasse. Wie schon in Mainz gewann Konstantinos Karpouzas (96 kg) die ersten beiden Runden und schien klar auf der Siegerstraße zu sein. Dann aber erlitt er eine Kopfverletzung, war kurz bewusstlos und musste Gabriel Seregelyi doch noch mit 2:3 den Sieg überlassen. Hervorragend hielt sich Ghenadie Tulbea (66 kg) gegen den körperlich klar überlegenen bulgarischen Junioren-Europameister von 2006, Ismail Redzhep, der in allen drei Runden nur ganz knapp und umstritten siegte. Ganz eng war auch der Kampf von Sergios Solontkis (84 kg) gegen Jan Fischer, den deutschen Meister und WM-Starter dieses Jahres. Der Nendinger hätte durchaus mindestens einen Rundengewinn verdient, musste sich aber nach einigen fragwürdigen Wertungen sehr unglücklich 0:3 geschlagen geben. Beispielhaft auch wieder der Einsatz von Benjamin Raiser (66 kg). Dem polnischen Meister Sylwester Charzewski leistete er erbitterten Widerstand und nahm ihm sogar eine Runde ab. Auch Bastian Bentz (diesmal 84 kg) hatte es mit Radoslaw Marcinkiewicz mit einem polnischen Spitzenringer zu tun, gegen den er immerhin eine Überlegenheitsniederlage vermeiden konnte. Dominik Hipp (74 kg) hielt sich in der 1. Runde gegen den mehrfachen deutschen Meister Andriy Shyyka hervorragend, musste dann aber in Runde 2 doch auf die Schultern. Und so war es wieder Eduard Kratz (74 kg) vorbehalten mit einem überlegenen Erfolg gegen Manuel Pitz und seinem sechsten Sieg in Folge das Ergebnis auf 14:23 zu verkürzen.
Für den ASV Nendingen geht es nun darum, am nächsten Samstag daheim gegen den KSV Seeheim und eine Woche später bei der RG Hausen-Zell mit stärkster Aufstellung und zwei möglichen Siegen seine ohnehin nicht schlechte Punktebilanz noch zu verbessern.
Der Kampfverlauf (Köllerbach zuerst genannt): 55 kg (F): Kevin Müller – Florin Matei 0:4 (SN bei 2:2/0:4). – 120 kg (G): Kevin Arend – Andreas Miekeley 0:3 (PN 0:1/0:3/0:1). – 60 kg (G): Venelin Venkow – Baris Diksu 4:0 (TÜ 2:0/3:0/6:0). – 96 kg (F): Gabriel Seregelyi – Konstantinos Karpouzas 3:2 (PS 0:2/0:2/3:0/4:1/5:0). – 66 kg (F): Ismail Redzhep – Ghenadie Tulbea 3:0 (PS 2:1/3:2/1:0). – 84 kg (G): Jan Fischer – Sergios Solontkis 3:0 (PS 2:0/1:0/2:0).- 66 kg (G): Sylvester Charzewski – Benjamin Raiser 3:1 (PS 1:0/0:1/1:0/2:0). – 84 kg (F): Radoslaw Marcinkiewicz – Bastian Bentz 3:0 (PS 4:0/3:0/3:0). – 74 kg (F): Andriy Skyyka – Dominik Hipp 4:0 (SS bei 4:3/9:1). – 74 kg (G): Manuel Pitz – Eduard Kratz 0:4 (TÜ 0:7/0:3/0:3). Endstand: 23:14
Mattensplitter 2009/03
Artikel vom 05.10.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 314, Kommentare: 0
Das vergangene Wochenende war für den ASV Nendingen ganz besonders bemerkenswert. Die Jugendmannschaft holte sich mit zwei Siegen die Tabellenführung in der Jugendbezirksliga. ASV Nendingen II erwies sich in der württembergischen Verbandsliga als Mannschaft der Stunde und liegt nach den beiden Siegen in Schwäbisch Hall und gegen Weilimdorf klar an der Tabellenspitze. Und die Bundesligamannschaft erreichte das von Trainer Volker Hirt angepeilte Wunschziel von der langen Fahrt nach Neuss und Mainz möglichst einen Sieg und damit zwei wichtige Punkte ins Donautal zu bringen.
Und fast hätte es sogar noch in Mainz einen weiteren Sieg gegeben. Das aber verhinderte zum einen der verletzungsbedingte Ausfall von Marc Buschle und zum anderen ein zumindest fragwürdiges Taktieren des ASV Mainz, das die Grenzen der Wettbewerbsverzerrung zumindest tangiert. Vor den beiden siegreichen Heimkämpfen gegen den KSV Aalen und den ASV Nendingen erklärte die Vereinsführung in aller Öffentlichkeit, dass hier zum ersten und gleichzeitig auch zum letzten Mal in dieser Saison die stärkstmögliche Mannschaft mit allen eingeflogenen ausländischen Stars aufgeboten würde. Dann aber würde sich Mainz „mangels finanzieller Möglichkeiten aus dem Play-Off-Rennen verabschieden“ und sich mit schwächerer Aufstellung auf den Klassenerhalt beschränken. Die nächsten Gegner der Mainzer werden sich freuen, die Nendinger aber bekamen noch einmal den Irrsinn der finanziellen Hochstapelei mancher Vereine zu spüren. Ob das im Sinn der sportlichen Fairness und der Wettbewerbsgleichheit ist, müsste sich vielleicht auch der DRB fragen lassen.
Ein Wermutstropfen in der Erfolgsgeschichte des ASV Nendingen am letzten Wochenende war jedoch die Schulterverletzung von Marc Buschle im Kampf in Neuss. Sie machte einen Einsatz in Mainz unmöglich und man kann nur hoffen, dass der Nendinger Spitzenringer bald wieder einsatzfähig sein wird. Zumal er in Neuss zeigte, dass er immer besser in Form kommt und dass er seiner Verletzung trotzend hervorragenden Kampfgeist im Dienst der Mannschaft demonstrierte. Außerdem übt Marc Buschle seit kurzem auch sehr engagiert die Trainerfunktion für die ASV.Jugend aus und konnte sich deswegen auch über die Erfolge seiner Schützlinge sehr freuen.
Als Trainer Volker Hirt vor 4 Jahren die Devise ausgab, die damals in der Bezirksklasse ringende zweite Mannschaft des ASV müsse den Weg in die Oberliga finden, wurde er von vielen nur belächelt. Jetzt aber nach dreimaligem Aufstieg in Folge steht die „Zweite“ nach 5 Siegen in Folge klar an der Spitze der Verbandsliga. Die Möglichkeit des nochmaligen Aufstiegs in die Oberliga wird damit immer realistischer. Wenn man bedenkt, dass die Nendinger erste Mannschaft vor vier Jahren noch in der Oberliga gerungen hat, dann wird der enorme Aufschwung der Nendinger Ringer in dieser kurzen Zeit erst richtig deutlich.
ASV Mainz - ASV Nendingen 22:17
Artikel vom 04.10.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 276, Kommentare: 0
ASV Nendingen verliert beim ASV Mainz mit 17.22
Es hat am Sonntagmorgen in Mainz nicht viel gefehlt und der ASV Nendingen hätte für die zweite Überraschung des Wochenendes gesorgt. Obwohl Marc Buschle nach seiner Schulterverletzung nicht antreten konnte und obwohl der ASV Mainz in absoluter Top-Besetzung antrat, hatten die Nendinger durchaus sogar Siegchancen. Der Mattenleiter anerkannte aber einen offensichtlichen Schultersieg von Bastian Bentz nicht an und Konstantinos Karpouzas musste sich nach zwei Rundengewinnen doch noch hauchdünn geschlagen geben. Ärgerlich allerdings für die Gäste, dass die Mainzer öffentlich erklärten, ab sofort aus finanziellen Gründen nur noch mit geschwächter Mannschaft ohne die gegen Nendingen noch eingesetzten ausländischen Stars antreten zu wollen. So aber reichte es gegen Nendingen genauso wie am Tag zuvor gegen den KSV Aalen noch einmal zum Sieg für die Mainzer. Den Nendingern bleibt aber die Genugtuung, diese Mannschaft an den Rand einer Niederlage gebracht zu haben. Auch die taktische Umstellung, dass Konstantinos Karpouzas nach der Verletzung von Marc Buschle in die Klasse bis 96 kg aufrückte und dafür Trainer Volker Hirt in der Klasse bis 84 kg der Mannschaft zuliebe den aussichtslosen Kampf gegen den Olympia-Fünften Stefan Gheorgita aufnahm, erwies sich als durchaus richtig. Pech allerdings, dass Benjamin Raiser gegen den mehrfachen deutschen Meister Juriy Kohl schon in der 1. Runde unglücklich eine Schulterniederlage einstecken musste.
Zunächst hatte Ghenadie Tulbea (55 kg) gewaltig aufgetrumpft. Gegen den starken Franzosen Lokman Kaplanbaba holte er sich nach tollem Kampf sogar einen Überlegenheitssieg. Andreas Miekeley (120 kg) hatte gegen den italienischen Olympiateilnehmer Daigoro Timoncini durchaus die Chance auf einen Rundengewinn, musste sich aber doch 0:3 geschlagen geben. Eine starke Leistung zeigte erneut Baris Diksu (60 kg), der Kevin Grasmann in allen drei Runden mit 6:0 bezwang. Konstantinos Karpouzas 96 kg) machte gegen Kevin Schwaebe eine Gewichtsklasse höher ringend einen sehr guten Kampf. Zwei Runden gewann er sogar und musste dann doch die nächsten drei Runden jeweils unglücklich jeweils 0:1 abgeben. Ohne Chance war Florian Schwarz (66 kg) gegen den EM-Fünften George Bucur, der zum überlegenen Sieg kam. Gegen den Franzosen Christoph Guenot, Bronzemedaillengewinner in Peking, machte Sergios Solontkis (84 kg) einen glänzenden Kampf. Zur Verblüffung seines Gegners und der Mainzer Zuschauer setzte er sich gegen den klaren Favoriten mit 3:1 Runden durch und brachte damit Nendingen mir 13:11 in Führung Nach der unglücklichen Niederlage von Benjamin Raiser stellte sich Trainer Volker Hirt (84 kg) im freien Stil dem Kampf gegen den Fünftplatzierten von Peking, dem rumänischen Meister Stefan Georgita, gegen den er sich gut hielt, aber natürlich eine klare Niederlage nicht vermeiden konnte. Bastian Bentz (74 kg) hatte gegen Ende der 1. Runde Salvatore Rinella auf den Schultern. Der Mattenleiter pfiff ab und der Pausengong ertönte. Da kein Nendinger Vertreter am Kampfrichtertisch saß, bleibt unklar, ob der Mattenleiter dann zu Recht den Schultersieg annullierte. Der hätte den Nendinger Gesamtsieg bedeutet, so aber musste sich Bastian Bentz, doch noch 1:3 geschlagen geben. Mit seinem souveränen Sieg gegen den Schweden Hamrideza Mokhtazadeh konnte der erneut überzeugende Eduard Kratz dann das Ergebnis nur noch auf 17:22 korrigieren.
Der Kampfverlauf (Mainz zuerst genannt): 55 kg (F): Lokman Kaplanbaba – Ghenadie Tulbea 0:4 (TÜ 0:4/0:61:7). – 120 kg (G): Daigoro Timoncini – Andreas Miekeley 3:0 (PS 1:0/1:0/2:0). – 60 kg (G): Kevin Grasmann – Baris Diksu 0:4 (TÜ 0:6/0:6/0:6). – 96 kg (F): Kevin Schwäbe – Konstantinos Karpouzas 3:2 (PS 0:6/3:4/1:0/1:0/1:0). – 66 kg (F). George Bucur – Florian Schwarz 4:0 (TÜ 4:0/9:2/7:0). – 84 kg (G): Christophe Guenot – Sergios Solontkis 1:3 (PN 0:1/1:0/0:1/0:1). – 66 kg (G): Juriy Kohl – Benjamin Raiser 4:0 (SS 1. Runde). – 84 kg (F): Stefan Gheorgita – Volker Hirt 4:0 (TÜ 6:0/8:0/7:0). – 74 kg (F): Salvatore Rinella – Bastian Bentz 3:1 (PS 2:5/2:1/1:0/1:0). – 74 kg (G): Hamidreza Mokhtazabeh – Eduard Kratz 0:3 (PN 0:2/0:1/0:3). Endstand 22:17.
KSK Neuss - ASV Nendingen 19:22
Artikel vom 04.10.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 290, Kommentare: 0
ASV Nendingen schafft die Sensation und gewinnt mit 22:19 beim KSK Neuss
Mit einer überragenden Mannschaftsleistung hat der ASV Nendingen am Samstag für eine faustdicke Überraschung in der Bundesliga gesorgt. Mit 22:19 gelang beim klar favorisierten KSK Neuss ein Sieg, den selbst der immer optimistische Trainer nicht erwartet hatte. Volker Hirt war deshalb restlos begeistert: “Ich kann meinen Ringern nur ein Riesenkompliment machen. Da hat wirklich jeder bis zum Letzten gekämpft und alles für die Mannschaft gegeben.“ Selbst zwei schwere Verletzungen warfen die Nendinger nicht aus der Bahn. Marc Buschle war nach zwei gewonnenen Runden auf der Siegerstraße, als er sich die Schulter auskugelte. Mit enormem Kampfgeist aber gab er seinen Kampf dennoch nur mit 2:3 verloren. Eine sensationelle Leistung bot auch Baris Diksu. Gegen den zweifachen deutschen Meister Sergiy Skrypka kugelte er sich in Runde 2 einen Finger aus und war kurzzeitig bewusstlos. Wie er dann aber weitermachte und in Runde 5 sogar den Punktsieg gegen den Favoriten erkämpfte, verdiente aller höchsten Respekt.
Wie eng diese Begegnung war, zeigt die Tatsache, dass 4 der 10 Kämpfe erst in der 5. Runde entschieden wurden. Bei je 5 Siegen wirkten sich dann die auch bei Niederlagen gewonnenen Runden als siegentscheidend für den ASV Nendingen aus. „Wir waren diesmal einfach konditionell und mental stärker“, konnte Volker Hirt zufrieden konstatieren.
Zum Auftakt hatte Ghenadie Tulbea (55 kg) den erhofften Sieg gegen den DM-Dritten Mimoun Touba geholt. Dann sicherte Andreas Miekeley (120 kg) mit einer ganz starken Leistung und zwei Rundengewinnen gegen den deutschen Vizemeister dieses Jahres, Björn Holk, trotz seiner knappen Niederlage ganz wichtige Punkte für die Gäste. Und als dann Baris Diksu (60 kg) mit seiner Energieleistung sogar mit 3:2 Runden siegreich blieb, war klar, dass die Nendinger an diesem Tag zu allem fähig sein könnten. Marc Buschle (96 kg) schien mit einer tadellosen Leistung gegen den vielfachen italienischen Meister Jackson Vaillant Cantero diese Erfolgsserie fortsetzen zu können, ehe seine Verletzung ihn aus der Spur brachte. Durch seine daraus resultierende Niederlage mit nur 2:3 Punkten holte er aber doch wichtige Mannschaftspunkte. Eine tolle Vorstellung zeigte auch wieder Florian Schwarz (66 kg). Mit seinem Überlegenheitssieg gegen Anatoliy Efremow brachte er Nendingen zur Pause mit 14:8 Punkten in Führung.
Sergios Solontkis (84 kg) überzeugte durchaus gegen den vierfachen deutschen Meister Max Schwindt trotz seiner etwas unglücklichen Niederlage bei 2:3 Runden. Ganz stark dann ebenfalls Benjamin Raiser (66 kg). Gut eingestellt und hoch konzentriert wie immer bezwang er den mehrfachen türkischen Meister Mahmut Cavusoglu. Würde die Führung mit 19.12 Punkten nun bis zum Schluss reichen? Konstantinos Karpouzas (84 kg) hielt sich gegen den DM-Dritten Patrick Loes bei Rundgleichstand von 1:1 hervorragend, musste dann aber unglücklich auf die Schultern. Fast hätte dann Bastian Bentz (74 kg) gegen den starken Russen Hamberd Durdischew sogar eine Runde gewonnen, konnte aber trotz seiner Punktniederlage erneut überzeugen. Beim Stand von 19:19 blieb es dann Eduard Kratz (74 kg) vorbehalten, gegen den diesjährigen deutschen Vizemeister Ilyas Özdemir die Sensation perfekt zu machen. Nach seinem souverän herausgerungenen Sieg mit 3:0 konnte er sich zu Recht von seinen Mannschaftskameraden feiern lassen.
Der Kampfverlauf (Neuss zuerst genannt): 55 kg (F): Mimoun Touba – Ghenadie Tulbea 0:3 (PN 0:3/3/4/0/1). 120 kg (G): Björn Holk – Andreas Miekeley 3:2 (PS 4:1/0:1/0/1/3:0/1:0). -60 kg (G): Sergiy Skrypka – Baris Diksu 2:3 (PN 0:1/6:0/0:2/3:0/0:1). 96 kg (F): Jackson Vaillant Cantero – Marc Buschle 3:2 (PS 0:1/0:1/6:0/2:0/4:2). 66 kg (F): Anatoliy Efremow – Florian Schwarz 0:4 (TÜ 0:1/0:5/0:7). – 84 kg (G): Max Schwindt – Sergios Solontkis 3:2 (PS 0:2/1:0/0:2/1:0/2:0). -66 kg (G): Mahmut Cavusoglu – Benjamin Raiser 1:3 (PN 0:1/1:0/0:1/0:2). – 84 kg (F): Patrick Loes – Konstantinos Karpouzas 4:0 (SS bei 5:5/0:5/3:0). – 84 kg (F): Hamberd Durdischew – Bastian Bentz 3:0 (PS 3:0/3:2/5:1). – 84 kg (G): Ilyas Özdemir – Eduard Kratz 0:3 (PN 0:1/0:2/0:2).
Jugendmannschaft holt sich Tabellenführung
Artikel vom 03.10.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 302, Kommentare: 0
Jugendmannschaft des ASV Nendingen holt sich die Tabellenführung
Am Samstag hat die ASV-Jugend ganz gewaltig aufgetrumpft. Mit einem in dieser Höhe sensationellen Sieg von 32:5 gegen die bisher ungeschlagene Mannschaft des StTV Singen haben sich die Nendinger Ringertalente die Tabellenführung der Bezirksjugendliga gesichert.
Vielleicht hat sich hier schon ausgewirkt, dass Marc Buschle als neuer Jugendtrainer frischen Schwung in die Mannschaft gebracht hat. Auf jeden Fall konnte die Nendinger Jugendmannschaft beim Kampftag in Sulgen restlos überzeugen. Nach dem unerwarteten klaren Sieg gegen Singen wurde auch der Kampf gegen den gastgebenden AV Sulgen mit 25:11 gewonnen. Doppelsiege errangen dabei Tobias Geiselmann, Dominik Reichle, Tim Hubert Baur, Lukas Stiller und Attila Tolvaj. Mit je einem Sieg waren aber auch Tim Stiller, Lars Füsslin, Robin Baur, Manuel Behr und Tobias Müller genauso an dem tollen Triumph des Nendinger Nachwuchses beteiligt. Der weitere Verlauf dieser Runde scheint also sehr spannend zu werden. Denn punktgleich mit dem ASV folgen die KG Baienfurt und der StTV Singen ebenfalls mit je 10:2 Punkten auf den Plätzen 2 und 3. Der letztjährige Meister AB Aichhalden liegt mit 8:4 Punkten derzeit nur auf Platz 4. Der nächste Kampftag für die Nendinger ist nun am 17.10., wenn man in der Mühlauhalle auf Aichhalden und Winzeln trifft.
Vorschau auf ASV Nendingen - RWG Mömbris-Königshofen
Artikel vom 10.09.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 327, Kommentare: 0
Großkampftag in der Mühlauhalle am Samstag, 12. September mit drei Mannschaften - der erste Heimkampf in der Bundesliga gegen die RWG Mömbris-Königshofen verspricht Hochspannung
Viele Ringsportfreunde haben sich diesen Termin schon längst vorgemerkt. An diesem Samstag, 12. September, startet der erste Heimkampf der Bundesligaringer des ASV Nendingen im Rahmen eines Großkampftages in der Tuttlinger Mühlauhalle. Mit gleich drei Mannschaften werden sich die Nendinger dem sicherlich wieder zahlreichen heimischen Publikum vorstellen. Im Mittelpunkt des Interesses steht natürlich die erste Mannschaft, die so erfolgreich in die neue Saison in der 1. Bundesliga West gestartet ist. Nach dem guten Abschneiden in Aalen, wo man dem vielfachen deutschen Mannschaftsmeister nur mit 17:20 unterlag, folgte am letzten Wochenende ein Paukenschlag mit dem Kantersieg von 28:12 Punkten bei der RKG Freiburg.
Gegner in der Mühlauhalle ist nun aber ein besonderes Kaliber. Die RWG Mömbris-Königshofen hat im letzten Kampf gegen Aalen mit 22:12 gewonnen. Damit unterstrichen die Hessen eindrucksvoll ihre Ambitionen, mit einem Platz unter den ersten vier dieser Liga sich für die Endrunde zu qualifizieren. Das wird für den ASV Nendingen also eine ganz schwere Aufgabe, denn die Gäste müssen eindeutig als Favorit gehandelt werden. Für die Mannschaft um Trainer Volker Hirt könnte also die Devise gelten: „Wir haben eigentlich keine Chance, aber die nützen wir.“
Die RWG Mömbris-Königshofen hat eine gute Mischung aus deutschen Spitzenringern und ausländischen Stars. Der vielfache deutsche Meister Peter Weisenberger gilt derzeit in der Klasse bis 84 kg in Deutschland als Nummer zwei im Freistil hinter Davyd Bichinashvili. Der junge Oldrik Wagner (96 kg F) soll sogar in zwei Wochen für Deutschland bei der Weltmeisterschaft an den Start gehen und gegen ihn wird es Marc Buschle natürlich sehr schwer haben. Und Saba Bolaghi (66 kg F) ist vor kurzem Dritter der Junioren-Weltmeisterschaft geworden und sein Kampf gegen Florian Schwarz könnte einer der Höhepunkte des Abends werden. Einen weiteren Trumpf hat die RWG mit dem Schweden Johann Euren (120 kg), der am letzten Samstag den Aalener Ralf Böhringer besiegte und auch im Frühjahr den Großen Preis von Deutschland gewann. Auch Ceyhun Zaidow (60 kg G) hat seine ersten beiden Kämpfe gewonnen und muss auch in der Begegnung mit Baris Diksu favorisiert werden.
Vorteile für Nendingen sieht Volker Hirt im Kampf von Ghenadie Tulbea (55 kg F) gegen Tahir Zaidow, für Eduard Kratz gegen Christopher Fersch (74 kg G) und vielleicht auch für Sergios Solontkis gegen Michael Carl (84 kg G). Gespannt sein kann man aber auch auf die Kämpfe von Benjamin Raiser (66 kg G) gegen Bengt Trageser und von Bastian Bentz (74 kg F) gegen Milan Blagoev. Normalerweise spricht alles für einen Sieg der Gäste, aber der Kampf in Freiburg hat gezeigt, dass im Ringen vieles möglich ist. Dieser Hauptkampf beginnt um 19.30 Uhr.
Schon ab 16.30 Uhr trifft die erstmals formierte 3. Mannschaft des ASV Nendingen auf die Gäste vom StTV Singen II. und ab 17:30 Uhr kommt es im Kampf der Verbandsliga zum Bezirksderby zwischen dem ASV Nendingen II und dem AB Aichhalden II. Hier erhoffen sich die Nendinger einen Sieg. Mit einer starken Mannschaft, unter anderem mit Steffen Baur, Florin Matei, Dominik Hipp, Marco Schmid, Adrian Ozsda und Markus Eichin, will der ASV die Tabellenführung behaupten. Auch die Nendinger Zweite würde sich über einen regen Zuschauerzuspruch freuen. Der Ringerzug zum Bundesligakampf startet wieder ab 18.30 Uhr am Bahnhof in Fridingen
RKG Freiburg - ASV Nendingen 12:28
Artikel vom 05.09.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 311, Kommentare: 0
ASV Nendingen gewinnt „Heimkampf“ in Freiburg sensationell mit 28:12
Eine bessere Werbung für den ersten Heimkampf des ASV Nendingen am kommenden Samstag in der Mühlauhalle hätte es nicht geben können. Wer am Freitag in der Staudingerhalle in Freiburg dabei war, wird diesen Ringsportabend so schnell nicht vergessen. Unter den 450 Zuschauern war über ein Drittel aus Nendingen angereist und sie machten diesen Kampf eigentlich zu einem Heimkampf. Angefeuert von ihren begeisterten Anhängern verloren die Nendinger Ringer auf der Matte nur einen einzigen Kampf denkbar knapp mit 2:3. Und dabei hatte dieser Abend ganz schlecht begonnen. Andreas Miekely konnte sich erst nach 18 Uhr von seiner Arbeitsstelle loseisen und kam dann genau zwei Minuten zu spät zum Wiegen. Der Kampf begann für die Gäste also mit einer Hypothek von 0:4 Punkten.
Was dann aber auf der Matte und auf den Rängen bis zum Sieg mit sensationell anmutenden 28:12 Punkten abging, war eine Trotzreaktion der besonderen Art. Auf der Matte kämpften nicht neun einzelne ASV-Ringer, sondern da war eine Mannschaft, die mit letztem Einsatz um jeden einzelnen Punkt kämpfte. Und auf den Rängen dominierten die Nendinger Zuschauer und sorgten für richtige Heimkampfstimmung. Vor allem die erste Hälfte des Kampfes hatte es dann richtig in sich und sorgte für ein ständiges Wechselbad der Gefühle. Die RKG Freiburg hatte sich nach dem letzten Kampf auf vier Positionen wesentlich verstärkt und brachte mit Marian Sandu, Arsen Saisov, Jesse Federov und Renato Kun erstmals vier renommierte ausländische Zugänge zum Einsatz. Doch ihre Rechnung sollte nicht aufgehen.
Zunächst sorgte Ghenadie Tulbea (55 kg F) gegen den deutschen Jugendmeister Simon Ketterer mit einem souveränen Überlegenheitssieg für die erhofften vier Punkte. Nachdem Patrick Schwendemann (120 kg G) für Freiburg durch seinen kampflosen Sieg ausgeglichen hatte, sorgte Baris Diksu (60 kg G) für den ersten Nendinger Paukenschlag. Dem mehrfachen Welt- und Europameister Marian Sandu nützte seine ganze Erfahrung nichts, als der ASV-Ringer sich mit einer glänzenden Energieleistung in allen drei Runden knapp nach Punkten durchsetzte. Sein Sieg mit 3:0 setzte ein Zeichen für den unbändigen Siegeswillen der Nendinger, die an diesem Abend nicht zu bremsen waren. Da ließ sich auch ein entschlossener Marc Buschle (96 kg F) nach unglücklich verlorener 1. Runde vom enorm verbesserten Viktor Reh nicht aufhalten und baute mit seinem letztlich doch klaren Sieg die Nendinger Führung auf 10:5 aus.
Was dann aber Florian „Lotte“ Schwarz (66 kg F) im Kampf gegen den starken Russen Arsen Saidov leistete, strapazierte das Nervenkostüm des ASV-Anhangs bis aufs Äußerste. Schon in der 1. Minute schien in scheinbar aussichtsloser Brückenlage eine Schulterniederlage unvermeidbar. Dass er sich daraus aber doch wieder befreien konnte und dann den teilweise sehr unfair agierenden Favoriten trotz einiger fragwürdiger Entscheidungen des Mattenleisters Schmitt (Hessen) doch noch mit 3:2 Runden besiegen konnte, war eine Energieleistung der absoluten Sonderklasse. Kein Wunder, dass der enthusiastische ASV-Anhang diese Vorstellung und die Pausenführung von 13:7 begeistert feierte.
Den einzigen Freiburger Sieg gab es dann durch den Ungarn Renato Kun, Vize-Weltmeister der Junioren 2006, der sich gegen einen aufopfernd kämpfenden Sergios Solontkis (84 kg G), mit etwa Glück hauchdünn in der 5. Runde mit 3:2 durchsetzen konnte. Hervorragend dann auch die Leistung von Benjamin Raiser (66 kg G), der gegen den französischen Spitzenringer Jesse Federov im Standkampf immer aktiver war und in der Bodenlage genügend Punkte sammelte, die fast sogar für einen Überlegenheitssieg gereicht hätten. Den holte sich dann Konstantinos Karpouzas (84 kg F), als er mit seinen blitzschnellen Attacken den französischen Juniorenmeister Stephane Marczinski immer wieder unter Druck setzte und sich von den Fans für seinen Sieg mit 11:0 Punkten feiern lassen konnte. Damit stand schon der Sieg für Nendingen fest. Bastian Bentz (74 kg F), konzentriert und zuverlässig wie immer, baute die Führung aber durch einen Punktsieg gegen den diesjährigen deutschen Jugendmeister Lukas Schöffler noch weiter aus. Eduard Kratz (74 kg G) schien im letzten Kampf ausgerechnet bei seinem bisherigen Verein eine Niederlage gegen den starken Bogdan Eismont hinnehmen zu müssen. Als der sich aber in den ersten beiden Runden ausgetobt hatte, setzte sich „Eddy“ aber doch noch konditionell stark und taktisch glänzend disponiert gegen seinen Nachfolger im Freiburger Trikot mit 3:2 Runden durch.
Für den ersten wirklichen Heimkampf in der Mühlauhalle am Samstag, 12. September, ist dieser Sieg natürlich eine glänzende Ausgangsposition. Und die vermutlich zahlreichen Zuschauer können sich auf ein weiteres Ringsporterlebnis erster Güteklasse freuen.
Vorschau auf RKG Freiburg - ASV Nendingen (Freitag, 4.9.)
Artikel vom 02.09.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 297, Kommentare: 0
Die Kämpfe gegen Freiburg zählten schon in der letzten Saison zu den dramatischsten Begegnungen des damaligen Aufsteigers ASV Nendingen. Beide Male schien ein Sieg greifbar nahe und beide Male musste man doch noch hauchdünne Niederlagen hinnehmen. Nun möchten die Nendinger liebend gerne den Spieß herumdrehen. Ob das möglich ist, wird sich im vorgezogenen Kampf in der Staudingerhalle in Freiburg-Haslach am Freitagabend zeigen. Die Nendinger rechnen sich natürlich nach ihrem starken Auftreten in Aalen gute Chancen aus. Außerdem muss Freiburg den Abgang von Eduard Kratz ins Donautal verkraften. Wer aber nun siegesgewiss die Fahrt in den Breisgau antritt, der könnte sich schnell täuschen. Die Freiburger haben sich nämlich für diese Saison mit nicht weniger als 11 teilweise hochkarätigen Zugängen, darunter sechs Ausländer, verstärkt. Zusammen mit bewährten Stammringern und einigen großen Talenten aus dem eigenen Nachwuchs könnten sie damit eine exzellente Mannschaft auf die Matte bringen, die dem ASV große Schwierigkeiten bereiten dürfte. Viel wird also von der Aufstellung der Freiburger abhängen, so dass Prognosen sehr schwierig sind. Man wird sich aber vermutlich auf die Begegnungen zwischen Florian Schwarz und Tobias Ketterer (66kg F), Eduard Kratz und Bogdan Eismont (74 kg G), Marc Buschle gegen Daniel Bona oder Viktor Reh (96 kg F) und Andreas Miekeley und dem Ex-Aichhaldener Patrick Schwendemann (120 kg G) besonders freuen dürfen. Gespannt sein kann man auch, ob die Freiburger die neu verpflichteten Spitzenringer Marian Sandu (60 kg G) und den ganz starken Franzosen Luca Lampis (74 kg F) einsetzen werden. Es steht also ein Ringerabend an, der ein Höchstmaß an Spannung und Dramatik verspricht. Die Nendinger Ringer hoffen natürlich wieder darauf, bei der Fahrt nach Freiburg von zahlreichen Anhängern begleitet zu werden. Ihre Unterstützung könnte bei diesem Kampf der entscheidende Faktor sein.
Anmeldungen für den Ringerbus, der am Freitag um 16.30 Uhr am Ringerlokal abfährt, sind immer noch möglich (Tel. 07461-72799). Kampfbeginn in der Staudingerhalle ist um 20.30 Uhr.
Mattensplitter 2009/1
Artikel vom 02.09.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 317, Kommentare: 0
Die Rollen schienen beim Auftaktkampf zur 1. Bundesliga West in der Aalener Greuthalle klar verteilt. Da waren zum einen die Gastgeber, die sich selbst zu den DM-Favoriten in diesem Jahr zählen, als der klare Favorit. Und auf der anderen Seite stand der ASV Nendingen, der als Aufsteiger des letzten Jahres nur Außenseiter sein konnte. Doch die erfolgsverwöhnten Aalener taten sich dann bei ihrem knappen Sieg unerwartet schwer. Ein Grund dafür könnte in einem Aspekt liegen, der aufmerksamen Zuschauern schon beim Betreten der Halle auffiel. Im Vergleich zum Vorjahr war die Sponsorenwerbung deutlich geringer. Gerade mal 6 Firmen nutzten die Möglichkeit der Bandenwerbung. Und KSV-Präsident Edmund Weizmann sprach dann auch in seinem Grußwort von der schwierigen wirtschaftlichen Lage, die man auch als Chance nutzen könne, um „eine kontinuierliche, stabile Mannschaft ohne einzufliegende Stars zu formen.“ Wenn man den umfangreichen Kader des KSV Aalen mit 15 teuren ausländischen Stars ansieht, von denen am Samstag nur drei zum Einsatz kamen, dann wird es interessant sein, die Entwicklung der nächsten Wochen zu verfolgen.
Die zehn Kämpfe auf der Matte brachten durchweg, wenn auch auf ganz unterschiedliche Art und Weise, spannenden Ringsport. Zwei Begegnungen aber stießen auf besonderes Interesse. Da war der deutsche „Freistil-Klassiker“ der letzten Jahre mit dem Duell von Davyd Bichinashvili und Marc Buschle. Allerdings waren die Vorzeichen für die beiden „ewigen“ Kontrahenten sehr unterschiedlich. Der Aalener steht in der unmittelbaren Vorbereitung für die Mitte September beginnende WM und zeigte sich entsprechend topfit. Marc Buschle hingegen hat nach vielen verletzungsbedingten Problemen und seiner beruflichen Umschulung noch ein Defizit an Mattentraining. Unter diesen Umständen war sein couragierter Kampf ein durchaus positives Signal, dass er im Verlauf dieser Saison sicherlich viele positive Akzente für seine Mannschaft setzen kann.
Und dann war es der Kampf im Freistil-Leichtgewicht, der wohl die Nerven der Zuschauer am meisten strapazierte. Der konzentrierte Konterringer Benjamin Sezgin gewann für die Nendinger Fans etwas unerwartet die ersten beiden Runden gegen einen manchmal zu riskant oder leichtfertig ringenden Florian Schwarz. „Des isch halt Lotte“, war da der Kommentar von Volker Hirt. Zudem wurde der Nendinger hier vom nicht immer ganz sicheren Mattenleiter Ralf Schneider (Lauffen) aus Nendinger Sicht klar benachteiligt. Aber es war halt dann auch „Lotte“, wie er die nächsten drei Runden mit enormem Kampfgeist für sich entschied. Sein Gegner verausgabte sich dabei so sehr, dass er von seinen Betreuern von der Matte getragen werden musste.
Beim Gleichstand von jeweils fünf Siegen war es nach Beendigung natürlich müßig darüber zu streiten, wo die fehlenden Punkte zu einem Sensationssieg hätten geholt werden können. Auch Trainer Volker Hirt und Vorstand Reiner Schilling waren sich einig, dass man mit einem so knappen Ergebnis eigentlich vorher nicht rechnen konnte. „Wir haben den Kampf knapp gestaltet und können damit sehr zufrieden sein. Aber am nächsten Freitag in Freiburg da geht es um den Sieg.“
Auch außerhalb der Matte demonstrierten die Nendinger, dass sie sich mit Aalen durchaus auf Augenhöhe sehen. Vor Kampfbeginn hatte Präsident Weizmann Coskun Efe zur Vizeweltmeisterschaft bei den Junioren und dem langjährigen Hallensprecher Hans Göhringer zum 60. Geburtstag gratuliert. Nach einem entsprechenden Hinweis von Sportfotograf Helmut Bucher informierte der Hallensprecher dann nach der Pause die Zuschauer, dass auch der ASV Nendingen in Sachen Erfolg und Alter was zu bieten habe. Die „Stimme Aalens“ gratulierte im Namen des KSV dem 67-jährigen ASV-Pressewart Fritz Reichle zu seinem WM-Erfolg mit der deutschen Seniorenstaffel über 4x100 Meter.
KSV Aalen 05 - ASV Nendingen 20 : 17
Artikel vom 30.08.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 290, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen bringt Aalen an den Rand einer Niederlage
Es hat am Samstag in der Aalener Greuthalle wirklich nicht viel gefehlt und die 80 mitgereisten Nendinger ASV-Anhänger wären Zeugen einer kleinen Sensation geworden. Beim seinem knappen Sieg mit 20:17 Punkten musste der vielfache deutsche Mannschaftsmeister KSV Aalen 05 ganz schön schwitzen, um am Ende doch noch die Nase vorne zu haben. Bis zum 8. Kampf lagen die Gäste immer in Führung, ehe dann doch noch der Favorit sich durchsetzen konnte. Für ASV-Trainer Volker Hirt ist die Botschaft an die nächsten Gegner klar: „Die dürfen uns nicht unterschätzen und müssen gegen uns alles aufbieten.“
Und er hatte in der Tat Grund, mit seiner Mannschaft, die den Aalenern alles abverlangte, zufrieden zu sein. Bei jeweils fünf Siegen stand der Kampf lange auf des Messers Schneide. Mit etwas mehr Glück oder Cleverness wäre da eine größere Überraschung durchaus drin gewesen. Zumal die Aalener offensichtlich auch wegen der wirtschaftlichen Lage gar nicht in der Lage sind, auf alle ihre großen internationalen Stars in ihrem Kader zurückgreifen zu können.
Vor nur etwa 300 Zuschauern, darunter mindestens ein Viertel aus Nendingen, begann der Kampf für den ASV mit dem erhofften Auftaktsieg für Ghenadie Tulbea (55 kg F). Der mehrfache georgische Meister Amiran Elbakidze hatte den tollen Freistiltechniken des für Nendingen ringenden Moldawiers nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen und musste eine Überlegenheitsniederlage hinnehmen. Im Schwergewicht hielt sich Andreas Miekeley trotz eines Gewichtsnachteils von über 15 kg sehr gut gegen den deutschen Spitzenringer Ralf Böhringer. Der Aalener kann nur einmal mit einem Durchdreher durch und sicherte sich so den knappen Punktsieg. Eine souveräne Vorstellung bot dann Baris Diksu (60 kg G) gegen Oliver Hug. Er unterstrich seine schon in der Vorbereitung gezeigte gute Form und hätte bei seinem Sieg mit 10:0 Punkten fast sogar einen Überlegenheitssieg herausgerungen.
In einer Neuauflage des alten Duells zwischen Marc Buschle (96 kg F) und dem derzeit sicher besten deutschen Freistilrínger Davyd Bichinashvili hielt sich das Nendinger Ass sehr gut. Zwar konnte er eine Punktniederlage nicht vermeiden, zeigte aber doch eine starke Leistung, die für diese Saison doch einiges verspricht. Zu einer reinen Nervenprobe für die Nendinger Anhänger geriet dann der Kampf zwischen Florian Schwarz (66 kg F) und dem vielfachen deutschen Jugendmeister Benjamin Sezgin. Der Aalener rang äußerst konzentriert und holte sich gegen den etwas zu leichtfertig ringenden Nendinger als Konterringer sogar die ersten beiden Runden. Dann aber drehte „Lotte“ auf und holte sich nach der 5. Runde doch noch den Sieg mit 3:2 Runden.
Die Nendinger Halbzeitführung baute dann Sergios Solontkis (84 kg G) mit einem clever herausgerungenen 3:1-Sieg gegen Patric Nuding sogar auf 13:9 aus. Dann aber drehte Aalen mit drei Siegen in Folge doch noch den Kampf zu seinen Gunsten. Benjamin Raiser bot in seinem ersten Bundesligakampf in der höheren Gewichtsklasse bis 66 kg zwar eine hervorragende Vorstellung gegen den amtierenden deutschen Meister Christian Fetzer, der erst in der Woche zuvor ein großes Turnier in Rumänien gewonnen hatte. Der Neu-Aalener verkürzte aber doch mit einem Punktsieg die Nendinger Führung, ehe dann ein überragender Emzarios Bentinidis (84 kg ) in einem griechischen Duell mit dem Nendinger Zugang Konstantinos Karpouzas die Gastgeber erstmals in Führung brachte. Diese Führung schien ins Wanken zu geraten, als Bastian Bentz (74 kg F) die 1. Runde überraschend gegen den Griechen Oleg Motsalin gewann. Der Aalener Neuzugang setzte sich aber dann doch gegen einen alles riskierenden Nendinger durch und sorgte damit für große Erleichterung im nervös gewordenen Aalener Lager. Eduard Kratz (74 kg G) blieb es dann vorbehalten mit einem nie gefährdeten Sieg gegen Hans-Jörg Scherr zum Endstand von 20:17 aufzuholen.
Nach diesem ermutigenden Auftritt der Nendinger gilt nun ihre ganze Konzentration dem Kampf in Freiburg am kommenden Freitagabend. Anmeldungen für den Fanbus (Abfahrt 16.30 Uhr) sind ab sofort bei Harry Moll (07461) 72799 möglich.
Vorschau auf KSV Aalen 05 - ASV Nendingen
Artikel vom 26.08.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 313, Kommentare: 0
Schon zum Auftakt der neuen Bundesligasaison steht für den ASV Nendingen an diesem Samstag, 29. August, mit dem Auswärtskampf beim vielfachen deutschen Mannschaftsmeister KSV Aalen ein ganz schwerer Gang an. Die Aalener haben sich für diese Saison sehr viel vorgenommen und zählen sich selber zu den DM-Favoriten in diesem Jahr. Obwohl sie nach der letzten Runde auf einige ihrer ausländischen Stars verzichteten, haben sie sich dennoch auch wieder durch zahlreiche Zugänge verstärkt. Dazu zählen die aktuellen deutschen Meister Stefan Kehrer (96 kg F) und Christian Fetzer (74 kg G) aber auch internationale Spitzenringer wie der Armenier Arsen Julfalakyan (Europameister 2009), der Grieche Oleg Motsalis (74 kg F), der Bulgare Anatoli Guidea (Vize-Weltmeister 2007) oder der Rumäne Robert Papp (Junioren-Europameister 2008, 84 kg G). Insgesamt befinden sich im Aalener Kader 15 Ringer, die schon Medaillenränge bei Europa- oder Weltmeisterschaften errungen haben. Wie viele von ihnen tatsächlich jeweils eingesetzt werden, ist sicher auch eine Frage der finanziellen Mittel und des jeweiligen Gegners. Aber die klar favoriserten Gastgeber werden am Samstag den ASV Nendingen auf keinen Fall unterschätzen, denn auch in Aalen weiß man, dass die Nendinger in dieser Saison wohl noch leistungsfähiger als im letzten Jahr sein werden. Die Gäste werden mit einer starken Aufstellung auf die Ostalb fahren und wollen versuchen, sich wieder so gut wie möglich zu verkaufen.
Kampfbeginn in der Aalener Greuthalle ist um 19.30 Uhr. Der Nendinger Ringerbus fährt um 14 Uhr am Ringerlokal ab. Die ASV-Ringer hoffen auf die Unterstützung durch viele Fans, die sich bei Harry Moll (Tel. 07461-72799) für die Mitfahrt im Bus anmelden können.
Die Zuschauer werden erstmals in der Bundesliga die schon bei Einzelturnieren erprobte Änderung im griechisch-römischen Stil erleben. Bisher folgte ja nach 1 Minute Standkampf der Bodenkampf mit jeweils 30 Sekunden in der Ober- und Unterlage. Zur Aufwertung des Standkampfes wurde er nun auf 90 Sekunden verlängert, auf den dann in jeder Runde ein Bodenkampf von 30 Sekunden folgt, bei dem der nach Punkten führende Ringer in der Oberlage ist. Endet der Standkampf jedoch unentschieden mit 0:0, bekommt zunächst der „rote“ Ringer die Oberlage zugesprochen. Bei einem 0:0 in einer zweiten Runde erhält dann der „blaue“ Ringer diesen Vorteil zugesprochen, den er allerdings dann auch mit einer Wertung im Bodenkampf für sich entscheiden müsste. Diese neue etwas komplizierte Regelung wird bei einem Heimkampf der Nendinger Ringer den Zuschauern noch genauer erläutert werden.
Ausblick auf die Saison 2009
Artikel vom 24.08.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 361, Kommentare: 0
Für die Bundesligasaison 2009 hat sich im Vergleich zum Vorjahr sehr viel verändert. Der ASV Nendingen wird nach der Umstrukturierung der 1. Bundesliga mit dem KSV Aalen 05 und der RKG Freiburg 2000 nur noch auf zwei Gegner aus der letzten Saison treffen. Statt wie bisher auf die drei Ligen Nord, Mitte, Süd werden die Bundesligavereine nun auf je eine Liga West und Ost aufgeteilt. Diese eigentlich erst für 2010 vorgesehene Zusammenlegung wurde um ein Jahr vorgezogen. Anlass dafür war der Rückzug mehrerer Vereine aus der 1.Bundesliga, wie zum Beispiel der KG Dewangen-Fachsenfeld, des KSV Witten oder des KSV Ketsch. Immer mehr Vereine scheinen sich in dem wahnwitzigen Wettlauf um die Verpflichtung nationaler und vor allem internationaler Stars finanziell zu übernehmen oder sie bekamen Probleme mit den versicherungs- und steuerrechtlichen Bestimmungen.
Der ASV Nendingen will hier für einen soliden Weg der Vernunft stehen. Zwar können auch die Nendinger auf Neuzugänge nicht verzichten, aber im Vergleich zu den meisten anderen Vereinen bleibt hier die Bodenhaftung noch gewahrt. Schließlich stehen mit Reiner Schilling und Edwin Hamma zwei Männer an der Vereinsspitze in der Verantwortung, die als Bankkaufleute alter Schule wissen, dass Ausgaben durch entsprechende Einnahmen gedeckt sein müssen.
Der ASV Nendingen ist nun in die 1. Bundesliga West eingeteilt worden. Neben Aalen und Freiburg sind hier die fünf erstplatzierten Mannschaften der letztjährigen 1. Bundesliga Mitte vertreten. Und das sind angeführt vom aktuellen deutschen Mannschaftsmeister KSV Köllerbach so hochkarätige Teams wie der SV Germania Weingarten, der ASV Mainz 88, die RWG Mömbris/Königshofen und der KSK Neuss. Vervollständigt wird die Zehner-Liga durch die beiden Aufsteiger RG Hausen-Zell und KSV Seeheim.
Das Niveau dieser Liga ist also noch deutlich höher einzuschätzen als im vergangenen Jahr. Mit den Mannschaften des KSV Köllerbach, des KSV Aalen und des SV Germania Weingarten sind alle drei Favoriten für die deutsche Meisterschaft in dieser Liga West und sie sind damit auch für die ersten vier Plätze und das Erreichen der Endrunde klar favorisiert. Aber auch die RWG Mömbris-Königshofen, der ASV Mainz und der KSK Neuss wollen hier ein Wort mitreden. Für den ASV Nendingen kann es nur darum gehen, zu versuchen den Klassenerhalt zu schaffen und möglichst früh einen gesicherten Platz im Mittelfeld zu erreichen. Trainer Volker Hirt hat, -optimistisch wie immer-, Platz 6 als Saisonziel angegeben. Aber auch Platz 8, der die Mannschaft vor einem Relegationskampf bewahren würde, wäre sicher als Erfolg zu werten. Und dafür müssen die nötigen Punkte gegen Mannschaften wie die RG Hausen-Zell, den KSV Seeheim, die RKG Freiburg und vielleicht auch der eine oder andere Überraschungssieg geholt werden.
Auch wenn zum Auftakt am 29. August die Aufgabe in Aalen sehr schwer ist, so könnten schon die beiden nächsten Kämpfe in Freiburg und der erste Heimkampf gegen die RWG Mömbris-Königshofen am 12. September Schlüsselkämpfe werden. Leider will es der Terminplan so, dass der zweite Heimkampf wegen der WM-bedingten zweiwöchigen Pause erst am 17. Oktober stattfinden wird. Dann aber geht es Schlag auf Schlag, wenn in den 5 Wochen zwischen dem 31. Oktober und 5. Dezember gleich 5 Heimkämpfe in der Mühlauhalle anstehen. Der ASV Nendingen hofft natürlich dann darauf, dass seine Ringer wie im Vorjahr immer von einer großen Zuschauerkulisse unterstützt werden.
Neben Eishockey in Schwenningen und Handball in Balingen war Ringen beim ASV Nendingen in der Region im letzten Jahr das Maß aller Dinge. Und die Ringer des ASV mit Trainer Volker Hirt, die verantwortlichen Funktionäre im Verein, die große Zahl der ehrenamtlichen Helfer und die ASV-Supporters, sie alle wollen ihren Teil dazu beitragen, dass das auch in diesem Herbst so sein wird.
ASV Nendingen siegt beim 44. Int. Grenzlandturnier in Kriessern
Artikel vom 18.08.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 404, Kommentare: 0
Nach seinem souveränen Sieg beim 44. Internationalen Grenzlandturnier in Kriessern scheint der ASV Nendingen für die neue Saison in der 1. Bundesliga bestens gerüstet. Die Art und Weise wie die Nendinger Ringer ihren im letzten Jahr errungenen Pokal verteidigten, steigert die Spannung auf die in 11 Tagen beginnende neue Mannschaftsrunde. Sie waren in Kriessern diesmal in der Auseinandersetzung mit den Spitzenmannschaften aus der Schweiz und Österreich einfach eine Klasse für sich. In allen fünf Begegnungen gaben sie jeweils höchstens einen Einzelkampf verloren und deklassierten alle ihre Gegner. Von den insgesamt 45 Einzelkämpfen verloren sie nur drei auf der Matte und einen durch verletzungsbedingte Aufgabe.
Dabei waren die Gegner wirklich nicht zu unterschätzen. Im ersten Gruppenkampf war der österreichische Vizemeister KSK Klaus beim 33:4 ohne Chance. Auch der letztjährige Turnierzweite, Gastgeber RS Kriessern, wurde anschließend mit 29:6 klar besiegt, ehe dann der Gruppensieg beim Sieg gegen den österreichischen Bundesligisten AC Hörbranz mit 28:6 sichergestellt wurde. Im Halbfinale musste der Zweite der Gruppe B, der Bayernligist SC Isaria Unterföhring, beim 28:7 die Überlegenheit der Nendinger anerkennen. Im Endkampf versuchte dann der amtierende Schweizer Meister RS Freiamt vergeblich den Nendinger Siegeszug zu stoppen. Doch mit 30:7 holte der Pokalverteidiger auch in diesem Jahr die begehrte Trophäe an die Donau.
Da blieb den Gegnern nur die neidlose Anerkennung: „Ihr wart einfach mit Abstand die Stärksten in diesem Turnier.“ Der einzige Wermutstropfen für den ASV Nendingen war die Verletzung von Neuzugang Sergios Solontkis (84 kg G)). Nach drei Siegen in Folge musste er vorsichtshalber den vierten Kampf im Habfinale aufgeben, um einen Einsatz zum Bundesligaauftakt nicht zu gefährden. An seine Stelle trat dann Trainer Volker Hirt, der im Finale ebenfalls souverän zum Sieg kam. Er konnte somit ein sehr positives Fazit dieses Turnier ziehen: „Eine so starke Mannschaft, zu der ja noch Ghenadie Tulbea, Florin Matei, Marc Buschle und Andreas Miekeley dazu kommen, haben wir sicher bisher noch nicht gehabt. Wir freuen uns auf eine tolle Saison 2009.“
Für Ghenadie Tulbea, der nächste Woche wieder nach Nendingen kommen wird, trat in Kriessern Rando Sauter (TSV Benningen) als Gastringer in der Klasse bis 55 kg an. Er bereitet sich schon seit längerem in Nendingen für die neue Runde vor und zeigte bei seinen 4 Turniersiegen glänzende Form. Nur im Finale musste er gegen den Schweizer Meister Urs Wild in einem engen Kampf eine knappe Niederlage hinnehmen. Alle ihre 5 Kämpfe gewannen Florian Schwarz (66 kg F), Benjamin Raiser (66 kg G), Bastian Bentz (74 kg F), Eduard Kratz (74 kg G) und Markus Eichin (120 kg F), die durchwegs souveräne Vorstellungen boten. So siegte beispielsweise Benjamin Raiser gegen den Schweizer Meister Pascal Strebel. Besonders hervorheben muss man aber die imponierende Form von Neuzugang Eduard Kratz, der eine große Verstärkung für die neue Saison sein wird. Und dann gefiel vor allem wieder Florian Schwarz, der in seinem vierten Turnier in Kriessern seine „weiße Weste“ behielt. Er hat jeweils alle Kämpfe bestritten und alle seine Kämpfe gewonnen. In diesem Jahr aber brauchte er zwei Mal eine klar verlorene „Aufwachrunde“ gegen Ilias Magomadow (KSK Klaus) und Marcos Theodoridis (Unterföhring), um sich gegen starke Gegner dann doch noch durchzusetzen. Glänzend auch die Leistung von Baris Diksu (60 kg G), der nur dem Ungar Molnar Gabor (Hörbranz) knapp unterlag. Und steigende Form im Lauf des Turniers zeigte auch Konstantinos Karpouzas (84 kg F), der nach einer hauchdünnen Niederlage gegen Mirko Moser mit vier Siegen unter anderem gegen den GP-Turniersieger von Baienfurt, Christian Axenbeck (Unterföhring), seine Möglichkeiten andeutete.
Nendingen nutzte dieses Turnierwochenende im Übrigen auch für den erweiterten Kader zum Training, das Florin Matei, Andreas Miekeley. Bernhard Scheuring, Daniel Reichle, Christian Mayer und Cederic Mühlmann nutzten.
ASV Nendingen will den Pokal in Kriessern verteidigen (15./16.08.2009)
Artikel vom 12.08.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 404, Kommentare: 0
Zwei Wochen vor dem Beginn der neuen Saison in der 1. Bundesliga steht für den ASV Nendingen an diesem Wochenende mit dem Start beim 44. Internationalen Grenzlandturnier in Kriessern in der Schweiz ein letzter großer Wettkampftest an. Die neue Saison beginnt bekanntlich mit zwei schweren Auswärtskämpfen beim KSV Aalen (29.August) und bei der RKG Freiburg am Freitag, 4. September, bevor dann am 12. September in der Mühlauhalle der erste Heimkampf gegen die RWG Mömbris/Königshofen steigen wird. Trainer Volker Hirt wird die Tage in Kriessern neben den sechs Turnierkämpfen zu weiteren Trainingseinheiten nutzen. Auf den Bundesligakader wartet also ein echter Härtetest.
Wie immer in den letzten Jahren ist das Turnier in der Schweiz sehr gut besetzt. Der ASV Nendingen gilt zwar als Pokalverteidiger als Favorit, er hat sich aber mit mehreren starken Mannschaften der ersten Liga aus der Schweiz und Österreich auseinander zu setzen. Schon in den Gruppenkämpfen warten mit dem KSK Klaus, dem Lokalmatador RS Kriessern und der RR Brunnen ganz harte Brocken auf den Bundesligisten. Und auch die andere Gruppe ist beispielsweise mit dem KSV Götzis, RS Freiamt und dem SC Isaria Unterföhring stark besetzt.
Besonders gespannt ist man im Nendinger Lager natürlich auf die ersten Wettkampfeinsätze der drei Neuen im ASV-Trikot. Eduard Kratz (74 G), Konstantinos Karpouzas (84 F) und Sergios Solontkis (84 G) dürften für den ASV Nendingen eine erhebliche Verstärkung bedeuten. Auch Florin Matei ist bereits wieder im Donautal angekommen und wird die letzten Trainingsvorbereitungen mit der Mannschaft absolvieren.
Neben dem Turnier der Aktiven werden in Kriessern auch wieder Jugendringer im Kampf um den 22. Internationalen Raiffeisencup auf die Matte gehen. Auch hier stellt der ASV Nendingen eine Mannschaft, die am Samstag um 14.30 Uhr ihren ersten Gruppenkampf gegen die Kampfgemeinschaft Weinfelden/Winterthur austragen wird. Für den ASV-Nachwuchs wird dieses Turnier ebenfalls eine wichtige Standortbestimmung darstellen, bevor am 19. September die Runde der Bezirksjugendliga beginnt.
Die Nendinger Ringer werden schon am Freitag um 17.30 Uhr die Fahrt nach Kriessern antreten. Für die Aktiven beginnt das Turnier dann am Samstag schon mit zwei echten Bewährungsproben. Um 13.15 Uhr trifft der ASV auf den österreichischen Bundesligisten vom KSK Klaus und um 15.45 Uhr kommt es dann im Treffen der beiden Turniersieger der letzten beiden Jahre zum Kampf gegen den Gastgeber RS Kriessern. Mit dem AC Hörbranz trifft man dann um 18.15 Uhr auf eine weitere österreichische Mannschaft.
Am Sonntag steht um 9.00 Uhr der letzte Gruppenkampf gegen die RR Brunnen an, bevor dann ab 11.30 Uhr die Endkämpfe um den Turniersieg angepfiffen werden. Mit dem Ende des Turniers ist etwa um 15.30 Uhr zu rechnen. Die Kämpfe auf drei Matten im Zelt auf der Festwiese in Kriessern werden sicher auch wieder viele Anhänger des ASV Nendingen anlocken, die die Fahrt in die Schweiz wohl nicht bereuen werden.
ASV Nendingen gewinnt WRV-Pokal
Artikel vom 02.08.2009, Autor: Daniel Reichle, Views: 448, Kommentare: 0
Der Bundesligist ASV Nendingen setzte sich beim Finale um den Pokal des Württembergischen Ringerverbandes in Ehningen gegen die KG Dewangen/Fachsenfeld und TSV Ehningen durch und wurde somit seiner Favoritenrolle gerecht. Der Wanderpokal, welcher im Vorjahr vom AB Aichhalden gewonnen werden konnte, geht somit für ein Jahr nach Nendingen.
Das ursprünglich mit vier Mannschaften angesetzte Finale musste durch den Rückzug der Überraschungsmannschaft des Bezirksligisten KVA Remseck, welche Urlaubs- und Verletzungsbedingt auf zu viel Ringer verzichten mussten, auf drei Mannschaften reduziert werden.
Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse, darunter auch einige aus Nendingen angereiste Fans, bestritten die Mannschaften aus Ehningen und Dewangen/Fachsenfeld den Eröffnungskampf in der durch die hochsommerlichen Temperaturen angeheizten Ehninger Sporthalle auf Schalkwiesen. Erst kurz vor Schluß konnte sich die KG Dewangen/Fachsenfeld in einem spannenden Duell mit 18:15 Mannschaftspunkten durchsetzen.
Im zweiten Kampf mussten nun die ASV-Aktiven gegen die KG Dewangen/Fachsenfeld antreten. Durch die kurzfristig verletzungsbedingten Ausfälle von Baris Diksu (60kg Gr.-röm.) und Arthur Kratz (74kg Gr.-röm.) musste Dominick Preilipper in die Klasse bis 74kg Gr.-röm. einspringen und die Klasse bis 60kg wurde nicht besetzt. Die Nachwuchsringer Florian Hermann und Kevin Mägerle ergänzten das Team um Trainer Volker Hirt. Durch souveräne Siege von Steffen Baur (50kg Fr.), Marc Buschle (120kg Fr.), Volker Hirt (96kg Gr.-röm.), Bastian Bentz (84kg Fr.), Benjamin Raiser (66kg Gr.-röm.) und Daniel Reichle (74kg Fr.) konnte ein klarer Sieg von 24:12 Punkten eingefahren werden.
Im dritten und letzten Kampf des Abends kam es zu dem immerjungen Duell gegen den TSV Ehningen. Spannend wurden hier die Kämpfe zwischen Marc Buschle gegen den 30kg schwereren Manuel Senn, Benjamin Raiser gegen seinen älteren Bruder Daniel Raiser, Volker Hirt gegen Benjamin Senn und Bastian Bentz gegen Jan Platter erwartet, welche alle für den ASV Nendingen entschieden werden konnten. Ausserdem Siegreich für den ASV Nendingen waren Steffen Baur und Daniel Reichle, so dass auch dieser Kampf klar mit 20:12 gewonnen werden konnte.
In einem sehr gut organisierten Finale mit fairen Kämpfen gewann somit der ASV Nendingen vor der KG Dewangen/Fachsenfeld und dem TSV Ehningen den WRV-Pokal. Der KVA Remseck belegte den vierten Platz im Endklassement.
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Endrunde um den WRV-Pokal in Ehningen
Artikel vom 27.07.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 391, Kommentare: 0
An diesem Samstag, 1. August, findet die Endrunde um den WRV-Pokal in Ehningen statt. Von den ursprünglich 21 Mannschaften haben sich vier für dieses Finale durchgesetzt. Neben dem ASV Nendingen sind dies die KG Dewangen/Fachsenfeld, die sich nach dem Rückzug aus der 1.Bundesliga neu formiert hat, die gastgebende Mannschaft des TSV Ehningen und etwas überraschend der Bezirksligist KVA Remseck. Der ASV Nendingen muss in dieser Endrunde natürlich als Favorit gelten und will den Pokal an die Donau bringen. Das Wiegen ist auf 15 Uhr terminiert. Die Kämpfe beginnen dann um 16 Uhr.
WRV-Pokal-Viertelfinale: AV Hardt - ASV Nendingen 7:27
Artikel vom 19.07.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 463, Kommentare: 0
Ohne Probleme hat der ASV Nendingen am Samstag beim AV Hardt das Viertelfinale im WRV-Pokal erfolgreich überstanden. Mit einem ungefährdeten Sieg mit 27:7 zog der Bundesligist in die am 1.August stattfindende Endrunde der letzten vier Mannschaften ein. Der Gastgeber kam bei der Einweihung seiner neuen Ringermatte nur zu zwei Siegen gegen zwei Nendinger Jugendringer, musste aber ansonsten neidlos die Überlegenheit der Gäste anerkennen. Das sportlich faire Publikum in Hardt erlebte so einen schönen Ringerabend, bei dem zwar die große Spannung fehlte, aber doch tolle Aktionen geboten wurden.
In der Klasse bis 50 kg siegte der Nendinger Nachwuchsringer Kevin Mägerle ohne Gegner. Steffen Baur (55 kg) tat sich im griechisch-römischen Stil gegen den wesentlich älteren Josip Nad wie erwartet schwer. Er zeigte einen beherzten Kampf, musste seinem erfahrenen Gegner aber doch den Punktsieg überlassen. Für den dritten ASV-Jugendlichen, Dominik Preilipper, ging es darum weitere Erfahrungen zu sammeln. Im Kampf gegen Manuel Dieterle (74 kg G) kam er aber um eine klare Niederlage nicht herum.
Die restlichen sechs Stammringer des ASV Nendingen jedoch dominierten in ihren Kämpfen sehr eindeutig. Baris Diksu (60 kg F) führte schnell mit 6:0 Punkten, ehe Johannes Bösinger verletzt aufgeben musste. Auch Benjamin Raiser (66 kg G) war gegen Johann Reswich der klar bessere Mann auf der Matte und holte mit einem Überlegenheitssieg die vollen vier Punkte. Dominik Hipp (74 kg F) brauchte gar nur etwa vier Minuten, um gegen Markus Flaig alle drei Runden mit jeweils 6:0 Punkten für sich zu entscheiden. Und als hätten sie sich abgesprochen, stellte Bastian Bentz (84 kg F) genau das gleiche Ergebnis in fast genau der gleichen Zeit gegen Jochen Benner her. Für den Endstand von 27:7 für Nendingen sorgten die beiden Routiniers Volker Hirt und Marc Buschle. Während sich Marc Buschle (120 kg F) gen den 23 kg schwereren Thomas Müller mit einem klaren Punktsieg begnügte, punktete Trainer Volker Hirt (96 kg G) trotz Gewichtsnachteils Wolfgang Jauch in gut drei Minuten mit insgesamt 21:0 Punkten aus.
Schwerer wird es für die Nendinger zweifellos in zwei Wochen in der Endrunde der letzten vier Mannschaften, die in Ehningen oder Winzeln ausgetragen wird. Denn hier wird voraussichtlich der Zweitligist vom AB Aichhalden in einem klassischen Bezirksderby der stärkste Konkurrent im Kampf um den Pokal sein.
WRV-Pokal: ASV Nendingen kämpft beim AV Hardt um den Einzug ins Finale
Artikel vom 18.07.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 430, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen hat mit den zwei Siegen in Benningen und Unterelchingen den Einzug ins Viertelfinale des WRV-Pokals geschafft.
Nun gilt es am kommenden Samstag, 18. Juli, beim AV Hardt auch den Sprung in die Finalrunde der besten vier Mannschaften zu schaffen. Auf dem Papier scheint das im Kampf gegen den Landesligisten eine leichte Aufgabe zu sein. Doch wie im Fußball so gilt auch hier die alte Weisheit, dass „der Pokal seine eigenen Gesetze hat“. Aber natürlich will sich der Bundesligist hier keine Blöße geben und mit einem Sieg sich für die Endrunde qualifizieren, die am 1. August in Ehningen oder Winzeln ausgetragen wird.
Kampfbeginn in Hardt ist am Samstag um 20 Uhr.
Freundschaftskampf des ASV Nendingen beim SV Triberg (21:19)
Artikel vom 19.04.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 1073, Kommentare: 0
Es war eine schöne Werbung für den Ringkampfsport, was die Ringer des ASV Nendingen und des SV Triberg am Samstag im Kurhaus von Triberg auf der Matte boten. Und es war auch eine schöne Demonstration der engen Verbindung zwischen den beiden Vereinen. Besonders als Andreas Winter, der Vorsitzende des Gastgebers, vor Beginn der Kämpfe eine Ehrung des ASV-Vorsitzenden Reiner Schilling vornahm. Der hatte ja in den 70er Jahren den SV Triberg als Ringer und vor allem dann als Trainer der Bundesligamannschaft den Schwarzwäldern „die erfolgreichste Zeit in der Vereinsgeschichte“ beschert.
Den Freundschaftskampf in Triberg bestritt der ASV Nendingen mit einer Mischung aus Bundesligaringern und Nachwuchskräften aus der 2. und 3. Mannschaft. Von diesen Talenten überzeugte Steffen Baur (55 kg), der nach zwei knapp verlorenen Runden im dritten Durchgang aufdrehte und gegen Jonas Kammerer mit Nackenhebel sogar zum Schultersieg kam. Sehr viel schwerer taten sich da Pascal Lang (66 kg), Branko Fanizzi (66 kg) und Cederic Mühlmann (120 kg), die klare Niederlagen nicht vermeiden konnten. Auch der als Gastringer eingesetzte Gottmadinger Hannes Zuber (60 kg) musste trotz starker Leistung gegen den gewichtsmäßig klar überlegenen Sascha Osswald eine Punktniederlage hinnehmen. Keine Mühe hatte hingegen Adrian Ozsda (74 kg G), bei seinem deutlichen Überlegenheitssieg gegen Patrick Becker, der vor 2 Wochen deutscher Vize-Jugendmeister geworden war. Der sieggewohnte Triberger Coskun Öztürk (96 kg G) war im letzten Jahr in der Oberliga klar dominierend. Am Samstag musste er aber gegen einen sehr konzentriert auftretenden Andreas Miekeley doch die Überlegenheit eines Bundesligaringers anerkennen. Zwar enttäuschte er keineswegs, aber der Nendinger ist derzeit einfach in glänzender Verfassung und siegte mit 5:0/4:0/2:1. Auch Benjamin Raiser (66 kg G) zeigte Jerome Friedrich seine Grenzen auf. In allen drei Runden sicherte er sich, - in der 1. Runde sogar mit einer tollen Fünferwertung-, die nötigen Punkte zum Überlegenheitssieg.
Was die Dramatik angeht, war der Kampf von Bastian Bentz (84 kg G) gegen Kai Rotter der absolute Höhepunkt des Abends. Erstmals seit längerer Zeit trat der ASV-Ringer wieder im klassischen Stil an und rechnete sich gegen das Triberger Kraftpaket eigentlich wenig Chancen aus. Und tatsächlich gab er auch die 1. Runde mit 0:8 Punkten ab, als der Triberger immer wieder mit seiner gefürchteten Kopfklammer punktete. Dann drehte sich der Kampfverlauf und Bastian Bentz sicherte sich die nächste Runde mit mehreren Durchdrehern seinerseits klar mit 7:0. Kai Rotter schien dann in Runde 3 wieder nach 5:0 Punkten auf die Siegerstraße zurückzukommen, doch der Nendinger holte sich die Runde doch noch bei 5:5 Punkten. Die konditionelle Überlegenheit von Bastian Bentz entschied dann den dramatischen und packenden Kampf in der 4. Runde doch noch mit 5:0 zu seinen Gunsten. Semih Bosyan (74 kg F) tat sich gegen den Freistilspezialisten Kirill Fadeew erwartungsgemäß schwer. Der Ex-Aichhaldener war bei seinem ersten Auftritt auf Triberger Matte hochmotiviert und setzte sich in drei Runden jeweils knapp mit 1:0/1:0/2:0 durch. Beim Mannschaftsstand von 19:18 für Triberg musste der Kampf von Marc Buschle gegen Michael Kaufmehl (84 kg F) die Entscheidung über den allerdings unerheblichen Endstand dieses Freundschaftskampfes bringen. Im Kampf der beiden deutschen Spitzenringer setzte sich Marc Buschle gegen den deutschen Vizemeister des vergangenen Jahres in allen drei Runden knapp durch und bewies, dass er auch trotz Rückstands im Mattentraining auf dem Weg zur alten Form ist.
Die rund 400 Zuschauer im Triberger Kurhaus, unter ihnen auch viele Nendinger Anhänger, konnten sich am Ende über einen interessanten und lebhaften Kampfabend freuen. Und die Triberger können sicher sein, dass sie mit ihrer kompletten Mannschaft gute Chancen auf den Aufstieg in die Regionalliga und den Erhalt dieser Klasse haben.
Termine 1. Bundesliga
Artikel vom 02.04.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 967, Kommentare: 0
Schon wenige Tage nach der Neueinteilung der 1. Bundesliga steht der vorläufige Terminplan fest, der höchstens noch nach Absprache der Vereine untereinander geringfügig verändert werden könnte. Die Saison 2009 beginnt demnach für den ASV Nendingen mit zwei Auswärtskämpfen in Aalen (29.8.) und in Freiburg (5.9.). Vor allem die Begegnung in Freiburg könnte dabei für die Nendinger schon zu einem richtungsweisenden Kampf werden.
Der erste Heimkampf findet dann am 12.9. in der Mühlauhalle gegen die RWG Mömbris-Königshofen statt. Der erste Doppelkampftag am ersten Oktoberwochenende nach einer durch die WM bedingten zweiwöchigen Pause stellt sich für die Nendinger als Härtetest dar. Am Samstag, 3. Oktober hat man beim KSK Neuss anzutreten, ausgerechnet dem Gegner mit der weitesten Anfahrt von 520 km. Und nach der sicherlich anstrengenden Rückfahrt kommt dann der ASV Mainz am Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr in die Mühlauhalle. Der zweite Doppelkampftag im November wird dann wohl ohne Auswärtskampf sehr viel geruhsamer. Allerdings bedeutet das für den ASV Nendingen, dass man nach dem Heimkampf gegen den SV Weingarten am 31.10. mit den Begegnungen gegen den KSV Aalen (Samstag, 7.11.) und die RKG Freiburg (Sonntag, 8.11.) gleich drei Heimkämpfe hintereinander innerhalb einer Woche hat. Der letzte Heimkampf findet unmittelbar vor Weihnachten am 19.12. gegen die RG Hausen-Zell statt. Die Gruppenkämpfe enden am Sonntag, 27.12., wenn der ASV Nendingen zum SV Germania Weingarten reisen muss.
Die Termine des ASV Nendingen im einzelnen (Kampfbeginn jeweils 19.30 Uhr, falls nicht anders angegeben):
29.8. KSV Aalen 05 – ASV Nendingen;
5.9. RKG Freiburg 2000 – ASV Nendingen;
12.9. ASV Nendingen – RWG Mömbris-Königshofen;
3.10. KSK Neuss – ASV Nendingen (15 Uhr);
4.10. ASV Nendingen – ASV Mainz 88 (15 Uhr);
10.10. KSV Köllerbach – ASV Nendingen;
17.10. ASV Nendingen – KSV Seeheim;
24.10. RG Hausen-Zell – ASV Nendingen;
31.10. ASV Nendingen – SV Germania Weingarten;
7.11. ASV Nendingen – KSV Aalen 05 (17 Uhr);
8.11. ASV Nendingen – RKG Freiburg (15 Uhr);
14.11. RG Mömbris-Königshofen – ASV Nendingen;
21.11. ASV Nendingen – KSK Neuss;
28.11. ASV Mainz 88 – ASV Nendingen;
5.12. ASV Nendingen – KSV Köllerbach;
12.12. KSV Seeheim – ASV Nendingen;
19.12. ASV Nendingen – RG Hausen-Zell;
27.12. SV Germania Weingarten – ASV Nendingen (15 Uhr).
Bundesliga nun zweigleisig - Neue Gegner für den ASV
Artikel vom 29.03.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 910, Kommentare: 0
Bundesliga nun zweigleisig- Neue Gegner für den ASV – Neun Heimkämpfe 2009
Wie der DRB nach einer Sitzung mit den Vertretern der Bundesligavereine am 28.03.09 bekannt gab, wird nun tatsächlich schon in diesem Jahr die 1. Bundesliga nur noch zweigleisig geführt. Nach dem Rückzug einiger Mannschaften werden die 20 Vereine je zur Hälfte auf eine 1.Bundesliga West und eine 1.Bundesliga Ost aufgeteilt.
Das bedeutet für den ASV Nendingen, dass er es in diesem Jahr mit überwiegend neuen und starken Gegnern zu tun haben wird. Von der alten Liga Süd sind außer Nendingen nur noch der KSV Aalen und die RKG Freiburg in dieser Gruppe. Die bayrischen Mannschaften gehören nun zur neuen Bundesliga Ost. In der Westliga sind mit den fünf erstplatzierten Mannschaften aus der alten Liga Mitte durchwegs äußerst kampfstarke Teams zu finden, darunter drei der vier Halbfinalisten der diesjährigen Endrunde. Mit dem SV Germania Weingarten, dem KSV Köllerbach, dem ASV Mainz 88, der RWG Mömbris/Königshofen und dem KSK Neuss trifft der ASV Nendingen damit auf sehr attraktive, aber auch schwer bezwingbare Gegner. Zu diesen Mannschaften kommen noch die beiden Aufsteiger des KSV Seeheim und der RG Hausen-Zell.
Der ASV Nendingen wird im Herbst also nun neun Heimkämpfe in der Mühlauhalle haben. Allerdings sind die Fahrten zu den Auswärtskämpfen ins Rheinland, nach Hessen, ins Saarland und nach Nordbaden zum Teil noch weiter als bisher nach Bayern. Die Liga wird wie geplant am 29. August beginnen. Um alle Kämpfe rechtzeitig abwickeln zu können, werden zwei Doppel-Kampftage am 3./4. Oktober und am 7./8. November terminiert. Für den ASV Nendingen ist diese Neueinteilung zwar auch mit einigen Problemen verbunden, sie ist aber auf jeden Fall der Lösung mit eventuell nur sechs Mannschaften und nur fünf Heimkämpfen in der alten Liga Süd vorzuziehen.
Die neue Bundesliga West setzt sich wie folgt zusammen: KSV Köllerbach, ASV Mainz 88, RWG Mömbris/Königshofen, KSK Neuss SV Germania Weingarten, KSV Aalen 05, RKG Freiburg, ASV Nendingen, KSV Seeheim, RG Hausen.Zell.
ASV Nendingen präsentiert seinen Kader 2009
Artikel vom 29.03.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 677, Kommentare: 0
ASV Nendingen präsentiert seinen Kader 2009 mit vier hochkarätigen Zugängen
Auf Einladung der Hirschbrauerei, einem der Hauptsponsoren des ASV, wurde am Freitagabend in der dortigen „Bier-Welt“ der Bundesligakader 2009 vorgestellt. Unter den fast 100 Gästen waren neben den Ringern, der Vorstandschaft, den treuesten Helfern und Supporters auch die wichtigsten Sponsoren des Vereins vertreten. Der alte Kader, nur ergänzt durch den Nachwuchsringer Steffen Baur, bleibt erhalten, nicht mehr dabei sind im Vergleich zum letzten Jahr nur die beiden Rumänen Pavel Burla und Valentin Lupu. Dafür konnten aber vier Zugänge präsentiert werden, die wohl das Potential der Mannschaft in der nächsten Saison deutlich verstärken werden.
In der Gewichtsklasse bis 60 kg wird Baris Diksu nun im Nendinger Trikot auf die Matte gehen. Er kann sowohl im griechisch-römischen als auch im freien Stil eingesetzt werden. Beim ASV ist der 24-Jährige ja kein Unbekannter, denn er hatte schon als Schüler für den ASV Nendingen große Erfolge feiern können und kämpfte als Jugendlicher auch schon in der in der damaligen Nendinger Oberligamannschaft. Auch während seiner späteren Zeit beim ASV Tuttlingen war er ein häufiger Gast beim Training im Nendinger Ringerlokal. 2004 wurde er deutscher Juniorenmeister und 2006 erreichte er mit dem 2. Platz bei der DM in der Männerklasse bis 55kg einen weiteren herausragenden Erfolg.
Mit Eduard Kratz (bisher RKG Freiburg) konnte der wohl hochkarätigste Zugang verpflichtet werden. Der 29-jährige wird im klassischen Stil in der Klasse bis 74 kg wohl ein wichtiger Punktesammler für den ASV sein. In den Jahren 2000 -2004 stellte er einen wohl kaum überbietbaren Rekord auf, als er über 5 Jahre hinweg in der Bundesliga unbesiegt blieb. Mehrfach holte er den deutschen Meistertitel und vertrat Deutschland auch einige Male bei Welt- und Europameisterschaften. Die RKG hat ihre bisheriges „Aushängeschild“ nur ungern ziehen lassen. Aber Eduard Kratz, der schon beim Kampf der Freiburger gegen den ASV von der Stimmung und besonderen Atmosphäre in der Mühlauhalle sehr angetan war, sucht nun hier in Nendingen eine neue Herausforderung.
Zwei griechische Ringer werden den ASV in der Klasse bis 84 kg verstärken. Am Freitagabend stellte sich Konstantinos Karpouzas den Nendingern vor. Der sympathische 24-jährige Grieche aus Larisa belegte im Dezember 2008 bei den griechischen Landesmeisterschaften den 2. Platz und will nun zum ersten Mal die Herausforderung eines Einsatzes im Ausland suchen. Er überzeugte in den letzten Tagen in Nendingen im Probetraining und zeigte auch bei den Laktattests außerordentliche Ausdauerwerte, die seine körperliche Fitness bewiesen. Der junge Grieche wird nun in dieser Saison für den ASV in der Klasse bis 84 kg im Freistil auf die Matte gehen, da Marc Buschle jetzt eine Gewichtsklasse aufrücken wird.
Mit dem 30-jährigen Sergios Solontkis wird ein zweiter Grieche für den ASV auflaufen. Er ringt in der Klasse bis 84 kg im griechisch-römischen Stil. Im Unterschied zu seinem Landsmann verfügt Sergios Solontkis schon über eine langjährige Kampferfahrung in der deutschen Bundesliga. Zuletzt ging er für den AV Germania Weingarten auf die Matte und verlor dabei in zwei Jahren nur drei Kämpfe. Er war 2007 für Griechenland bei der WM in Baku im Einsatz und belegte dort den 12. Platz. Auch bei vielen internationalen Turnieren, wie zum Beispiel 2007 mit dem 2. Rang beim Großen Preis von Athen zeigte Sergios Solontkis seine Klasse. Er konnte am Freitagabend zwar nicht anwesend sein, hat aber bei einem früheren Besuch in Nendingen mit seinem sympathischen Auftreten auf Anhieb großen Eindruck gemacht.
Gemeinsam mit diesen vier Zugängen wird der bisherige Kader des ASV um Marc Buschle und Florian Schwarz als wichtige Stützen der Mannschaft in der 1. Bundesliga eine noch stärkere Rolle spielen als im vergangenen Jahr. Trainer Volker Hirt ist zuversichtlich, dass in dieser Saison mehr als „nur“ der Klassenerhalt möglich sein wird.
Einmaliger Triumph für die Nendinger Ringer
Artikel vom 12.02.2009, Autor: Fritz Reichle, Views: 1378, Kommentare: 0
Einmaliger Triumph für die Nendinger Ringer bei den württembergischen Freistilmeisterschaften – Fünf von sieben Titeln gehen an den ASV
Einen wohl einmaligen Triumph haben die Ringer des ASV Nendingen am Samstag bei den württembergischem Meisterschaften der Männer im Freistil gefeiert. In Mühlheim holten sie sich fünf der sieben zu vergebenden Meistertitel. Waren die Siege von Florian Schwarz, Marc Buschle und Markus Eichin noch erhofft worden, so kamen die Meisterschaftspokale für Bastian Bentz und vor allem für Semih Bosyan doch eher überraschend. Das hervorragende Auftreten der ASV-Ringer rundeten Benjamin Raiser mit Platz drei und Daniel Reichle mit einem 4. Platz ab. Doch auch wenn es noch nicht für einen Spitzenplatz reichte, so konnten die Nachwuchsringer Tobias Zepf, Timo Schmid, Cederic Mühlmann und Fabian Schwarz durchaus ebenfalls überzeugen.
Obwohl man Florian Schwarz in der Klasse bis 66 kg als Titelverteidiger zu den Favoriten zählen durfte, so hatte er mit Philipp Grosse (TSV Benningen), dem Vizemeister von 2008, und auch mit seinem alten Rivalen Michael Wernz (AB Aichhalden) zwei sehr gefährliche Gegner zu bezwingen. Beide verlangten ihm wieder alles ab. Aber es war höchst eindrucksvoll, wie es „Lotte“ wieder gelang die richtige Balance zwischen Risiko und Sicherheit zu finden. Immer wieder glänzte er durch blitzschnelle technische Aktionen und andererseits schaffte er es auch, einen Vorsprung sicher über die Zeit zu bringen. Und so konnte er den starken Benninger sowohl im Pool als auch im Finale nach tollem Kampf überzeugend in die Schranken weisen. Kein Wunder, dass der Nendinger nach seinen glanzvollen Auftritten mit einem Pokal als technisch bester Ringer des Turniers ausgezeichnet wurde. Auch Benjamin Raiser konnte in dieser Klasse sehr gefallen. Obwohl der Freistil nicht gerade seine Stärke ist, gewann er seinen Pool souverän und verlor im Halbfinale nur sehr umstritten gegen Philipp Grosse. Man darf ihm also schon jetzt bescheinigen, dass er den Wechsel von 60 auf 66 kg nicht zu bereuen hat.
Für die größte Sensation dieses Turniers sorgte fraglos Semih Bosyan. Bisher nur bis 66 kg und fast nur im klassichen Stil erfolgreich stellte er sich nun für viele überraschend der Konkurrenz in der Klasse bis 74 kg im freien Stil. Zwar musste er im Pool zunächst eine knappe Niederlage gegen den Aichhaldener Kirill Fadeew einstecken, doch dann trumpfte er mächtig auf. Gegen den favorisierten Gerhard Tenhündfeld (KG Baienfurt) siegte er überraschend in Runde drei und war dann nicht mehr zu bremsen. Und so musste auch im Finale David Merkle (KSV Unterelchingen) sich der Cleverness und dem Kampfgeist des Nendinger Co-Trainers beugen. Semih Bosyan konnte sich dafür zu Recht nicht nur von den zahlreichen Nendinger Ringsportfreunden feiern lassen.
Ein ganz hartes Turnier hatte auch Bastian Bentz in der Klasse bis 84 kg zu bestehen. In seinem Pool gewann er alle Kämpfe sicher und musste sich nur dem vielfachen Landesmeister Frank Schwab (AB Aichalden) beugen. Dennoch setzte er sich dann souverän ins Finale durch. Hier fand er nach verlorener erster Runde gegen Frank Schwab die richtige Einstellung. Mit enormem Kampfgeist und toller Kondition drehte er überraschend den Kampf noch und verwies den sichtlich verdutzten Schwarzwälder auf Platz zwei. Nach drei Siegen schaffte auch Daniel Reichle in dieser Klasse den Sprung ins Halbfinale, ehe er sich Frank Schwab und im Kampf um Platz drei etwas unglücklich Frank Steck (KSV Unterelchingen) geschlagen geben musste. Auch Tobias Zepf demonstrierte seine Leistungssteigerung mit einem Sieg im Pool und Platz acht.
Völlig ungefährdet waren Marc Buschle (96 kg) und Markus Eichin (120 kg) in den beiden schweren Gewichtsklassen. Beide waren all ihren Gegnern klar überlegen und holten sich souverän den Siegerpokal. Als erfahrene Leistungsträger in der Nendinger Mannschaft gaben sie den anderen ASV-Finalteilnehmern mit ihren Siegen noch zusätzliche Motivation, so dass in der „Nendinger Viertelstunde“ zwischen 21.00 Uhr und 21.15 Uhr die Halle tobte, als alle fünf ihre Kämpfe erfolgreich beendeten. Anerkennung gebührt aber auch hier den jungen Cederic Mühlmann und Fabian Schwarz, die sich hier mutig der durchwegs älteren Konkurrenz stellten.
Kein Wunder, dass der ASV Nendingen mit seinen 11 Ringern ganz überlegen die Vereinswertung gewann. Mit 40 Punkten dominierten sie diese Titelkämpfe in überragender Manier und verwiesen den KSV Unterelchingen mit 20 Punkten und den AB Aichhalden mit 14 Punkten klar auf die Plätze zwei und drei.
ASV Nendingen - SV Burghausen 14:20
Artikel vom 08.12.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1208, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen hält sich beim 14:20 gegen den Meister der 1. Bundesliga Süd hervorragend
Im letzten Heimkampf der Saison hat sich der ASV Nendingen am Samstag gegen den Spitzenreiter der 1. Bundesliga Süd bei der Niederlage mit 14:20 mehr als achtbar geschlagen. Auch Siggi Seibold, der Trainer des SV Wacker Burghausen, kam nicht umhin dem Gastgeber wegen seines Publikums aber auch wegen seiner Leistungsstärke ein großes Kompliment zu machen. „Es ist wirklich erstaunlich und erfreulich, was hier auf die Beine gestellt wurde.“ Mehr als 1 200 Zuschauer fanden auch diesmal wieder trotz der vielen anderen Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit den Weg in die Mühlauhalle und erlebten spannende und hochklassige Kämpfe.
Das fing schon im vorgezogenen Kampf zwischen Pavel Burla (84 kg) und dem amtierenden Europameister und Olympia-Fünften Peter Bacsi an. Der ungarische Starringer kam auch im Standkampf immer wieder mit Griffaktionen durch und holte die ersten vier Punkte für sein Team. Die Nendinger konterten mit zwei Siegen in den beiden leichten Gewichtsklassen, wobei aber die beiden hochtalentierten Brüder Andreas und Martin Maier den Nendinger Assen Florin Matei und Gheandie Tulbea erbitterte Gegenwehr leisteten. Florin Matei setzte sich trotzdem mit einem herrlich herausgerungenen Überlegenheitssieg durch. Ghenadie Tulbea musste sich jedoch gegen den hervorragend eingestellten Martin Maier mit einem Punktsieg begnügen. Damit beendete der Moldawier, der auch nächstes Jahr wieder für den ASV ringen wird, diese Saison unbesiegt und als erfolgreichster Ringer der ganzen Liga. Markus Eichin (120 kg) begann zwar sehr aktiv und aggressiv, musste aber vor allem in der dritten Runde die Überlegenheit des sehr clever ringenden David Otiashvili anerkennen. Da die Gäste für Andreas Miekeley (96 kg) keinen Gegner stellen konnten, stand es zur Pause 11:8 für Nendingen.
Diese Führung konnte Semih Bosyan (66 kg) sogar noch ausbauen, als der engagierte Nendinger Jugendtrainer unter dem Jubel seiner Schützlinge und des Publikums in drei Runden Christoph Scherr besiegen konnte. Die Hoffnungen auf einen Sieg von Marc Buschle zerstörte der bulgarische Meister Miroslav Geshev. Der zweitbeste Ringer der Klasse bis 84 kg in dieser Liga unterband alle Angriffsversuche von Marc Buschle. Selbst als der Nendinger im Zwiegriff als der aktivere Ringer das Bein seines Gegners fassen durfte, schlug der noch Kapital daraus und siegte in allen 3 Runden mit je einem Punkt Vorsprung. Florian Schwarz (66 kg) demonstrierte erneut, warum er einer der Publikumslieblinge ist. Gegen den Weltklasseringer Nikolay Kurtev probierte er 6 Minuten lang alles, war ständig im Angriff und gab nie auf. Trotz seiner Punktniederlage wurde er von den Zuschauern mit Ovationen gefeiert. Beim Stand von 14:14 kam dann auch Adrian Ozsda (74 kg) gegen Sharur Vardanyan um eine knappe Punktniederlage nicht herum. Sein Gegner war im Standkampf etwas aktiver und setzte sich einmal am Boden mit einem Durchdreher durch. Bastian Bentz (74 kg) hatte im Interesse der Mannschaft wieder sehr viel Gewicht machen müssen. Dennoch lieferte er Ivan Deliverski wieder einen guten Kampf und verlor nur mit 0:3 Punkten.
Letzter Großkampftag
Artikel vom 04.12.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1189, Kommentare: 0
Letzter Großkampftag dieses Jahres in der Mühlauhalle:
Der ASV Nendingen will den Tabellenführer der Bundesliga aus Burghausen etwas ärgern
ASV Nendingen II will sein Meisterstück gegen den KSV Neckarweihingen vollenden
Der letzte Großkampftag für den ASV Nendingen in diesem Jahr steht am Samstag, 6. Dezember, in der Mühlauhalle an. Dabei kommt es zu einem richtigen Knüller, denn mit dem SV Wacker Burghausen kommt um 19.20 Uhr der Tabellenführer der 1. Bundesliga Süd, der mit einem weiteren Sieg seine Spitzenposition behaupten will. Mit nur einer Saisonniederlage gegen Aalen könnte man dann selbstbewusst in die in der nächsten Woche beginnende Endrunde um die deutsche Meisterschaft ziehen. Die Nendinger haben in der Vorrunde in Burghausen ihre einzige wirklich deftige Niederlage bezogen und wollen sich nun daheim nicht so einfach über den Tisch ziehen lassen. Dafür könnten schon in den beiden leichten Klassen Florin Matei und Ghenadie Tulbea sorgen, die ihre tolle Form zu Sieg nutzen sollten. In den beiden schweren Klassen haben in Burghausen Andreas Miekeley und Markus Eichin nur recht knapp gegen Theodoros Tounousidis und David Otiashvili verloren. Vielleicht kann einer der beiden diesmal für eine Überraschung sorgen. Und Marc Buschle hat mit Miroslaw Geshev wieder einen starken Gegner, der aber sicher nicht unschlagbar ist. In allen anderen Klassen wird es für Nendingen sehr schwer zu Siegen zu kommen. Aber, wie heißt es so schön: Nichts ist unmöglich. Nach einer anstrengenden, aber insgesamt sehr erfreulichen, Saison will sich der ASV Nendingen einem hoffentlich wieder zahlreichen Publikum von seiner besten Seite präsentieren, um den treuen Anhängern seinen Dank für die tolle Unterstützung in all diesen Kämpfen abzustatten. Es soll ein richtig schönes Ringerfest werden, das dann wohl auch schon Appetit macht auf die Saison 2009.
Ein besonderer Kampf steht schon ab 17.30 Uhr für die zweite Mannschaft des ASV Nendingen an. Als Aufsteiger hat man bereits zwei Kampftage vor Schluss die Meisterschaft in der Landesliga errungen. Das bedeutet auch den dritten Aufstieg in Folge nun in die Verbandsliga. Bevor die Nendinger mit dem Meisterwimpel geehrt werden, wollen sie aber den Zuschauern noch einmal im Kampf gegen den KSV Neckarweihingen ihr hohes Leistungspotenzial demonstrieren. Die Mischung aus Stammringern wie Marco Schmid, Martin Hirt oder Ömer Keser sowie jungen Talenten und nicht zuletzt Ringern, die auch in der 1. Bundesliga eingesetzt werden, hat sich vollauf bewährt. Nur so war dieser erstaunliche Siegeszug möglich, der nächstes Jahr auch ein gutes Abschneiden in der höheren Klasse garantieren sollte. Wer sich also schon etwas früher auf den Weg in die Mühlauhalle macht, der wird mit zehn weiteren spannenden Kämpfen gegen einen nicht zu unterschätzenden Gegner aus dem Unterland belohnt.
KSV Aalen - ASV Nendingen 29:9
Artikel vom 01.12.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1054, Kommentare: 0
Ehrenvolle Niederlage mit 9:29 gegen starke Aalener Mannschaft
Gegen einen fast in Bestbesetzung antretenden KSV Aalen hat der ASV Nendingen am Samstag eine ehrenvolle Niederlage mit 9:29 hinnehmen müssen. Der frühere deutsche Mannschaftsmeister, der dieses Jahr zumindest wieder das Finale erreichen will, hatte offensichtlich doch gehörigen Respekt vor den Nendingern. Deswegen boten sie in der Aalener Greuthalle fast alle ihre internationalen Asse auf. Einer von ihnen, der Ukrainer Vasyl Fedorishin, wurde vor dem Kampf noch gebührend für seine Ehrung zum „Weltringer des Jahres 2008“ durch den internationalen Verband gewürdigt. Die Nendinger wehrten sich gegen diese Top-Auswahl wacker, konnten die klare Niederlage in einem in sehr freundschaftlicher Atmosphäre ausgetragenen Kampf vor allerdings nur etwa 300 Zuschauern jedoch nicht vermeiden. Für Nendinger Siege sorgten Ghenadie Tulbea, der damit weiterhin ungeschlagen die Bestenliste der 1. Bundesliga Süd anführt, und Adrian Ozsda. Da Andreas Miekely aus privaten Gründen und Bernhard Scheuring nach einer Knieoperation nicht zur Verfügung standen, mussten die Gäste die Klasse bis 96 kg kampflos abgeben.
Den erwartet engen Kampf gab es zu Beginn zwischen Florin Matei (55 kg) und Constantin Bulibasa. Der sehr ruppig ringende Aalener setzte sich mit seinem unbequemen Kampfstil letztlich in der 5. Runde ganz knapp durch und brachte Florin Matei damit seine erste Niederlage in der Bundesliga bei. Sehr gut hielt sich Markus Eichin gegen den ins Schwergewicht aufgerückten Davyd Bichinashvili. Der Aalener behielt aber mit seiner Schnelligkeit und Cleverness in allen 3 Runden knapp die Oberhand. Den erwarteten Überlegenheitssieg für Nendingen sicherte sich Ghenadie Tulbea (60 kg). Der deutsche Jugendmeister Benjamin Sezgin wehrte sich zwar mutig, war gegen die überlegene Freistiltechnik des Nendingers aber ohne Chance. Semih Bosyan (66 kg) musste trotz guten Kampfes gegen den Ungar Balint Korpasi in der Bodenlage jeweils eine Wertung abgeben, so dass Aalen mit einer Führung von 13:6 in die Pause gehen konnte.
Danach wurde Marc Buschle (84 kg) nach seinen 6 Jahren im KSV-Trikot zwar sehr freundlich vom Aalener Publikum empfangen, Gastgeschenke gab es aber für ihn keine. Sein Gegner, der Europameister Emzarios Bentinidis, ließ den Nendinger nicht zur Entfaltung kommen und setzte sich in 3 Runden jeweils knapp durch. Einen ausgezeichneten Kampf lieferte auch wieder Florian Schwarz (66 kg). Obwohl er den Überlegenheitssieg von Vasyl Fedorishin, dem besten Freistilringer der Welt dieses Jahres, nicht verhindern konnte, überzeugte er durch mutigen Kampfstil und ständige Angriffsversuche. Pavel Burla (84 kg) konnte gegen Paul Potapov nicht den erhofften Rundengewinn erreichen und musste sich 0:3 geschlagen geben. Einen mitreißenden Kampf erlebten die Zuschauer in der Klasse bis 74 kg zwischen Adrian Ozsda und Hans-Jörg Scherr. Der Nendinger schien nach 2 Runden einen klaren Sieg anzusteuern, als der Aalener immer mehr aufkam und zum 2:2 ausgleichen konnte. In der 5. Runde allerdings holte sich der Nendinger doch noch mit letzter Kraft die letzte Wertung zum knappen Sieg. Daniel Reichle (74 kg) hielt sich gegen Kiril Terziev, den bulgarischen Bronzemedaillengewinner von Peking, in der 1. Runde beim 0:1 hervorragend, musste dann aber kurz vor Schluss der 2. Runde doch auf die Schultern.
Mattensplitter 9
Artikel vom 01.12.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1014, Kommentare: 0
Etwas ungewohnt für die nach Aalen mitgereisten Fans des ASV Nendingen war am Samstag die relativ spärliche Kulisse in der Aalener Greuthalle. Zwar waren es sicher etwas mehr als die im Protokoll aufgeführte Zahl von 191 zahlenden Zuschauern, aber für eine Top-Mannschaft, deren Ziel das Finale um die deutsche Meisterschaft ist, mutet der Zuspruch doch etwas mager an. Der Hallensprecher versäumte es dann auch nicht, darauf hinzuweisen, dass die Nendinger immer über 1000 Zuschauern bei ihren Heimkämpfen begrüßen können.
Besonders freundlich wurde Marc Buschle von den Ringern und Zuschauern in Aalen begrüßt. Von 2000 – 2006 hatte er ja bekanntlich für den KSV Aalen gerungen und in dieser Zeit auch für die Ostälbler den deutschen Mannschaftsmeistertitel miterrungen. Welche Beliebtheit er dabei erworben hat, zeigt die Reaktion eines jungen Aalener Zuschauers bei Beginn des Kampfes von Marc Buschle gegen Emzarios Bentinidis: „Ich glaube in dem Kampf bin ich für den Marc.“
Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Aalenern und den Nendingern zeigten sich auch nach dem Kampf beim gemeinsamen Essen in der Gaststätte des Aalener Trainers und früheren Ringers Anton Nuding. Als Anton Nuding nach einer spendierten Runde in einem Trinkspruch den erstaunlichen Aufschwung und das gute Auftreten der Nendinger würdigte, wurde er von einem der Gäste launig ergänzt: „Aber ihr habt euch heute Abend auf der Matte auch ganz gut gehalten.
“Viele der Ringer, die jetzt über drei Monate hinweg durch hartes Training, schwere Wettkämpfe und vor allem kräftezehrendes Gewichtmachen an ihre Leistungsgrenzen herankommen, sehnen sich nach dem Ende der Mannschaftsrunde. Am kommenden Samstag aber wollen die Nendinger Ringer noch einmal ihr Bestes geben, wenn in der Tuttlinger Mühlauhalle der letzte Heimkampf des ASV gegen den Tabellenführer vom SV Wacker Burghausen steigt. Trotz vieler anstehender anderer Veranstaltungen wird auch hier wieder mit einer großen Zuschauerkulisse gerechnet, denn für viele sind diese Bundesligakämpfe zu einem gesellschaftlichen Muss geworden. Und auch TUTicket will beim letzten Ringerzug dieses Jahres wieder mit einer besonderen Aktion aufwarten.
12-Stunden- Benefizschwimmen am 6. Dezember 2008
Artikel vom 27.11.2008, Autor: Regnionales Buendnis fuer Arbeit, Views: 1713, Kommentare: 0
12-Stunden-Benefizschwimmen im Freizeit- und Erlebnisbad TuWass
in Tuttlingen am Samstag, 6. Dezember 2008 von 8:00 - 20:00 Uhr
Sie schwimmen für einen guten Zweck, jeder Meter zählt.
Je 100 geschwommene Meter werden 50 Cent gespendet.
Helfen Sie Jugendlichen, die es schwerer haben in den Beruf einzusteigen,
helfen Sie mit, dass Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit der Vergangenheit angehören.
Jeder Teilnehmer erhält einen Schokoladennikolaus.
Musik und mehr - ein attraktives Rahmenprogramm und prominente Mitschwimmer warten auf Sie.
Machen Sie mit!
Vorbericht: KSV Aalen 05 - ASV Nendingen
Artikel vom 26.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1455, Kommentare: 0
Noch zwei Kämpfe hat der ASV Nendingen in der diesjährigen Bundesligasaison zu bestreiten. Und die haben es auch in sich, denn für den Aufsteiger, der ja den Klassenerhalt schon sicher erreicht hat, geht es gegen die beiden Tabellenersten der 1. Bundesliga Süd. An diesem Samstag sind die Nendinger beim KSV Aalen 05 zu Gast und am 6. Dezember erwartet man im letzten Heimkampf den SV Wacker Burghausen. In Aalen will sich der ASV Nendingen wieder ähnlich gut präsentieren wie im Vorkampf, als die Gäste allerdings nicht mit ihrer allerstärksten Formation aufliefen. Auch diesmal ist zu erwarten, dass die Aalener nicht zuletzt aus finanziellen Gründen nicht alle ihre Stars einfliegen lassen. Aber ihr Kader ist so groß und ausgeglichen, dass sie auf jeden Fall eine hervorragende Mannschaft stellen werden. Für Nendingen wird es wieder darauf ankommen, sich so gut wie möglich zu behaupten. Schon zu Beginn des Kampfabends sind zwei besondere Leckerbissen zu erwarten. Denn in den Klassen bis 55 und 60 kg stehen sich hier die wohl stärksten Ringer der Liga gegenüber. Florin Matei hat es mit Constantin Bulibasa zu tun und Ghenadie Tulbea trifft wohl wieder auf Vitalie Railean, der als einziger ihm bisher beim knappen Sieg mit 3:2 in der Mühlauhalle stärkste Gegenwehr geleistet hat. Der für den ASV ringende Moldawier möchte natürlich unbedingt seine makellose Siegesbilanz als bisher erfolgreichster aller Ringer dieser Liga fortsetzen. Ob ihm das gelingt, wird eine der spannenden Fragen dieses Abends werden. Ein weiterer Höhepunkt könnte in der Klasse bis 84 kg das „ewige“ Duell zwischen Marc Buschle und Davyd Bichinashvili werden. Da Marc Buschle im Augenblick aufgrund der Umstände seiner beruflichen Weiterbildung nicht in seiner besten Form antreten kann, muss hier der Aalener als Favorit gelten. Im Schwergewicht würde sich Markus Eichin freuen gegen die „Legende“ David Musulbes kämpfen zu können. Der jetzt für Aalen ringende vielfache Olympiasieger und Weltmeister wäre für ihn ein Wunschgegner der besonderen Art. In allen anderen Kämpfen ist eine Vorhersage wegen der vielfältigen Aufstellungsvarianten der Aalener fast unmöglich. Sicher werden auch wieder zahlreiche Anhänger des ASV sich diesen Kampf nicht entgehen lassen. Abfahrt des Ringerbusses ist um 14 Uhr. Für den letzten Heimkampf gegen Burghausen sind übrigens auch wieder Tageskarten bei der Ticket-Box im Vorverkauf erhältlich. Auch die zweite ASV-Mannschaft hat am Samstag einen Auswärtskampf. Der Tabellenvierte von der KG Kirchheim/Köngen wird versuchen, dem ASV Nendingen II als ungeschlagenem Spitzenreiter die erste Niederlage beizubringen.
Mattensplitter 8
Artikel vom 25.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1377, Kommentare: 0
Emotionen pur und Nervenkitzel bis zur letzten Sekunde gab es am Samstag in der Dewanger Wellandhalle beim Bundesligakampf der Ringer zwischen der KG Dewangen und dem ASV Nendingen. Die Anhänger beider Lager wurden in ein wahres Wechselbad der Gefühle getaucht. Waren es zunächst vor allem die rund 70 Nendinger, die nach den ersten drei Kämpfen euphorisch die Nendinger Führung mit 11:1 feierten, dann dominierten im Verlauf der Begegnung mehr und mehr die über 600 Anhänger der Gastgeber, die ihre Ringer bei der Aufholjagd lautstark unterstützten. Oft war es aber schwer auszumachen, ob die Anfeuerung nun beispielsweise „Eddi“ (Barsegjan) oder „Semih“ (Bosyan) galt, und im letzten Kampf war fast ein Gleichklang von „Ronny“ (Sauter) und „Baschti“ (Bentz) zu hören. Zwar waren es am Ende die Dewanger, die ihre Mannschaft und den Sieg begeistert feierten, aber bei den Nendingern machte die anfängliche Enttäuschung über die knappe und unglückliche Niederlage schnell Platz für den Stolz auf die Leistung der eigenen Mannschaft und für die Freude über einen denkwürdigen Ringsportabend, bei dem der ASV Nendingen auf der Matte und neben der Matte eine gute Figur abgegeben hatte.
Einen Zwiespalt der Gefühle gab es auch für Ronny Sauter, den „Helden“ der Heimmannschaft mit seinem in letzter Sekunde errungenen Sieg. Nicht erst seit den Einsätzen seines Bruders Rando beim ASV ist er vielen Nendingern freundschaftlich verbunden. Immer wieder sprudelte es nach Kampfende aus ihm heraus: „Ich hätte euch den Sieg wirklich gegönnt, aber ich wollte nicht wieder 2:3 verlieren.“ Und in der Tat stand ja für Dewangen auch sehr viel mehr auf dem Spiel als für die Gäste. Nur mit einem Sieg konnten sie ihr Saisonziel des Einzugs in die Endrunde sichern.
Einen ähnlichen Zwiespalt musste Kampfrichter Michael Faller (Neuss) nach dem Kampf eingestehen. Im Gespräch mit Trainer Volker Hirt erläuterte er noch einmal seine Entscheidung beim entscheidenden Zwiegriff nach dem Gleichstand nach 5 Runden im letzten Kampf. „Vielleicht wäre ein Losentscheid hier besser gewesen, aber ich musste mich eben für einen der beiden praktisch ebenbürtigen Ringer entscheiden.“ Es spricht für die sportliche Haltung der Nendinger, dass sie diese Entscheidung und die entgangenen Siegchance ohne großen Protest hinnahmen.
KG Dewangen - ASV Nendingen 20:19
Artikel vom 25.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1367, Kommentare: 0
Nach einem wahren Ringerkrimi verliert der ASV Nendingen bei der KG Dewangen denkbar knapp mit 19:20
Es ist wie verhext. Zum wiederholten Male in dieser Saison hat der ASV Nendingen am Samstag bei der KG Dewangen einen Favoriten an den Rand einer Niederlage gebracht. Mit nur einem einzigen Punkt Vorsprung aber rettete sich der Gastgeber noch einmal und sicherte sich damit den Einzug in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Kein Drehbuchautor hätte diesen Ringerkrimi spannender gestalten können. Nach wechselhaftem Verlauf stand es 17:17 vor dem letzten Kampf zwischen Bastian Bentz und Ronny Sauter. Beide Ringer gewannen dann je zwei Runden. Die 5. Runde musste also die Entscheidung auch über den Gesamtsieg bringen. Aber keiner der beiden konnte hier einen sichtbaren Vorteil erzielen. So musste also der Mattenleiter einem der beiden Ringer den entscheidenden Vorteil des Beinfassens im Zwiegriff zuerkennen. Und der gut leitende Kampfrichter Michael Faller (Neuss) entschied sich dann eben für den Heimringer Ronny Sauter, der mit diesem Vorteil für seine Mannschaft mit 20:19 den von rund 700 Zuschauern frenetisch bejubelten Sieg rettete.
Sieger an diesem Abend war aber auch der Ringsport. Spannende Kämpfe, viele Wertungen, tolle Techniken und eine fantastische Stimmung in der gut gefüllten Wellandarena, - das Einzige, was den bei schwierigen Wetterbedingungen angereisten Nendinger Fans versagt blieb, war eben der so sehnlich gewünschte Überraschungssieg. Dabei hatte es wieder einmal glänzend begonnen. Florin Matei (55 kg) und Ghenadie Tulbea (60 kg) erwiesen sich als die erwartet sichere Nendinger Bank. Weder Aliaksandr Palau noch Paul Penner konnten dem Feuerwerk an Griffen, das die beiden Gäste abbrannten, Gleichwertiges entgegensetzen. Genauso wie diese beiden vorzeitigen Überlegenheitssiege wurde vom Nendinger Anhang aber der nicht einkalkulierte Sieg von Markus Eichin im Schwergewicht bejubelt. Der Schwarzwälder im Nendinger Trikot kommt immer besser in Schwung. Zwar verlor er gegen Dragomir Stoichev die 1.Runde noch im Zwiegriff, dann revanchierte er sich aber mit drei gewonnenen Runden dank überlegener Kondition für seine Niederlage in der Vorrunde. Das bis dahin auffallend ruhige Heimpublikum zeigte sich dann jedoch immer mehr von seiner lauten Seite, als zunächst in einem ganz engen Kampf Marek Szustek gegen Andreas Miekeley dank einer einzigen technischen Wertung im Bodenkampf mit 3:0 die Oberhand behielt. Und ganz laut wurde es als Edward Barsegjan (66kg) wie schon im Vorkampf mit überlegener Technik im Bodenkampf gegen Semih Bosyan zum Pausenstand von 8:11 verkürzen konnte.
In einem der Schlüsselkämpfe gab Marc Buschle (84 kg) gegen den routinierten Felix Polianidis zwar Alles. Aber in der 5. Runde setzte sich der für Dewangen ringende Grieche doch knapp durch und hielt damit die Hoffnungen der Gastgeber am Leben. Florian Schwarz (66 kg) war gegen Lukasz Goral in einem tollen Kampf zwar immer der aktivere Ringer. Der polnische Weltklassemann aber konterte dreimal und brachte sein Team erstmals in Führung. Nach dem erwarteten Überlegenheitssieg von Pavel Burla (84 kg) gegen Jan Eckstein und der einkalkulierten Punktniederlage von Adrian Ozsda (74 kg) gegen Krzysztof Kowalski kam es dann zum erwähnten Herzschlagfinale beim Stand von 17:17. In der Vorrunde hatte Bastian Bentz mit 3:2 gewonnen, diesmal waren eben Ronny Sauter und damit die Dewanger die im wahrsten Sinne des Wortes Glücklicheren.
Vorbericht: KG Dewangen- ASV Nendingen
Artikel vom 20.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1343, Kommentare: 0
Auf die Ringer des ASV Nendingen wartet am Samstag bei der KG Dewangen schon wieder ein ganz heißer Tanz. Die Ostälbler stehen im Augenblick auf Platz 5 der 1. Bundesliga Süd, der gerade noch zum Einzug in die Endrunde berechtigt. Um diese Chance zu wahren, müssen sie gegen Nendingen unbedingt gewinnen. Die Nendinger werden sich in Dewangen aber sicher nicht als Punktelieferant präsentieren, sondern sehen durchaus ihre Chancen so wie schon bei der knappen Niederlage in der Vorrunde mit 18:21. Der ASV rechnet mit sicheren Siegen durch Florin Matei (55 kg), Ghenadie Tulbea (60 kg) und Pavel Burla (84 kg). Klare Favoriten auf Dewanger Seite sind hingegen die Weltklasseringer Edward Barsegjan gegen Semih Bosyan und Lukasz Goral gegen Florian Schwarz. Und auch für Adrian Ozsda wird es schwer sein, gegen Krzysztof Kowalski zu einem Rundengewinn zu kommen. Die vier Schlüsselkämpfe wird es zunächst in den beiden oberen Gewichtsklassen geben, wo zuerst Markus Eichin seine verbesserte Form gegen Dragomir Stoichov unter Beweis stellen will und vielleicht für eine Überraschung sorgen kann. Und dann hat es Andreas Miekeley mit dem bärenstarken Marek Szustek zu tun, der auf Revanche für seine sensationelle Niederlage im Vorkampf brennen wird. Marc Buschle wird in einem weiteren vorentscheidenden Kampf voraussichtlich auf den erfahrenen Griechen Felix Polianidis treffen. Falls er hier die Oberhand behalten sollte, wird wohl die endgültige Entscheidung im letzten Kampf zwischen voraussichtlich Bastian Bentz und Ronny Sauter fallen. In der Mühlauhalle hatte Bastian Bentz mit 3:2 knapp die Nase vorn, doch in Dewangen ist auch hier alles offen. Diese Begegnung verspricht also ein hohes Maß an Spannung und Dramatik. Die Nendinger Ringer hoffen natürlich darauf, bei diesem württembergischen Derby von einer großen Zahl ihrer Anhänger unterstützt zu werden. Vielleicht gelingt ja diesmal die Überraschung, die schon mehrmals zum Greifen nahe war.
Die zweite ASV-Mannschaft tritt am Sonntagmorgen zum Bezirksderby in Hardt an und möchte mit einem weiteren Sieg ihre Spitzenposition untermauern.
Jugendliche von Mutpol beim Bundesligakampf
Artikel vom 17.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1428, Kommentare: 0
Es gibt ja erfreulicherweise viele große Sportler, die sich nicht nur auf ihren Sport und ihre Erfolge konzentrieren, sondern sich auch für gesellschaftliche Belange einsetzen. Zu ihnen zählt sicher auch Marc Buschle, eines der Ringerasse des ASV Nendingen. Seit einiger Zeit ist er beispielsweise als Botschafter für Mutpol in Tuttlingen tätig. Diese Einrichtung hilft bekanntlich Kinder und Jugendlichen, aktiv am sozialen Leben teilzunehmen und so schwierige Lebenssituationen zu meistern. Auf Initiative von Marc Buschle hat der ASV Nendingen am vergangenen Samstag eine Gruppe der von Mutpol betreuten Jugendlichen zum Bundesligakampf des ASV Nendingen gegen den SV Hallbergmoos eingeladen. Von den Kämpfen vor der Kulisse der mit 1100 Zuschauern gut gefüllten Mühlauhalle waren die Gäste begeistert. Auf die Frage, was ihm denn besonders gefallen habe, meinte eines der Kinder: „Eigentlich alles.“ Und ein anderer zeigte sich sichtlich beeindruckt: „Die sind ja wirklich alle voll stark.“ Zwar hätten sie natürlich gern an diesem Tag einen Sieg „ihres“ Marc Buschle mitgefeiert, aber sie wissen ja aus eigener Erfahrung, dass es im Sport wie im Leben neben Siegen eben auch Niederlagen gibt. Der ASV Nendingen hat vor kurzem auch schon eine Gruppe von Gästen der Lebenshilfe Tuttlingen zu einem Kampfabend eingeladen und will dieses Engagement auch in Zukunft fortsetzen.
Mehr über Mutpol: www.mutpol.de
ASV Nendingen - SV Hallbergmoos 16:22
Artikel vom 17.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1215, Kommentare: 0
ASV Nendingen liefert dem SV Hallbergmoos wieder einen großen Kampf
Der ASV Nendingen hat auch am Samstag wieder vor 1 100 Zuschauern einem der Top Teams der Bundesliga einen großen Kampf geliefert. Zwar hat es auch diesmal nicht zu einer Sensation gereicht, aber bis zu den letzten beiden Kämpfen musste der letztjährige DM-Halbfinalist beim Gleichstand von 15:15 ganz schön zittern, ehe er in der letzten Begegnung dann den Sieg mit 22:16 sicherstellen konnte. Die Bayern waren wie erwartet mit einer ganz starken Aufstellung angereist, um ihre Endrundenchance zu wahren. Im Fliegengewicht konnten sie allerdings für den derzeit überragenden Florin Matei keinen adäquaten Gegner aufbieten. Und auch Ghenadie Tulbea und Pavel Burla fuhren für Nendingen die vollen vier Punkte ein. Nicht unbedingt zu erwarten war jedoch der Punktsieg von Markus Eichin gegen den starken Polen Bartnicki, der dem ASV Nendingen vorübergehend doch die Tür zu einer Überraschung öffnete. Als Marc Buschle dann aber gegen den starken Konstantin Völk nicht den erhofften Sieg erringen konnte, nutzte Hallbergmoos seine Chancen. Denn ihre fünf weiteren Ringer waren durch die Bank Weltklasseathleten, die bei EM und WM schon Medaillen geholt hatten. Imponierend aber, dass die Nendinger auch gegen diese Stars tolle Gegenwehr leisteten.
Der Auftakt verlief für den ASV wieder ganz nach Wunsch. Nach dem kampflosen Sieg von Florin Matei lieferte Markus Eichin wohl seinen besten Kampf der Saison. Zwar musste er die 1. Runde gegen den fast 10 kg schwereren Bartolomiej Bartnicki abgeben, dann setzte er sich mit unbändiger Kampfkraft doch gegen seinen Gegner durch. Dessen auch konditionell bedingte Passivität ahndete Mattenleiter Claudio Bibbo mit einer Verwarnung und dem entscheidenden Punkt für den Nendinger. Ghenadie Tulbea (60 kg) gab dann war zunächst gegen den respektlos ringenden jungen Mathias Fritsch Punkte ab, ließ dann aber mit einem Überlegenheitssieg doch seine Klasse erkennen. In der Klasse bis 96 kg kam Bernhard Scheuring zu seinem Debüt in der 1. Bundesliga. Allerdings traf er dabei mit dem Litauer Mindaugas Ezerskis auf den WM-Zweiten von 2007 und Olympia-Siebten von Peking. Im Standkampf konnte der Nendinger gut mithalten, gegen die robusten Bodenkampftechniken seines Gegners war er dann aber natürlich machtlos. Ähnlich erging es Semih Bosyan (66 kg) gegen den EM-Dritten dieses Jahres, den Bulgaren Plamen Petrov. Erst in der 3. Runde kam er am Boden auch mal durch, wurde aber doch noch gekontert und konnte eine klare Niederlage nicht vermeiden.
Marc Buschle (84 kg) hatte in der Vorrunde gegen Konstantin Völk zwar einen Schultersieg errungen, er wusste dennoch aber um die Stärke seines Gegners Konstantin Völk, in dem viele den kommenden Mann in Deutschland in dieser Gewichtsklasse sehen. Wie befürchtet, hatte sich der Hallbergmooser diesmal hervorragend auf Marc Buschle eingestellt, ließ ihm trotz aller Bemühungen kaum eine Angriffschance und kam selber immer wieder gegen den gesundheitlich etwas angeschlagenen Nendinger durch. Der hauchdünne Punktsieg Völks war in der Endabrechnung dann für die Gäste Gold wert. Einen großen Kampf zeigte wieder Florian Schwarz (66 kg) gegen den EM-Dritten Gergö Woller. Zwar holte sich in einem begeisternden Kampf der Ungar zunächst doch immer die Punktwertungen, doch in der 3. Runde ging „Lotte“ sogar nach tollen Aktionen in Führung, die er jedoch 2 Sekunden vor Schluss durch eine umstrittene Verwarnung einbüßte. Dennoch muss ihm eine wiederum glänzende Leistung bestätigt werden. Pavel Burla gelang dann mit einem Überlegenheitssieg gegen Markus Niedermeier (84 kg) zwar wieder der Ausgleich zum 15:15. In den letzten beiden Kämpfen der Klasse bis 74 kg aber konnten Adrian Ozsda trotz Rundengewinn gegen Julian Kwit und Dominik Hipp trotz guter Leistung gegen Akos Wöller die Siege der Gäste und damit den Gesamterfolg des SV Hallbergmoos nicht verhindern.
ASV Nendingen II beim ASV Möckmühl 31:9
Artikel vom 17.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1383, Kommentare: 0
Kantersieg mit 31:9 für ASV Nendingen II beim ASV Möckmühl
Auch der Mitaufsteiger ASV Möckmühl hat am Samstag die Siegesserie des ASV Nendingen II nicht stoppen können. Mit einem Kantersieg von 31:9 demonstrierte die Nendinger Zweite auch diesmal ihr hohes Leistungspotential. Die Gastgeber konnten nur zwei Siege verbuchen, wobei aber besonders der junge Steffen Baur bei seiner Niederlage gegen den Routinier Sven Rauhut eine sehr gute Leistung bot. In 7 Kämpfen holten jedoch die Nendinger die vollen 4 Punkte durch die bundesligaerprobten Bastian Bentz, Andreas Miekeley, Benjamin Raiser und Valentin Lupu, aber auch die bewährten Stammkräfte Andreas Kosing, Martin Hirt und Thomas Scheuring. Eine starke Leistung bot auch Marco Schmid, der sich nach hartem Kampf gegen den erfahrenen Miroslaw Latusinski in der 5. Runde durchsetzen konnte. Die Nendinger bleiben damit klar an der Tabellenspitze und dürften auch in den letzten vier Kämpfen kaum noch verdrängt werden.
Der Kampfverlauf (Möckmühl zuerst genannt):
55 kg (G): Sven Rauhut – Steffen Baur 4:0 (Schultersieg bei 7:2/7:1). – 120 kg (F): Nedim Ceylan – Andreas Kosing 0:4 (Schulterniederlage bei (0:3/0:3). – 60 kg (F): Philipp Westpfahl – Ömer Keser 3:0 (PS 5:0/1:0/1:1). – 96 kg (G): Markus Egner – Andreas Miekeley 0:4 (Schulterniederlage bei (0:6/0:6/0:3). – 66 kg (G): Timur Griener – Valentin Lupu 0:4 (Übergewicht, aber auch Schulterniederlage im Freundschaftskampf). – 84 kg (F): Wolfgang Klein – Bastian Bentz 0:4 (TÜ 0:3/0:5/0:3). – 66 kg (F): Ömer Durusu – Benjamin Raiser 0:4 (TÜ 0:7/0:7/0:7). – 84 kg (G): Miroslaw Latusinski – Marco Schmid 2:3 (PN 1:3/3:1/1:1/1:3/0:2). – 74 kg (G): Daniel Vasilenko – Martin Hirt 0:4 (TÜ 0:7/4:5/0:3). – 74 kg (F): Albert Tonn – Thomas Scheuring 0:4 (Schulterniederlage bei 2:1/0:3/0:4).
Vorbericht: ASV Nendingen - SV Hallbergmoos
Artikel vom 13.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1333, Kommentare: 0
Die Ergebnisse des letzten Kampftages haben die Aufgabe des ASV Nendingen im vorletzten Heimkampf gegen den SV Hallbergmoos nicht einfacher gemacht. Die Bayern unterlagen in Dewangen knapp und müssen jetzt gegen Nendingen am Samstag unbedingt gewinnen, um die Chance auf einen Platz in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft zu erhalten. Die Gäste dürfen sich also keine Blöße geben und müssen mit all ihren Assen in der Mühlauhalle antreten, wenn sie keine Überraschung erleben wollen. Und da wimmelt es im Kader der Hallbergmooser nur so von Weltklasseringern aus Ungarn, Litauen, Polen, Finnland und Griechenland. In manchen Klassen haben sie sogar die Auswahl aus zwei oder drei ausländischen Spitzenringern. Auf Nendinger Seite hofft man auf Siege in den zwei leichten Gewichtsklassen durch Florin Matei und Ghenadie Tulbea, die sich beide derzeit in blendender Form präsentieren. Außerdem möchte Marc Buschle natürlich seinen Sieg gegen Konstantin Völk wiederholen, doch wird sich sein zur deutschen Spitzenklasse zählender Gegner wohl diesmal besser auf Marc Buschle eingestellt haben als im Vorkampf. In allen anderen Klassen wird es sehr schwer sein zu Rundengewinnen zu kommen. Denn Plamen Petrov (66kg G), Aleksandr Kazakevic (74 G), Akos Wöller (74 F), Julian Kwitt (84 kg G) und Mindaugas Ezerskis (96 kg G) werden wohl kaum zu bezwingen sein. Aber vielleicht kann ja Florian Schwarz den deutschen Spitzenringer Steffen Lübke ein bisschen in Verlegenheit bringen. Und auch Markus Eichin ist gegen Tzonis Lamprianos oder Bartolomiej Bartniecki nicht ganz chancenlos. Die Nendinger Mannschaft hat sich auf jeden Fall beim klaren Sieg in Nürnberg wieder von ihrer besten Seite gezeigt und wird sich auch dem treuen heimischen Publikum bestens motiviert und selbstbewusst präsentieren. Da die zweite Mannschaft beim ASV Möckmühl und die Jugendmannschaft beim KSV Allensbach Auswärtskämpfe bestreiten, wird es keinen Vorkampf geben. Die Vorstellung der Mannschaft beginnt um 19.20 Uhr. Der Ringerzug aus dem Donautal ist natürlich auch diesmal wieder im Einsatz.
Mattensplitter 7
Artikel vom 12.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1452, Kommentare: 0
Der vergangene Samstag war für alle drei Ringermannschaften des ASV Nendingen ein sehr erfolgreicher Kampftag. Die Bundesligamannschaft hat mit dem klaren Sieg in Nürnberg einen ganz großen Schritt zum Erreichen des Saisonziels, dem Klassenerhalt, geschafft. Die Nendinger Zweite hat mit dem Sieg gegen den direkten Verfolger SG Weilimdorf wohl endgültig den dritten Aufstieg in Folge, nun in die Verbandsliga, sicher. Aber die Mannschaft will nicht nur den Aufstieg, sondern möchte unbedingt den Meisterschaftswimpel der Landesliga nach Nendingen holen.
Und die Jugendmannschaft liegt nach einem hart erkämpften Erfolg mit 22:16 gegen den KSV Taisersdorf weiter mit drei Punkten Vorsprung auf die KG Baienfurt an der Tabellenspitze der Bezirksliga B. Bei nur noch zwei ausstehenden Kämpfen bedeutet das praktisch den Einzug in die Endrunde um die Bezirksmeisterschaft. Beim letzten Kampf setzten übrigens die Brüder Steffen und Tim Baur sowie ihr Cousin Robin Baur ihre makellose Bilanz von acht Siegen in Folge fort. Man kann auch hier wieder die Gültigkeit des Sprichwortes vomApfel, der nicht weit vom Stamm fällt, feststellen, denn ihre Väter Markus und Roland gehörten mit ihrem leider früh verstorbenen Bruder Hubert einst selber zu den großen Talenten des ASV Nendingen. Und sie zählen wie beisipielsweise die ehemaligen erfolgreichen Ringer Adolf Rutschmann, Oswald Buschle, Gerd Reichle oder Arthur Behr zu den Betreuern des Nendinger Nachwuchses, die gemeinsam mit Chefnachwuchstrainer Semih Bosyan und neuerdings auch Ghenadie Tulbea sich um die hoffnungsvollen Talente kümmern.
Da ist es kein Wunder, dass es jetzt beim ASV Nendingen Überlegungen gibt, für die nächste Saison die Aufstellung einer dritten Aktivenmannschaft einzuplanen. So könnten einige jüngere Ringer vermehrte Chancen auf Wettkampfpraxis in der Aktivenklasse erhalten und so die Ringerbasis zu erweitern.
Hervorragend sieht es derzeit für die Aktiven des ASV auch bei einem Blick auf die aktuellen Bestenlisten aus. In der 1. Bundesliga Süd steht unter den 147 bisher eingesetzten Ringern Ghenadie Tulbea an erster Stelle. Obwohl er ja einen Kampf aussetzte, führt er die Liste mit 9:0 Siegen und 35:2 Punkten vor allen anderen Assen an. Auf Platz sechs schon wird auch Marc Buschle geführt mit einem Siegverhältnis von 8:2 und 30:8 Punkten.
Aber auch in der Landesliga ist Martin Hirt unter 133 Ringern auf Platz drei mit 9:0 Siegen und 33:0 Punkten ohne Rundenverlust hervorragend platziert. Und auch Valentin Lupu zählt mit 7:1 Siegen und 27:4 Punkten als Neunter noch zu den Top Ten.
SV Johannis Nürnberg - ASV Nendingen 8:29
Artikel vom 10.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1465, Kommentare: 0
ASV Nendingen hat nach klarem Sieg in Nürnberg den Klassenerhalt so gut wie sicher
Mit einem weiteren klaren Sieg mit 29:8 gegen den direkten Konkurrenten SV Johannis Nürnberg hat der ASV Nendingen den wohl entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt in der 1. Bundesliga gemacht. Die noch sieglosen Nürnberger müssten in den letzten 4 Kämpfen noch 3 Siege einfahren, um die Nendinger noch in Gefahr zu bringen. Die Franken hatten vor diesem Kampf einige Überraschungen angekündigt und wollten mit einer veränderten Aufstellung die Gäste in Verlegenheit bringen.
Die wohl größte Überraschung erlebten sie aber selber im spektakulären Höhepunkt dieses Abends, dem Kampf bis 60 kg. Der Nürnberger Tim Schleicher ist dieses Jahr deutscher Meister geworden und wurde als Vize-Europameister der Junioren zum „Sportler des Jahres der Region Nürnberg“ gewählt. Im Frühjahr hatte er Ghenadie Tulbea bei der EM sogar entscheidend besiegt. Der seit dieser Saison für Nendingen ringende Moldawier aber trumpfte in Nürnberg mit einer sensationellen Leistung auf. Nicht nur Trainer Volker Hirt war total begeistert: “Ein absolut geiler Weltklassekampf“. Mit insgesamt 12:1 Punkten ließ Tulbea dem starken Nürnberger keine Chance und trug damit entscheidend zur klaren Nendinger Führung mit 14:0 Punkten nach den ersten 4 Kämpfen bei.
Der ebenfalls wieder in Hochform ringende Florin Matei mit einem Überlegenheitssieg und Markus Eichin und Andreas Miekeley in den beiden schweren Klassen mit klaren Punktsiegen ließen damit von Anfang an keinen Zweifel über den Ausgang dieser Begegnung aufkommen. Die Franken kamen insgesamt nur zu zwei Siegen, während nach der Pause auch Marc Buschle, Pavel Burda und Adrian Ozsda die erhofften Erfolge für Nendingen beisteuerten. Besonders erfreulich war hier aber auch der vorher nicht zu erwartende Schultersieg von Florian „Lotte“ Schwarz.
Der Auftakt in Nürnberg verlief für Nendingen nach Plan. Florin Matei (55 kg) demonstrierte gegen den deutschen A-Jugendmeister Fabian Schmitt mit einem überlegenen Sieg seine überragende Form und auch Markus Eichin (120 kg) wiederholte gegen Fabian Appel mit 3:0 seinen Punktsieg aus der Vorrunde. Dann allerdings zeigte Ghenadie Tulbea (60 kg) Freistilringen vom Feinsten und durchkreuzte mit seinem so nicht zu erwartenden Überlegenheitssieg gegen den deutschen Meister Tim Schleicher alle Nürnberger Hoffnungen auf einen für sie günstigeren Kampfverlauf. Andreas Miekeley (96 kg) erhöhte mit einem kontrolliert herausgerungen Punktsieg gegen Matthias Baumeister sogar die Nendinger Führung, ehe Marco Greifelt (66 kg) in einem ganz engen Kampf gegen Semih Bosyan für die Franken erstmals punkten konnte.Nach der Pause bauten aber die Nendinger ihre Führung mit 4 Siegen in Serie auf 29:4 aus. War Marc Buschles Überlegenheitssieg gegen Ralf Choroba (84 kg) noch erwartet worden, so konnte man auf den Vier-Punkte-Sieg von Florian Schwarz (66 kg) vorher nicht unbedingt setzen. Sein Gegner Mario Besold hatte eigens in diese Klasse abtrainiert, war aber schon vor seiner Schulterniederlage in der 3. Runde gegen einen wieder überragenden „Lotte“ absolut chancenlos. Pavel Burla (84 kg) traf auf den in letzter Zeit so starken Sebastian Krieger, dem er aber mit 3:1 Punkten eine weitere Überraschung verwehrte. Nach dem klaren Überlegenheitssieg von Adrian Ozsda (74 kg) gegen Martin Klopf war es dem Nürnberger Trainer Christian Graupeter (74 kg) wenigstens vergönnt, mit einem Schultersieg gegen Dominik Hipp den Rückstand seiner Mannschaft doch noch etwas zu verkürzen.
Trainer Volker Hirt kann nach dieser überzeugenden Vorstellung seiner Mannschaft nun den weiteren Kämpfen beruhigt entgegensehen.
Am nächsten Samstag wollen die Nendinger aber im vorletzten Heimkampf der Saison dem favorisierten SV Hallbergmoos wieder nach Kräften Paroli bieten.
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Bild: Karl Greiner (ASV Nendingen)
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ASV Nendingen/Jugend - KSV Taisersdorf 22:16
Artikel vom 10.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1466, Kommentare: 0
Die Nendinger Jugendmannschaft revanchiert sich mit 22:16 gegen den KSV Taisersdorf für die Vorkampfniederlage
Mit einem hart erkämpften Sieg hat sich die Nendinger Jugendmannschaft für ihre bisher einzige Niederlage revanchiert. Mit dem 22:16 gegen den KSV Taisersdorf festigten die Nendinger damit auch ihre klare Tabellenführung in der Bezirksliga B. Dabei stand der Kampfausgang am Samstag lange Zeit in Frage, denn wie erwartet gingen die Taisersdorfer zunächst in Führung. Dass diese aber mit 16:4 so deutlich ausfallen würde, war doch nicht ganz eingeplant. Mit fünf Siegen in Folge drehten die Nendinger Talente den Kampf aber doch noch zu ihren Gunsten. Dass das aber noch möglich war, ist auch Florian Hermann zu verdanken. Nachdem er im Vorkampf noch gegen Simon Weißhaar eine Überlegenheitsniederlage einstecken musste, entschied er am Samstag nach verlorener 1. Runde den Kampf noch mit einer starken 2. Runde und einem überraschenden Schultersieg für sich. Damit verhinderte er einen noch größeren Rückstand und ermöglichte erst die glänzende Aufholjagd. Die Brüder Tim und Steffen Baur sowie ihr Cousin Robin Baur verbesserten mit ihrem jeweils 8. Sieg in Folge ihre makellose Erfolgsbilanz. Seine erste Niederlage musste dagegen Luca Herold einstecken, der aber immer noch auf eine Bilanz von 7:1 stolz sein kann. Überzeugend auch das Auftreten von Manuel Behr, der mit einem Punktsieg im letzten Kampf den Nendinger Erfolg besiegelte. Aber auch Lukas Stiller mit einem schnellen Schultersieg sowie trotz ihrer Niederlagen Tobias Geiselmann, Yunus Bakir und Pascal Lang konnten vor 200 Zuschauern gefallen.
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Bild: Michael Herold (ASV Nendingen)
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ASV Nendingen II - SG Weilimdorf 24:12
Artikel vom 10.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1404, Kommentare: 0
ASV Nendingen II macht mit 24:12 gegen Weilimdorf einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft
In einem würdigen Spitzenkampf hat der ASV Nendingen II am Samstag vor 300 Zuschauern mit einem klaren Sieg mit 24:12 gegen den Verfolger SG Weilimdorf die Weichen wohl endgültig in Richtung Meisterschaft der Landesliga gestellt. Die Gäste überraschten zwar mit einer veränderten Mannschaftsaufstellung, bei der sie eigens für diesen Kampf 3 weitere Ausländer aus dem Hut zauberten. Die Nendinger Zweite hielt aber mit einer geschlossenen und konzentrierten Mannschaftsleistung bravourös dagegen und bleibt damit weiter ungeschlagen. Martin Hirt gewann auch seinen 9. Kampf in Folge, während leider Marco Schmid trotz guter Leistung seine erste Saisonniederlage einstecken musste. Der sehr robuste Kampfstil seines 5 kg schwereren Gegners, dem früheren Bundesligaringer Kemal Demir, kam beim Nendinger Publikum allerdings gar nicht gut an. Benjamin Raiser mit einem Schultersieg und Bernhard Scheuring mit einem Überlegenheitssieg holten die vollen 4 Punkte für Nendingen. Sehr überzeugend auch das Auftreten von Ömer Keser und Valentin Lupu, der sich für seine unglückliche Vorrundenniederlage gegen den polnischen Vize-Juniorenmeister eindrucksvoll revanchierte. Spektakulär der Sieg von Routinier Andreas Kosing gegen den riesigen Andreas Werft. Der frühere deutsche Vizemeister aus Weilimdorf brachte mit 119,9 kg gerade noch das Höchstlimit auf die Waage, hatte aber gegen Andreas Kosing keine Siegchance. Und Bastian Bentz gefiel mit einer sehr konzentrierten Kampfführung, mit der er dem slowakischen früheren Olympiateilnehmer Milan Revicky die erste Niederlage des Jahres beibrachte.
Der Kampfverlauf (Nendingen zuerst genannt):
55 kg (G): Steffen Baur – Khagani Abbasov 0:4 (TÜ 0:7/1:7/0:7). – 120 kg (F): Andreas Kosing – Andreas Werft 3:0 (Punktsieg 6:2/3:2/1:1). – 60 kg (F): Ömer Keser – Stefan Stiber 3:0 (Punktsieg 1:0/1:0/1:0). – 96 kg (G): Bernhhard Scheuring – Daniel Möbius 4:0 (TÜ 5:0/5:0/4:0). – 66 kg (G): Valentin Lupu – Dariusz Marszalkowski 3:0 (Punktsieg 5:3/4:0/5:3). – 84 kg (F): Bastian Bentz – Milan Revicky 3:0 (Punktsieg 1:0/1:0/1:0). – 66 kg (F): Benjamin Raiser – Vaclav Janoch 4:0 (Schultersieg bei 6:0). – 84 kg (G): Marco Schmid – Kemal Demir 0:4 (TÜ 0:9/1:2/0:7). – 74 kg (G): Martin Hirt – Aydin Keles 4:0 (TÜ 7:0/5:0/6:0). – 74 kg (F): 0:4 Stefan Vogt (Weilimdorf) siegt ohne Gegner. Endstand 24:12. Mattenleiter Lothar Herzog (Sulgen).
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Bild: Michael Herold (ASV Nendingen)
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E-Jugend des VfL Mühlheim beim Bundesligakampf
Artikel vom 06.11.2008, Autor: Hubert Reizner, Views: 1452, Kommentare: 0
E-Jugend beim Bundesligakampf ASV Nendingen - RKG 2000 Freiburg
Einen tollen Abend mit absoluter Hochspannung erlebten unsere Fußballer am Samstag in der Mühlausporthalle bei dem Lokalderby der Ringer-Bundesliga-Süd zwischen Nendingen und Freiburg. Oswald Buschle empfing uns frühzeitig in der Mühlausporthalle und führte uns sachkundig in die Welt des Ringens ein. Nach der Besichtigung des Wiegeraums stellte sich ein Großteil der Mannschaft auf die Waage. Alle wurden für zu leicht befunden. Nach dieser kurzen Einlage gesellte sich der Spitzenringer des ASV, Marc Buschle, zu uns. Leider hatte keiner eine Kamera, für das angedachte Mannschaftsfoto mit Marc, dabei. Dankenswerter Weise sprang hier Helmut Bucher ein, der dies in professioneller Weise erledigte. Danach nahm sich Marc viel Zeit um alle Autogrammwünsche zu erfüllen und Fragen zu beantworten. Nachdem sich alle auf der Matte ausgetobt hatten, begann das eigentliche Spektakel. Die bombastische Stimmung bei ausverkaufter Halle, sprang auf unsere E-Jugend-Spieler über, sodass sie die Mannschaft des ASV tatkräftig anfeuerten. Nach der hervorragenden ersten Halbzeit, konnten sie in der zweiten Halbzeit einen souveränen 3 : 0 Sieg ihres Autogrammschreibers Marc Buschle bewundern. Der Gesamtsieg wurde zwar knapp verfehlt, was der guten Stimmung bei Jung und Alt keinen Abbruch tat.
Nochmals ein riesiges Dankeschön an Marc und Oswald Buschle. Ihr könnt sicher sein, ihr werdet uns wiedersehen.
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Foto: Helmut Bucher (www.hkb-presse.de)
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Vorbericht: SV Johannis Nürnberg - ASV Nendingen
Artikel vom 06.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1376, Kommentare: 0
Viele in Nendingen haben auch nach der Niederlage gegen Freiburg allen Grund stolz zu sein. Stolz auf eine Leistung des ASV Nendingen, die man vor der Saison so nicht erwarten durfte. Ob Ringer, Trainer, Funktionäre, Helfer oder Zuschauer, - sie alle haben Anteil an dem, was der ASV in dieser ersten Bundesligasaison auf die Beine gestellt hat.
Zwar hat man bisher weiterhin erst einen Sieg auf der sportlichen Habenseite. Dennoch hat sich die Mannschaft in fast allen Kämpfen bisher auf Augenhöhe mit den etablierten Mannschaften der Liga präsentiert. Das hat sich auch am letzten Samstag bei der knappen Niederlage gegen Freiburg wieder bestätigt. Und noch etwas wurde hier wieder deutlich. Kein anderer Verein in der Ringerbundesliga in Deutschland kann derzeit offensichtlich den Ringern eine derart imposante Kulisse bieten wie der ASV Nendingen.
So wie die Freiburger war bisher jeder Gastverein des Lobes voll über das Umfeld, das in der Mühlauhalle den Ringern das Herz höher schlagen lässt.
Und was die sportliche Seite angeht, so könnte am Samstag mit einem Erfolg in Nürnberg die Siegesbilanz etwas verbessert werden. Die Nendinger gehen beim noch sieglosen Tabellenletzten als Favorit auf die Matte. Allerdings sind die Franken nun in der Rückrunde deutlich stärker einzuschätzen als vorher, so dass die Fahrt nach Nürnberg kein Spaziergang werden wird.
Der Höhepunkt dieser Begegnung wird sicherlich der Kampf zwischen dem noch unbesiegten Ghenadie Tulbea (60 kg) und dem für Nürnberg ringenden deutschen Meister Tim Schleicher werden. Tim Schleicher kann nun in der Rückrunde in seiner Stilart antreten. Im Frühjahr hat er den Nendinger bei den Europameisterschaften besiegen können. Aber Ghenadie Tulbea wird versuchen auch in Nürnberg seine makellose Bilanz fortzusetzen. Aufpassen muss auch Adrian Ozsda. Im Vorkampf konnte er Sebastian Krieger besiegen. Der hat aber in den letzten Wochen mit zwei sensationellen Schultersiegen gegen die beiden besten Ringer der Liga in der Klasse bis 74 kg aufhorchen lassen. Erst schulterte er Eduard Kratz in Freiburg und nun machte er dasselbe mit dem lettischen Olympiateilnehmer Alexander Kazakevic in Hallbergmoos. Mal sehen, ob Adrian Ozsda diesen Aufwärtstrend stoppen kann. Auch Florian Schwarz muss sich vorsehen, denn der erstmals eingesetzte Marc Pöhlmann ist in Hallbergmoos dem Favoriten Steffen Lübke nur ganz knapp unterlegen. Vielleicht kann sich andererseits Semih Bosyan für seine knappe Vorkampfniederlage gegen Marco Greifelt revanchieren.
Die Nendinger werden sich sicher schwerer tun als beim klaren Heimsieg, sollten bei normalem Kampfverlauf aber doch beide Punkte mit nach Hause nehmen und damit wohl endgültig den Klassenerhalt zementieren.
Für Fans besteht wieder nach vorheriger Anmeldung eine Mitfahrmöglichkeit im Mannschaftsbus (Abfahrt 12.30 Uhr).
Vorbericht: ASV Nendingen II - SG Weilimdorf
Artikel vom 06.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1417, Kommentare: 0
Entscheidender Kampf von ASV Nendingen II gegen die SG Weilimdorf
Vor einem ganz wichtigen Kampf steht am Samstag auch der ASV Nendingen II. Mit der SG Weilimdorf stellt sich in Nendingen zum Spitzenkampf der Tabellenzweite der Landesliga vor, der bisher nur eine knappe Niederlage hinnehmen musste. In der Vorrunde entführte nämlich die Nendinger Zweite die Punkte mit einem Sieg, der allerdings erst im allerletzten Kampf sichergestellt wurde. Die Weilimdorfer haben mit Khagani Abasov, Dariuzs Marszalkowski, Stefan Vogt, Kevin Strecker. Milan Revicky und dem Schwergewichtler Andreas Werft einige ganz starke Ringer im Aufgebot. Anders als in den beiden letzten Kämpfen wird es also hier für die Nendinger zu einer ganz harten Bewährungsprobe kommen, die nur mit einer starken Aufstellung erfolgreich bestanden werden kann. Die Gastgeber hoffen dabei auf zahlreiche Unterstützung in diesem Kampf, der um 20 Uhr in der Nendinger Sporthalle beginnt.
Schon ab 19 Uhr trifft die Jugendmannschaft des ASV Nendingen auf den KSV Taisersdorf, gegen den man in der Vorrunde die bisher einzige Niederlage hinnehmen musste.
Swinny - schön, dass es ihn gibt!
Artikel vom 03.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1731, Kommentare: 0
Schön, dass es ihn gibt – Swinny, ein Glücksfall für unsere Ringer
„Hast du mit Muskeln ein Malheur, dann muss sofort der Swinny her.“ Mit dieser Redensart frei nach Wilhelm Busch könnte das Verhältnis der Ringer des ASV Nendingen zum Sportmasseur Winfried („Swinny“) Gfröhrer beschrieben werden.
In den ganzen Jahren seit dem Aufstieg von der Oberliga bis in die 1. Bundesliga war Swinny ein fester Bestandteil der Mannschaft. Ob im Training im Ringerlokal, bei Auswärts- oder Heimkämpfen, - Swinny ist fast immer dabei und macht müde Muskeln munter. Dass der 52-Jährige gerade bei Ringern besonders gern hilft, ist kein Zufall. Als Jugendlicher war Swinny selbst beim AB Wurmlingen erfolgreich als Ringer aktiv.
Als ein Arbeitsunfall zur beruflichen Umschulung führte, schlug er glücklicherweise die Ausbildung zum Masseur ein und wurde dadurch für Hunderte von Sportlern zu einem wahren Glücksfall. Schon früh war er in Freiburg für Nationalmannschaften in verschiedenen Sportarten tätig, ehe er dann in Tuttlingen seine Praxis aufbaute. Doch auch heute noch ist er oft im Auftrag des IOC bei großen internationalen Wettkämpfen wie zum Beispiel den Paralympics oder bei Trainingslagern verschiedener Nationen tätig. Auch bei den Seniorenleichtathleten ist er inzwischen durch seine Mitwirkung bei Europa- und Weltmeisterschaften als gefragter Masseur beliebt. Geradezu sprichwörtlich sind seine Reisefreudigkeit und sein Bekanntheitsgrad. Von welchem Ort oder von welchem bekannten Sportler man auch spricht, meist kommt die gleiche Antwort: „Da war ich auch schon“ oder „den habe ich auch schon massiert“.
Bleibt zu hoffen, dass Swinny trotz angeschlagener Gesundheit den Nendinger Ringern noch lange erhalten bleibt. Es gibt wohl wenige, die so wie er, immer hilfsbereit und fast immer auch einsatzbereit sind.
Homepage von Swinny: www.sportmasseur-swinny.de
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ASV Nendingen - RKG Freiburg 2000 16:18
Artikel vom 02.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1332, Kommentare: 0
ASV Nendingen verliert nach großem Kampf wieder ganz knapp gegen Freiburg
Trotz großen Kampfes hat der ASV Nendingen am Samstag erneut gegen die RKG Freiburg 2000 eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. Die Enttäuschung darüber hielt sich aber unter dem Gesamteindruck eines tollen Ringsportabends in Grenzen. Mattenleiter P. Pimpel beispielsweise bestand sogar darauf, dass für die Präsentation dieses Spektakels in das Kampfprotokoll das Prädikat „fantastisch“ eingetragen wurde.
Wiederum mindestens 1 300 Zuschauer in der vollbesetzten Mühlauhalle boten einen würdigen Rahmen für diese Bundesligabegegnung, die bei jeweils 5 Siegen der Nendinger und der Gäste an Klasse und Spannung nichts zu wünschen übrig ließ.
Die Halle bebte besonders bei den Kämpfen von Markus Eichin und Florian Schwarz, als beide nach Rundenrückstand angepeitscht vom Publikum noch mit einer Energieleistung die Wende und den Punktsieg mit jeweils 3:1 Punkten erzwangen. Und zu Recht konnten sich auch Florin Matei, Ghenadie Tulbea und Marc Buschle als klare Sieger von den Fans mit der „Welle“ feiern lassen.
Die Dramatik dieses Kampfabends ist deutlich ablesbar an den Zwischenständen: Euphorie nach drei Auftaktsiegen zum 10:1, leichte Ungewissheit beim Pausenstand von 10:7, verhaltener Optimismus beim 16:8 vor den letzten drei Kämpfen und dann doch wieder ähnlich wie im Vorkampf die knappe Niederlage mit 16:18 im Endspurt der Gäste.
Mit Florin Matei und Ghenadie Tulbea hat der ASV Nendingen nach dem Stilartwechsel in der Rückrunde in den beiden leichten Klassen zwei absolute Asse aufzubieten.
„Der Florin verliert in der Rückrunde keinen Kampf“, prophezeite Florin Mateis Gegner Manuel Krämer (55 kg), immerhin DM-Dritter dieses Jahres, anerkennend nach seiner deutlichen Niederlage. Und in ähnlicher Klasseform präsentierte sich auch Freistilringer Ghenadie Tulbea nunmehr eine Klasse höher bis 60 kg. Blitzschnell und gewandt wie eine Katze kam der Nendinger kurz vor Schluss der 1. Runde gegen den ungarischen Juniorenmeister Istvan Kovacs sogar zum Schultersieg. Und für den dritten Nendinger Erfolg zu Beginn sorgte Schwergewichtler Markus Eichin. Der „Bär von Gresgen“ hatte sich nach seiner Vorkampfniederlage besser auf den Ungar Daniel Bona eingestellt und holte sich den ersehnten Sieg in vier Runden. Andreas Miekely (96 kg) konnte dagegen seinen Rundengewinn von Freiburg nicht wiederholen und musste sich trotz aller Bemühungen dem ungarischen Meister Balazs Kiss 0:3 geschlagen geben. Und auch der vierte ungarische Ringer im Freiburger Dress, Ede Komaromi, konnte mit einem harterkämpften Punktsieg gegen den Nendinger Co-Trainer Semih Bosyan den Rückstand seines Teams in Grenzen halten. Nach der Pause war aber zunächst wieder die Heimmannschaft an Zug. Marc Buschle (84 kg) rang, zuverlässig wie immer, einen klaren Sieg gegen den wieder nur defensiv eingestellten Viktor Reh heraus. Und in einem begeisternden Kampf demonstrierte mit Florian Schwarz einer der Publikumslieblinge seine derzeitige tolle Form und Einstellung, als er den Bulgaren Rumen Kolev klar nach Punkten bezwang. In einem der Schlüsselkämpfe dieses Abends brannte Ringertrainer Volker Hirt (84 kg) auf einen Sieg gegen Jury Witt. Als er aber trotz großen Einsatzes den Weg zum Sieg nicht fand, war klar, dass es auch diesmal zu einem Sieg gegen Freiburg nicht reichen würde. Denn Adrian Ozsda (74 kg) hielt sich gegen den überragenden Eduard Kratz zwar besser als im Vorkampf, konnte aber eine Niederlage genauso wenig vermeiden wie im Schlusskampf Daniel Reichle. Er war kurzfristig eingesprungen, gab gegen Vitali Wagin zwar nie auf, musste sich dem Freiburger aber trotzdem geschlagen geben.
ASV Nendingen II siegt wieder mit 40:0
Artikel vom 02.11.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1352, Kommentare: 0
ASV Nendingen II siegt wieder mit 40:0 gegen unvollständige Gastmannschaft aus Baienfurt
Der ASV Nendingen II hat es am Samstag erneut mit einer unvollständigen Gastmannschaft zu tun gehabt. Die KG Baienfurt II als Schlusslicht der Landesliga konnte nur mit 7 Ringern antreten. Auf der Matte gewannen sie zwar die Kämpfe in den beiden leichten Klassen, der Nendinger Sieg auf der Matte mit 31:9 wird aber mit 40:0 in die Wertung eingehen. Mit diesem Sieg hat die Nendinger Zweite vor 350 Zuschauern ihre Spitzenposition weiter behauptet. Mit dem 15-jährigen Steffen Baur wurde erneut eines der jungen Nendinger Talente eingesetzt. Er hielt sich bei seinem ersten Einsatz in einer Aktivenmannschaft auch hervorragend und hatte durchaus eine Siegchance. In der 4. Runde musste er aber eine Schulterniederlage hinnehmen, als der Kampfrichter eine klare unerlaubte Beinarbeit seines Gegners übersah. In den meisten anderen Klassen waren die Gäste deutlich überfordert. Mit Routinier Thomas Scheuring kam schon der 23. Ringer in dieser Saison in der „Zweiten“ zum erfolgreichen Einsatz. Am nächsten Samstag findet dann in der Nendinger Sporthalle das vorweggenommene „Finale“ um die Landesligameisterschaft zwischen dem ASV Nendingen II und der SG Weilimdorf statt, die bisher nur eine knapp Niederlage gegen Nendingen hinnehmen musste.
Der Kampfverlauf (Nendingen zuerst genannt):
55 kg (G): Steffen Baur – Tim Oppenrieder 0:4 (Schulterniederlage bei 3:6/3:4/4:3/0:4). – 120 kg (F): Bernhard Scheuring – Fabio Maier 4:0 (TÜ 7:0/7:0/6:0 nach 1:19 Minuten). – 60 kg (F): A. Maimone – Pejman Mir 0:4 (Schulterniederlage bei 0:3/0:6/0:6). – 96 kg (G): 4:0 (Pavel Burla ohne Gegner ). – 66 kg (G): 4:0 (Valentin Lupu ohne Gegner). – 84 kg (F): Thomas Scheuring – Alexander Bojo 4:0 (Schultersieg nach 18 Sekunden). – 66 kg (F): Benjamin Raiser – Rico Troltsch 3:1 (Punktsieg 1:0/0:4/1:0/4:0). – 84 kg (G): Marco Schmid – Louis Wessels 4:0 (Schultersieg bei 7:0/7:0). – 74 kg (G): 4:0 (Martin Hirt ohne Gegner). – 74 kg (F): Dominik Hipp – Christoph Dornfeld 4:0 (Schultersieg bei 2:1/8:0).
Vorschau: ASV Nendingen - RKG Freiburg
Artikel vom 29.10.2008, Autor: , Views: 1876, Kommentare: 0
Ein mit großer Spannung erwarteter Ringsportabend steht am Samstag in der Mühlauhalle an. Mit der RKG Freiburg stellt sich im drittletzten Heimkampf der direkte Tabellennachbar des ASV Nendingen in der 1. Bundesliga Süd vor. Die Vorrundenbegegnung haben die Nendinger bekanntlich mit 18:19 ganz knapp verloren und sie brennen nun natürlich auf Revanche vor eigenem Publikum. Ob das gelingen kann, wird sich vermutlich auch wieder erst in den letzten Kämpfen entscheiden. Da die Freiburger in den beiden Klassen bis 74 kg mit Eduard Kratz und Vitali Wagin aber stark besetzt sind, wird es darauf ankommen sich vorher ein möglichst großes Punktepolster zu sichern. Und da wird es auf jeden einzelnen Punkt ankommen. Vorentscheidend könnten schon die beiden leichtesten Gewichtsklassen werden. Florin Matei wird dabei auf den diesjährigen DM-Dritten Manuel Krämer treffen und Ghenadie Tulbea bekommt es mit dem ungarischen Juniorenmeister Istvan Kovacs zu tun. Zwei schwere Aufgaben also, aber vielleicht ist doch der eine oder andere Sieg möglich. Semih Bosyan verlor in Freiburg gegen den Ungar Ede Komaromi mit 1:3 und will versuchen auch diesmal mindestens eine Runde zu gewinnen. Ein Sieg von Florian Schwarz gegen Rumen Kolev oder Tobias Ketterer würde die Nendinger Chancen natürlich intakt halten. Von Marc Buschle erwartet man einen Sieg gegen Viktor Reh im Freistil. Ob aber im klassischen Stil bis 84 kg der Freiburger Jury Witt besiegt werden kann, wird eine der Schlüsselfragen am Samstag sein. Auch die beiden oberen Gewichtsklassen scheinen völlig offen. Falls Andreas Miekeley wieder auf Balazs Kiss trifft, wäre jeder Rundengewinn ein Erfolg. Im Schwergewicht erhoffen sich die Nendinger einen Sieg von Markus Eichin, der damit die Weichen auf einen Nendinger Mannschaftserfolg stellen könnte. Wie man schon an dieser Aufreihung der möglichen Paarungen sehen kann, ist ein völlig offener Ausgang dieses Kampfes zu erwarten. Vielleicht wird das Publikum der Schlüssel zum Erfolg sein. Falls die Nendinger Mannschaft wieder so unterstützt wird wie in den vorherigen Begegnungen, könnte das der entscheidende Knackpunkt für den zweiten Nendinger Sieg in der 1. Bundesliga sein. Die Vorstellung der Mannschaften ist um 19.20 Uhr. Der Ringerzug wird die Zuschauer aus dem Donautal ab Fridingen wieder zu den üblichen Abfahrtszeiten zur Halle bringen.
Schon ab 17.30 Uhr trifft in der Mühlauhalle die Nendinger zweite Mannschaft auf die Gäste der KG Baienfurt II. Die Heimmannschaft möchte mit einer wiederum starken Aufstellung ihr großes Leistungspotential demonstrieren. Alles andere als ein klarer Sieg des gastgebenden Tabellenführers der Landesliga wäre deswegen eine Überraschung.
Halbzeitbilanz der Nendinger Ringer
Artikel vom 29.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1375, Kommentare: 0
In den meisten Ringerligen ist die Vorrunde jetzt abgeschlossen oder hat bereits die Rückrunde begonnen. Besonders für den ASV Nendingen ist das nach dem neuerlichen Aufstieg beider Aktivenmannschaften die Zeit, um Bilanz zu ziehen und Prognosen und Erwartungen zu überprüfen. Von den drei gemeldeten Mannschaften haben die Jugend und die zweite Mannschaft als momentane Tabellenführer die Erwartungen voll und ganz erfüllt. Der Nachwuchs rückt mit seinen 16 bisher eingesetzten Talenten in der Bezirksliga B immer mehr in den Vordergrund. Die Leistungsfortschritte durch die guten Trainingsbedingungen und die engagierte Arbeit der Betreuer sind unübersehbar. Hier wächst eine neue Ringergeneration heran, die für die Zukunft viel Positives verspricht. Das wurde auch am letzten Samstag deutlich, als die KG Baienfurt überraschend deutlich mit 29:13 und die TG Stockach mit 28:12 besiegt wurden. Der Einzug in die Endrunde der Bezirksmeisterschaft scheint in greifbarer Nähe.
Genauso positiv muss man die bisherigen Erfolge des ASV Nendingen II würdigen. Nach dem direkten Durchmarsch von der Bezirksklasse über die Bezirksliga in die Landesliga steht man nun schon wieder ungeschlagen an der Tabellenspitze. Der dritte Aufstieg in Folge in die Verbandsliga scheint auch hier vorprogrammiert. Nicht weniger als 21 Ringer sind bisher in der Nendinger Zweiten eingesetzt worden. Dabei reicht die Bandbreite vom Jungtalent Pascal Lang bis hin zum Altmeister Andreas Kosing. Die Erweiterung des Kaders und der Austausch von Ringern zwischen Bundesliga- und Landesligateam haben sich voll bewährt. Der von Trainer Volker Hirt schon vor drei Jahren gewünschte starke Unterbau für die Erstligamannschaft scheint Wirklichkeit zu werden.
Mit der Tabellenführung kann die erste Mannschaft in der 1. Bundesliga Süd natürlich nicht aufwarten. Aber dennoch hat gerade auch der letzte Kampf beim Tabellenzweiten SC Anger gezeigt, dass die vor Jahresfrist von vielen Beobachtern geäußerte Befürchtung, man werde in der 1. Bundesliga zum billigen Kanonenfutter für die Spitzenteams, sich überhaupt nicht bestätigt hat. Der Klassenerhalt scheint absehbar. Schon an diesem Samstag will man sich im drittletzten Heimkampf der Saison gegen die RKG Freiburg für die äußerst knappe Vorrundenniederlage revanchieren. Ein möglicher Sieg würde noch deutlicher dokumentieren, dass der Abstand zu den etablierten Bundesligamannschaften gar nicht so groß ist. Ein Abstand der ganz anderen Art hat sich allerdings in den bisherigen Heimkämpfen in der Mühlauhalle gezeigt. Alle Gäste waren sich einig, dass die Art der Präsentation der Kämpfe hier in der 1. Bundesliga Süd Spitze ist. Auch was die Zuschauerzahlen angeht, kann kein anderer Verein auch nur annähernd den Zuspruch des ASV Nendingen erreichen. Die ersten Heimkämpfe wurden durchschnittlich von etwa 1 200 Zuschauern besucht. Der Lokalschlager zwischen dem KSV Aalen und der KG Dewangen hatte im Vergleich dazu mit 670 Zuschauern die ansonsten stärkste Kulisse. Natürlich ist diese ganze Organisation nur mit einer enormen Anzahl von freiwilligen Helfern des ASV zu bewältigen. Bleibt zu hoffen, dass ihr Engagement auch in den letzten drei Heimkämpfen durch eine entsprechende Resonanz belohnt wird. Das „Abenteuer erste Liga“ scheint für den ASV Nendingen auf jeden Fall zu einem bisher gelungenen Experiment zu werden.
SC Anger - ASV Nendingen
Artikel vom 27.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1162, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen bringt den Tabellenzweiten arg ins Schwitzen – Nur knappe Niederlage mit 16:21 beim SC Anger
Hervorragend haben sich die Ringer des ASV Nendingen beim Tabellenzweiten der 1. Bundesliga Süd gehalten. Am Samstag brachten sie den SC Anger bei der recht knappen Niederlage mit 16:21 arg ins Schwitzen. „So spannend muss es nicht immer sein“, überschrieben die arg in Bedrängnis geratenen Oberbayern ihren Bericht über diese dramatische Begegnung, bei der der SC Anger seinen Sieg erst im allerletzten Kampf sicherstellen konnten. Die Nendinger ihrerseits haderten weniger damit, einen möglichen Sieg knapp verpasst zu haben. Trainer Volker Hirt verwies stattdessen auf den positiven Aspekt: „Wir haben hier alles gegeben und eine Superleistung geboten. Und diesen Schwung wollen wir in den nächsten wichtigen Heimkampf gegen Freiburg mitnehmen.“ Vor allem die beiden leichten Gewichtsklassen erwiesen sich in Anger als Trumpf-Asse des ASV. Mit Vier-Punkte-Siegen brillierten sowohl Florin Matein als auch Ghenadie Tulbea, die in der Rückrunde in ihrer bevorzugten Stilart antreten können. Aber auch Marc Buschle zeigte seinen wohl besten Kampf der Saison, als er den Olympiastarter Radoslaw Horbik auswärts besiegte. Für Andreas Miekely konnte Anger keinen Gegner stellen, so dass Nendingen hier kampflos zu den Punkten kam. Für einen furiosen Einstand in der 1. Bundesliga sorgte zum Auftakt Florin Matei, der in der Rückrunde die Klasse bis 55 kg im klassischen Stil besetzt. Seinem estnischen Gegner Anar Zeinalow ließ er mit einer Glanzleistung beim Überlegenheitssieg keine Chance. Umgekehrt die Vorzeichen im Schwergewicht, wo Anger mit dem noch ungeschlagenen Gergely Kiss einen Spitzenringer hat, der Markus Eichin trotz heftiger Gegenwehr in der 2. Runde auf die Schultern zwang. Ghenadie Tulbea zeigte dann seine Freistilklasse auch in der höheren Klasse bis 60 kg, als er den gewiss nicht schlechten Christopher Geiger schon in Runde eins auf die Schultern legte. Sehr gut hielt sich auch wieder Semih Bosyan (66 kg) gegen den deutschen Meister Heinz Marnette, gegen den er in drei Runden nur relativ knapp verlor. Höhepunkt des Abends war dann der Kampf zwischen Radoslaw Horbik (84 kg) und Marc Buschle, der sich unbedingt für die Vorrundenniederlage revanchieren wollte. In einer hochdramatischen Begegnung wogte der Kampf hin und her. Nach einem 1:2-Rundenrückstand, konnte Marc Buschle mit einer tollen Leistung in den beiden letzten Runden doch noch mit letztem Energieeinsatz die Wende zu seinem Triumph erzwingen. Nun stand es 9:15 für die Gäste und die Aufholjagd der Heimmannschaft musste beginnen. Die hätte Florian Schwarz (66 kg) um ein Haar jäh beendet, als er Alexander Kropf in der 2. Runde fast auf die Schultern zwang. Der Kampfrichter pfiff aber nicht ab und so konnte Anger mit einem Punktsieg trotz starker Leistung von „Lotte“ weiter auf einen Mannschaftssieg hoffen. Den Gleichstand von 15:15 schaffte dann der bärenstarke Bernhard Mayr (84 kg), gegen den Ringertrainer Volker Hirt zwar vor allem in Runde drei gut dagegen hielt, aber eine Punktniederlage nicht vermeiden konnte. Ebenfalls sehr gut präsentierte sich wieder Adrian Ozsda (74 kg) gegen Levente Füeredy, der aber doch in allen 3 Runden die Nase knapp vorn hatte. Bastian Bentz (74 kg) holte zum Schluss in einem guten Kampf zwar gegen Stefan Koch eine Runde, doch der Heimringer erwies sich dennoch als der etwas cleverere Freistilringer.
Die Sensation war damit ausgeblieben, aber für Nendingen gilt ja ohnehin der nächste Samstag mit dem Heimkampf gegen Freiburg als der Kampf, den man unbedingt gewinnen will.
Die Nendinger Jugend festigt Tabellenführung
Artikel vom 27.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1249, Kommentare: 0
Die Nendinger Jugend festigt Tabellenführung mit Doppelsieg
Mit zwei Siegen hat die Jugendmannschaft des ASV am Samstag ihre Spitzenposition in der Bezirksliga Gruppe B ausgebaut. In der Nendinger Sporthalle wurde erst die starke Mannschaft der KG Baienfurt überraschend deutlich mit 29:13 besiegt, bevor man dann auch gegen die TG Stockach erwartungsgemäß mit 28:12 die Oberhand behielt. Vor allem der klare Sieg gegen Baienfurt war nicht unbedingt zu erwarten, aber die Nendinger Talente demonstrierten wieder eindrucksvoll, wie sehr sie sich von Wettkampf zu Wettkampf steigern können. Für die doch recht zahlreichen Zuschauer war es eine Freude zu sehen, wie beim ASV wieder eine Generation von talentierten Ringern heranwächst. Die guten Trainingsbedingungen und die engagierte Arbeit von vielen Betreuern in der Nachwuchsförderung führen offensichtlich auch zu einer entsprechenden Leistungssteigerung, die in absehbarer Zeit auch zu einer Blutauffrischung im Aktivenkader führen wird. Am Samstag waren 13 Ringer im Einsatz, die 14 von den 20 Kämpfen für sich entscheiden konnten. Tobias Geiselmann, Yunus Bakir, Dominik Reichle, Luca Herold, Lukas Stiller, Tim Baur, Lars Füsslin, Manuel Behr, Robin Baur, Steffen Baur, Tobias Müller, Florian Hermann sowie Pascal Lang waren diesmal im Einsatz, doch einige andere brennen ebenfalls schon auf ihre Chance.
ASV Nendingen II - VfL Gemmrigheim 35:4 (40:0)
Artikel vom 27.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1233, Kommentare: 0
ASV Nendingen II siegt klar gegen eine Rumpfmannschaft des VfL Gemmrigheim
Gegen eine Rumpfmannschaft aus Gemmrigheim hat die Nendinger Zweite mit einem klaren Sieg mit 35:4 die Tabellenführung behauptet. Die Verlegenheit stand dem Betreuer der Gäste Hans-Michael Raiser, auch WRV-Referent für Öffentlichkeitsarbeit, ins Gesicht geschrieben, als er seine angereisten fünf Ringer präsentierte: „Ich habe in meiner Ringsportkarriere noch keine so peinliche Situation erleben müssen.“ Aus Verletzungsgründen und wegen einer Grippewelle konnte er den enttäuschten 250 Zuschauern keine vollwertige Mannschaft bieten. Als kleinen Trost hatte er etliche Flaschen guten Weines mitgebracht, eine Geste, die nicht nur die Nendinger Ringer wieder besänftigte. Der ASV Nendingen hatte zu diesem vermeintlichen Spitzenkampf wieder eine ganz starke 2. Mannschaft aufgeboten, die auf der Matte dann auch nur einen Kampf durch Aufgabe nach einer Verletzung verlor. Das große Talent Pascal Lang kam zu seinem ersten Sieg in einer Aktivenmannschaft. Nach den 5 gewerteten Begegnungen stellten sich die Gäste noch zu einigen Freundschaftskämpfen, so dass die Zuschauer auch noch Siege von Benjamin Raiser, Daniel Reichle und Andreas Betzler auf der Matte sehen konnten.
Der Kampfverlauf (Nendingen zuerst genannt): 55 kg (F): 4:0 Ömer Keser hat keinen Gegner. – 120 kg (G): Bernhard Scheuring – Andre Rommel 4:0 ( Schultersieg bei 6:0/8:0/8:0). – 60 kg (G): 4:0 Benjamin Raiser hat keinen Gegner. – 96 kg (F): Orhan Bolat – Maurizio Boellis 3:0 (PS 3:0/2:0/3:2). – 66 kg (F): Pascal Lang – Alexander Hermann 4:0 (Schultersieg 1. Runde bei 4:0). – 84 kg (G): Pavel Burla – Udo Müller 4:0 (Schultersieg 1. Runde). – 66 kg (G): 4:0 Valentin Lupu hat keinen Gegner. – 84 kg (F): 4:0 Daniel Reichle hat keinen Gegner. – 74 kg (F): Christian Mayer – Steffen Schober 0:4 (Niederlage durch Aufgabe bei 3:1). – 74 kg (G): 4:0 Martin Hirt hat keinen Gegner. Der Endstand von 35:4 wird wohl nachträglich wegen unvollständiger Mannschaft mit 40:0 gewertet.
ASV Nendingen II - VfL Gemmrigheim
Artikel vom 22.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1321, Kommentare: 0
Im besonderen Blickpunkt des Interesses steht an diesem Samstag die Nendinger zweite Mannschaft. Als Tabellenführer der Landesliga treffen die Nendinger daheim im Spitzenkampf auf den direkten Verfolger des VfL Gemmrigheim. Die Unterländer haben erst eine Niederlage hinnehmen müssen. Mit Krzysztof Mudrecki (60 kg), Michal Kujda (84 kg F), Artur Salachna (120 kg) und Oliver Wörz (74 kg F) verfügen sie über einige ganz starke Ringer. Die Nendinger Zweite hat aber bisher nach ihrem Aufstieg eine tadellose Saison bestritten und wird sich auch in diesem letzten Kampf der Vorrunde mit einer stark aufgestellten Mannschaft die sehr gute Bilanz nicht verderben lassen wollen. Sie hätte es verdient, am Samstag ab 20 Uhr in der Nendinger Sporthalle wieder von einer großen Zuschauerkulisse unterstützt zu werden. Denn es hat sich rumgesprochen, dass auch hier in der Landesliga toller Ringersport zu sehen ist.
Schon ab 17.30 Uhr steht die aufstrebende Nendinger Jugendmannschaft in einem Dreier-Kampftag gegen die KG Baienfurt und die TG Stockach auf der Matte. Auch hier treffen die Nendinger als Spitzenreiter mit der KG Baienfurt auf den direkten Verfolger, von dem man sich mit einem Sieg weiter absetzen könnte.
ASV Nendingen beim SC Anger
Artikel vom 22.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1239, Kommentare: 0
Einen weiteren schweren Auswärtskampf hat der ASV Nendingen am Samstag in der 1. Bundesliga vor sich. Beim Tabellenzweiten SC Anger werden die Trauben wieder sehr hoch hängen. Die Oberbayern haben in der Vorrunde nur gegen Burghausen verloren und werden nun in der Rückrunde ihre gute Ausgangsposition für die Endrunde mit Macht verteidigen wollen. Die Nendinger können trotz der hohen Niederlage in Burghausen stolz auf eine erstaunlich gute Vorrundenbilanz sein. Mit dem klaren Sieg gegen Nürnberg hat man sein Soll vorerst erfüllt und wird sich in der Rückrunde vor allem auf die Kämpfe in Nürnberg und daheim gegen Freiburg konzentrieren. Das heißt aber ganz und gar nicht, dass man die anderen Kämpfe auf die leichte Schulter nimmt. Schon in Anger werden die Nendinger versuchen, sich wieder so teuer wie möglich zu verkaufen. Interessant wird in diesem ersten Kampf der Rückrunde mit dem Stilartwechsel die Aufstellung der Mannschaften in den beiden leichten Gewichtsklassen. Sowohl Nendingen als auch Anger haben hier mehrere Optionen, die zu brisanten Duellen führen können. Schwer wird es für Nendingen in den Klassen bis 66 und 74 kg, wo man schon im Hinkampf trotz tollem Einsatz Niederlagen hinnehmen musste. Marc Buschle wird gegen den Peking-Starter Radoslaw Horbik auf Revanche für die knappe Vorrundenniederlage brennen. Andreas Miekeley bekommt es in der Klasse bis 96 kg entweder wieder mit Heiki Nabi, dem Weltmeister von 2006, oder dem polnischen Juniorenmeister Marcin Olejniczak zu tun. Und auch für Markus Eichin wird es im Freistilschwergewicht ganz schwer. Er trifft entweder wieder auf den bisher ungeschlagenen Ungarn Gergely Kiss oder dessen genauso starken Landsmann Otto Aubeli. Zum Auftakt holten die Nendinger gegen die Oberbayern 11 Mannschaftspunkte. Wenn sie auswärts annähernd so viele Punkte erreichen würden, könnte man sehr zufrieden sein.
SV Burhausen - ASV Nendingen 34:2
Artikel vom 20.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1226, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen unterliegt beim Herbstmeister in Burghausen klar mit 2:34
In der ersten Begegnung lieferte Andreas Miekeley (120 kg) gegen den griechischen Olympiateilnehmer Theodoros Tounisidis einen sehr ausgeglichenen Kampf, gewann sogar eine Runde und musste sich nur mit 1:3 geschlagen geben. Auch Benjamin Raiser (60 kg) war gegen den starken Christoph Scherr nahe an einem Rundengewinn, verlor aber doch mit 0:3. Ähnlich die Situation dann in der Klasse bis 96 kg. Markus Eichin hielt sich gegen den mehrfachen EM- und WM-Medaillengewinner David Otiashvili sehr gut, zog aber doch in allen drei Runden knapp den Kürzeren. Der bisher noch unbesiegte Eugen Ponomartschuk (84 kg) hatte gegen Volker Hirt bei seinem Punktsieg ebenfalls etwas mehr Mühe, als er wohl vorher erwartet hatte. Der Burghausener Matthias Maasch (60 kg) hat sich bisher klar als zweitbester klassischer Leichtgewichtler der Liga präsentiert. Semih Bosyan konnte zunächst noch gut mithalten, konnte eine Überlegenheitsniederlage aber dann doch nicht verhindern. Höhepunkt des Abends war die ganz hart umkämpfte Auseinandersetzung zwischen dem bisher noch unbesiegten Miroslav Geshev und Marc Buschle. Letztlich war der Bulgare der etwas Glücklichere, der mit 3:1 Runden sich durchsetzen konnte. Gegen Ivan Deliverski konnte Dominik Hipp (74 kg) eine Schulterniederlage nicht vermeiden. Adrian Ozsda sah gegen Sharur Vardanyan in den ersten beiden Runden noch sehr gut aus, verlor dann aber in Runde drei doch noch deutlich. Für den ASV Nendingen gilt nun nach dem nächsten Auswärtskampf in Anger die ganze Konzentration dem Heimkampf am 1. November gegen die RKG Freiburg, gegen die man sich nur zu gerne für die knappe Vorrundenniederlage revanchieren möchte.
Die Nendinger Zweite siegt auch in Neckarweihingen mit 22:16
Artikel vom 20.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1281, Kommentare: 0
ASV Nendingen II bleibt weiter auf der Erfolgsspur. Auch der KSV Neckarweihingen konnte den Siegeszug der Gäste nicht stoppen. Die Nendinger Zweite zeigte wieder einige spektakuläre Kämpfe. Florin Matei und Martin Hirt setzten ihre Siegesserie fort und Bastian Bentz gewann wie erwartet wieder überlegen. Sehr gut hielt sich Ömer Keser, der dem bisher ungeschlagenen Michal Mis nur denkbar knapp unterlag. Bitter war die Lehrstunde, die der erfolgreichste Ringer der Gastgeber, Neculaj Mihai, bei seiner Überlegenheitsniederlage gegen Valentin Lupu erlitt. Dramatisch verlief der Kampf von Marco Schmid gegen den erfolgsgewohnten Roman Biskupek. Der Wurmlinger verlor die 1. Runde klar, drehte dann aber wie entfesselt auf und demonstrierte bei seinem hart erkämpften, aber letztlich doch noch klaren Sieg seine hervorragende Form.
Der Kampfverlauf (Neckarweihingen erstgenannt): 55 kg (F): Michal Mis – Ömer Keser 3:0 (PS 1:0/1:0/1:0). – 120 kg (G): Andreas Kosing siegt für Nendingen ohne Gegner (0:4). – 60 kg (G): Marcel Jung – Florin Matei 0:4 (TÜN 0:7/0:7/0:7). – 96 kg (F): Simon Fingerle – Cederic Mühlmann 4:0 (TÜ 4:0/3:0/6:0). – 66 kg (F): Patrik Tulai – Timo Schmid 4:0 (Schultersieg bei 7:1). – 84 kg (G): Roman Biskupek . Marco Schmid 1:3 (PN 6:0/3:5/1:3/1:6). – 66 kg (G): Neculai Mihai – Valentin Lupu 0:4 (TÜN 0:6/1:2/0:6). – 84 kg (F): Damian Adamczuk – Bastian Bentz 0:4 (TÜN 0:7/0:7/0:6). – 74 kg (F): Fabian Häcker – Christian Mayer 4:0 (Schultersieg bei 3:1). – 74 kg (G): Norbert Böhlke – Martin Hirt 0:3 (PN 1:3/0:5/1:3).
SV Wacker Burghausen - ASV Nendingen / Vorschau
Artikel vom 15.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1271, Kommentare: 0
ASV Nendingen vor ganz schwerer Aufgabe beim SV Wacker Burghausen
Die zweite Mannschaft will am Samstag beim KSV Neckarweihingen die alleinige Tabellenführung behaupten. Sie darf dabei aber die Gastgeber auf keinen Fall unterschätzen, denn sie verfügen vor allem in den leichten Gewichtsklassen mit den noch ungeschlagenen Niculai Mihai, Patrik Tulai und Michal Mis über ganz starke Ringer. Dennoch gelten die Nendinger als Favoriten und wollen sich vor dem Spitzenkampf gegen den VfL Gemmrigheim nächste Woche keine Blöße geben.
Mattensplitter 6
Artikel vom 14.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1373, Kommentare: 0
Die Resonanz auf die Atmosphäre und die Präsentation der Heimkämpfe des ASV Nendingen in der 1. Bundesliga ist offensichtlich bemerkenswert. Alle bisherigen Gastmannschaften zeigten sich außerordentlich beeindruckt von der großen Zuschauerkulisse und der Art und Weise, wie hier der Ringkampfsport inszeniert wird. Trainer wie Christian Kloucek vom SC Anger oder Hüseyin Karaman vom KSV Aalen waren sich einig, dass sie so etwas bisher nur ab und zu in Endkämpfen der Bundesliga gesehen hatten. Ein weiteres Beispiel für die Anerkennung von außen ist der jüngste Bericht in der Schwäbischen Zeitung von Aalen, in dem in Bezug auf den Kampf des ASV gegen Aalen von „einem grandiosen Ringsportabend“ gesprochen wird. „Sage und schreibe 1 200 Zuschauer“ hätten „packende Mattengefechte“ erlebt“. Und Aalener Ringer seien „begeistert von der großen, sportlich fairen Zuschauerkulisse“ gewesen. Da übt sich die heimische lokale Presse eher in vornehmer Zurückhaltung und räumt beispielsweise dem Fußballspiel der Bezirksliga zwischen dem SV Wurmlingen und dem SC 04 Tuttlingen (250 Zuschauer) einen zumindest umfangmäßig wesentlich höheren Stellenwert ein als diesem Höhepunkt der Heimkämpfe in der 1. Bundesliga.
ASV Nendingen - KSV Aalen 17:22
Artikel vom 14.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1429, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen verliert gegen Aalen nur mit 17:22
1300 begeisterte Zuchauer erleben eine tolles Ringerspektakel
Schon am Beginn des Kampfabends stand ein absoluter ringerischer Höhepunkt. Ghenadie Tulbea und Vitalie Railean lieferten sich einen äußerst intensiv geführten Kampf, der in jeder Sekunde auf des Messers Schneide zu stehen schien. Technisch hochklassig und blitzschnell agierend zeigten sie Ringsport für Genießer. Erst in der fünften Runde konnte sich der Nendinger zum umjubelten Sieg durchsetzen und die erwarteten drei Punkte einfahren. Schneller als es Andreas Miekely lieb war, ging die Schwergewichtsbegegnung zu Ende. Obwohl er zunächst sogar in Führung ging, musste er sich vom 15 kg schwereren DM-Dritten Ralf Böhringer schultern lassen. Den Gleichstand von 6:6 schaffte dann Benjamin Raiser (60 kg), der gegen das Aalener Talent Oliver Hug sogar fast einen Überlegenheitssieg geschafft hätte. Markus Eichin (96 kg) hielt sich gegen den Olympia-Fünften Davyd Bichinashvili zwar hervorragend, doch der Aalener holte sich mit blitzschnellen Beinangriffen immer wieder die nötigen Punkte zum Sieg. Vasyl Fedorishin, Silbermedaillengewinner von Peking, stellte den ohnehin durch seine Rippenverletztung behinderten Florian Schwarz (66 kg) vor eine unlösbare Aufgabe. Der ukrainische Weltklassemann kam nach klarer Führung in der 2. Runde zum Schultersieg. Nach der Pause versuchte Volker Hirt (84 kg) bei seinem Comeback auf der Matte mit einem Sieg gegen Paul Potapov vielleicht doch noch eine Wende zugunsten der Nendinger zu erzwingen. Doch trotz seines unbändigen Kampfgeistes konnte er eine Punktniederlage gegen den Aalener nicht verhindern. Seinen lautstark bejubelten ersten Sieg dieser Saison konnte Semih Bosyan (66 kg) feiern. Gegen Patrick Sorg, den diesjährigen deutschen Juniorenmeister, kam er nach drei Runden zum verdienten Punktsieg. Nach dem kampflosen Sieg von Marc Buschle war dann vor den letzten zwei Kämpfen Nendingen plötzlich auf 14:16 Punkte herangekommen. Doch die Aalener konnten dann mit dem erwarteten Sieg von Kiril Terziev (74 kg) die Entscheidung herbeiführen. Dominik Hipp wehrte sich gegen den Bronzemedaillengewinner von Peking zwar nach Kräften, musste dann aber nach vier Minuten gegen den bulgarischen Weltklasseringer doch auf die Schultern. Mit einem hart erkämpften Punktsieg gegen Hans-Jörg Scherr konnte Adrian Ozsda mit seinem zweiten Saisonsieg das Endergebnis für Nendingen mit 17:22 Punkten noch freundlicher gestalten, als es vorher erwartet werden konnte.
Auch wenn damit nun die fünfte Niederlage für den ASV zu Buche steht. Die Nendinger haben ohne Frage bisher mit ihrem Kampfgeist auf der Matte und der Präsentation ihrer Heimkämpfe in der Bundesliga für Furore und hohen Respekt gesorgt.
ASV Nendingen II - KG Kirchheim/Köngen 25:14
Artikel vom 14.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1404, Kommentare: 0
Mit dem erwarteten klaren Sieg gegen die KG Kirchheim/Köngen mit 24:14 und der gleichzeitigen Niederlage des VfL Gemmrigheim hat sich die Nendinger Zweite die alleinige souveräne Tabellenführung in der Landesliga gesichert. Die Gäste kamen nur zu drei Siegen, überließen andererseits Florin Matei einen kampflosen Sieg und stellten für Martin Hirt nur einen übergewichtigen Gegner. Während Ömer Keser und Andreas Kosing zu Vier-Punkte-Siegen kamen, mussten Bastian Bentz, Daniel Reichle und Orhan Bolat doch mächtig kämpfen, um ihre starken Gegner niederzuhalten. Zu seinem ersten Einsatz in einer Aktivenmannschaft kam der junge Pascal Lang, der sich bei seiner Niederlage gegen Timur Togajbaev sehr gut hielt. Kampfrichter G.Reich (Musberg) leitete vor 400 Zuschauern souverän.
Der Kampfverlauf (Nendingen erstgenannt): 55 kg (F): Ömer Keser – Steffen Wagner 4:0 (TÜ 6:0/6:0/6:0). – 120 kg (G): Andreas Kosing – Miroslaw Jurczyszyn 4:0 (Schultersieg 1. Runde). – 60 kg (G): Florin Matei siegt kampflos 4:0. – 96 kg (F): Orhan Bolat – Michael Eisele 3:0 (PS 1:0/1:0/1:0). – 66 kg (F): Timo Schmid – Tomasz Dec 0:4 (TÜ 0:6/0:6/1:7). – 84 kg (G): Bastian Bentz – Alexander Meinero 3:1 (PS 7:0/1:2/1:1/2:1). – 66 kg (G):Pascal Lang – Timur Togajbaev 0:4 (TÜ 0:6/0:6/0:6). – 84 kg (F): Daniel Reichle – Pawel Janiak 3:1 (PS 1:0/0:1/3:1/5:1). – 74 kg (F): Christian Mayer – Oleg Roth 0:4 (Schulterniederlage bei 1:3/0:3). – 74 kg (G): Martin Hirt – Alexander Pack 4:0 (Übergewicht, Schultersieg Hirt im Freundschaftskampf).
ASV Nendingen - KSV Aalen 05 / Vorschau
Artikel vom 08.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1271, Kommentare: 0
An diesem Samstag wird es zu der vielleicht spektakulärsten Ringsportveranstaltung dieser Saison in der Mühlauhalle kommen. Mit dem mehrfachen deutschen Mannschaftsmeister KSV Aalen ist der wohl attraktivste Gegner des ASV Nendingen zu Gast.
Nach verletzungsbedingten Startschwierigkeiten haben die Ostälbler in den letzten beiden Kämpfen wieder zu ihrer wahren Stärke zurückgefunden. Am letzten Samstag besiegten sie den SV Hallbergmoos mit 25:14, während die Nendinger ihrerseits tags zuvor in Hallbergmoos noch 24:12 unterlegen waren. Solche Quervergleiche sind natürlich nur beschränkt aussagefähig, aber trotzdem gibt es an der klaren Favoritenrolle der Aalener keinen Zweifel. Da sich die Gäste keine Blöße geben dürfen, ist zu erwarten, dass sie mit einer ähnlich starken Mannschaft wie am letzten Kampftag auch gegen Nendingen antreten werden. Fünf in Peking hervorragend platzierte Olympiateilnehmer garantieren für Ringen auf Weltklasseniveau:
Der Ukrainer Vasyl Fedorishin (66 kg F) als Silbermedaillengewinner, der Bulgare Kirill Terziev (74 kg F) als Bronzemedaillengewinner, die beiden Olympiafünften Davyd Bichinashvili (84/96 kg F) und Nikolay Gergov (74 kg G) sowie der Olympianeunte Emzarios Bentinidis (74/84 kg F). Aber auch die anderen Mannschaftskollegen stehen diesen Stars nicht viel nach. Die besten Chancen auf einen möglichen Erfolg auf Nendinger Seite haben wohl am ehesten Ghenadie Tulbea und Benjamin Raiser. Der mit Spannung erwartete Höhepunkt wird aber wohl der Kampf von Marc Buschle sein, der entweder auf seinen Dauerrivalen Bichinashvili oder den Griechen Bentinidis trifft. In jedem Fall wird das gegen diese Weltklasseleute eine ganz harte Bewährungsprobe für das Ass des ASV Nendingen. Und vielleicht kann er nach seiner tollen Vorstellung gegen Dewangen den Favoriten das Leben schwer machen. Eine schwierige Aufgabe hat auch wieder Andreas Miekeley nach seinem Überraschungssieg im letzten Kampf. Mit Ralf Böhringer aber wartet auf ihn ein im wahrsten Sinn des Wortes schwerer Brocken. Die Nendinger werden versuchen, auf eine zweistellige Anzahl von Mannschaftspunkten zu kommen und ihren Anhängern wieder eine bestmögliche Leistung zu zeigen. Der Kampf beginnt wie üblich pünktlich um 19.30 Uhr.
Wer bei dem zu erwartenden Andrang ein Anstehen an den Kassen vermeiden will, kann auch schon in der Ticket-Box im Vorverkauf eine Tageskarte erwerben.
Davor kommt es ab 16.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung der Jugendmannschaft des ASV Nendingen mit dem KSV Gottmadingen, bei der der heimische Nachwuchs favorisiert werden kann.
ASV Nendingen - KG Dewangen/Fachsenfeld 18:21
Artikel vom 06.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1389, Kommentare: 0
Eine Niederlage, die Mut macht. – Nach großem Kampf verliert Nendingen gegen Dewangen nur ganz knapp.
Nach einem denkwürdigen und dramatischen Ringsportabend ist der ASV Nendingen zwar am Samstag der KG Dewangen/Fachsenfeld knapp mit 18:21 unterlegen. Von Niedergeschlagenheit war bei den Nendingern danach aber trotzdem nicht die Rede. Im Gegenteil, das war eine Niederlage, die noch mehr Mut macht.
Man hatte einen Gegner, der letztes Jahr immerhin die Endrunde der deutschen Meisterschaft erreicht hatte, ins Wanken gebracht. 18:18 stand es vor dem letzten Kampf, ehe die Gäste mit einem Sieg doch noch die Wende zu ihren Gunsten erzwangen.
1200 begeisterte Zuschauer brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn ihnen wurde eigentlich alles geboten. Selbst Antonio Silvestri, der Kampfrichter-Referent des DRB, der die Begegnung höchstpersönlich und souverän leitete, war von der „tollen Wettkampfatmosphäre“ begeistert.
Mann des Tages aus Nendinger Sicht war diesmal Andreas Miekeley. Den klar favorisierten polnischen Spitzenringer Marek Szustek bezwang er in einem engagierten Kampf unerwartet nach Punkten. Weniger überraschend die Siege von Ghenadie Tulbea und Marc Buschle, die aber beide das Publikum durch eine überlegene und glänzende Kampfführung überzeugten.
Nicht unbedingt zu erwarten waren dagegen die beiden Siege von Pavel Burla und Bastian Bentz, die mit ihren Erfolgen die Gäste an den Rand einer Niederlage brachten. Schon die ersten beiden Kämpfe lösten bei den Zuschauern Begeisterung aus.
Wie Ghenadie Tulbea (55 kg) den gewiss nicht schlechten Paul Penner bis zu seinem Schultersieg auspunktete, war wirklich Spitzenklasse. Viel zäher dann erwartungsgemäß der Kampf im Schwergewicht zwischen Andreas Miekeley und Marek Szustek. Überraschend bot der Nendinger seinem kraftstrotzenden Gegner Paroli, ehe er mit einer Wertung in der 4. Runde endgültig gar den Punktsieg einfahren konnte. Der bisher unbesiegte polnische Meister Mariusz Los (60 kg) erwies sich auch für einen Benjamin Raiser in Hochform als zu stark. Immerhin konnte der Nendinger aber eine Runde für sich entscheiden. Etwas unglücklich war Markus Eichin (96 kg) nach seinem Kampf. Hochmotiviert war er in die Begegnung mit Dragomir Stoichev gegangen. Trotz allen Bemühens holte sich der Bulgare taktisch sehr klug ringend aber in allen drei Runden den jeweils einen entscheidenden Punkt zum knappen Sieg. Unter Wert musste sich Florian Schwarz (74 kg) gegen den bisher ebenfalls noch unbesiegten polnischen Vizemeister Lukasz Goral geschlagen geben. Zu seiner schmerzhaften Rippenprellung kam während des Kampfes noch eine Ohrenverletzung, so dass er trotz allen Einsatzes eine Überlegenheitsniederlage nicht vermeiden konnte. Pavel Burla (84 kg) kommt immer besser in Schwung. Er stand gegen Lars-Rene Schmidt sogar kurz vor einem Überlegenheitssieg, ehe er durch eine Unachtsamkeit doch noch eine Runde abgab. Entscheidend für den Sieg der Gäste war die Tatsache, dass sie im Leichtgewicht nach Ablauf seiner Rotsperre am Samstag erstmals wieder Edward Barsegjan aufbieten konnten. Gegen diesen Klassemann konnte Semih Bosyan, dazu noch mit dem Handicap einer Handverletzung, eine Niederlage nicht vermeiden. In den letzten drei Kämpfen aber bebte dann die Halle. Zunächst brannte Marc Buschle in bester Ringerlaune schon von der ersten Runde an ein Feuerwerk von Griffen ab, die Halil Meral mit nicht weniger als 17 Punkten in Rückstand brachten. Die beiden letzten Kämpfe mussten so die Entscheidung bringen. Bastian Bentz (74 kg) zeigte sicherlich einen seiner bisher besten Kämpfe, als er Ronny Sauter in fünf Runden bezwingen konnte. Im entscheidenden letzten Kampf war Adrian Ozsda zwar im Standkampf immer aktiver, musste aber in der Unterlage gegen seinen polnischen Gegner Krzysztof Kowalski jeweils einen Punkt abgeben. Damit hatte Dewangen doch noch den Sieg gerettet, die Nendinger Mannschaft konnte sich aber trotzdem für eine überzeugende Leistung von ihren Anhängern feiern lassen.
Der nächste Ringerhöhepunkt steht schon am kommenden Samstag in der Mühlauhalle an, wenn der mehrfache deutsche Mannschaftsmeister KSV Aalen zu Gast ist.
ASV Nendingen - AV Hardt 29:6
Artikel vom 06.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1322, Kommentare: 0
Den erwartet klaren Sieg hat der ASV Nendingen II im Bezirksduell mit dem AV Hardt mit 29:6 Punkten eingefahren. Die Gäste kamen nur zu zwei Punktsiegen, ansonsten kam die wieder stark aufgestellte Nendinger Zweite vor 400 Zuschauern zu meist überlegenen Erfolgen. Erstmals im Einsatz war Co-Trainer Andreas Kosing, der mit einem Schultersieg ebenso überzeugte, wie alle anderen Nendinger Ringer. Der Austausch von Ringern zwischen erster und zweiter Mannschaft mit dem Einsatz von bundesligaerfahrenen Ringern wie Florin Matei, Dominik Hipp, Daniel Reichle oder Valentin Lupu kommt der Leistungsstärke des Teams genauso zugute wie die Zuverlässigkeit beispielsweise eines Martin Hirt, Marco Schmid oder Ömer Keser. Damit bleiben die Nendinger weiterhin an der Tabellenspitze der Landesliga.
Der Kampfverlauf im Einzelnen (Nendingen erstgenannt): 55 kg (F): Ömer Keser – Josip Nad 3:0 (Punktsieg 2:1/2:1/2:0). – 120 kg (G): Andreas Kosing – Thomas Müller 4:0 (Schultersieg bei 3:3/3:0). – 60 kg (G): Florin Matei – Johannes Bösinger 4:0 (TÜ 6:0/6:0/6:0). – 96 kg (F): Cederic Mühlmann – Jochen Benner 0:3 (PN 0:6/0:1/0:1). – 66 kg (F): Timo Schmid – Achim Reuter 0:3 (PN 0:2/0:2/0:2). – 84 kg (G): Marco Schmid – Marcel Bajerke 4:0 (TÜ 8:2/3:0/5:2). – 66 kg (G): Valentin Lupu – Tobias Profft 4:0 (Übergewicht, Freundschaftskampf 5:0/7:0/5:0). – 84 kg (F): Daniel Reichle – Dominik Klausmann 3:0 (Punktsieg 1:0/2:1/8:0). – 74 kg (F): Dominik Hipp – Markus Flaig 4:0 (TÜ 3:1/6:0/6:0). – 74 kg (G): Martin Hirt – Manuel Dieterle 3:0 (Punktsieg 6:0/3:0/1:1). Kampfrichter Manuel Wagner (Mühlheim) hatte keine Mühe mit den fairen Kämpfen.
SV Hallbergmoos - ASV Nendingen 24:12
Artikel vom 04.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1271, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen hat sich gestern Abend beim Tabellenzweiten SV Hallbergmoos mit 12:24 geschlagen geben müssen. Dennoch war Trainer Volker Hirt mit seinen Ringern sehr zufrieden: „Hallbergmoos hat mit einer viel stärker besetzten Mannschaft gerungen als bisher. Und da hat sich meine Mannschaft sehr gut verkauft. In einigen engen Kämpfen wäre mit etwas Glück durchaus noch ein Sieg oder weitere Rundengewinne drin gewesen.“
Für den Höhepunkt des Kampfes aus Sicht der Nendinger sorgte Marc Buschle, der einen seiner härtesten nationalen Konkurrenten nach 56 Sekunden auf die Schultern legte. Ghenadie Tulbea siegte gegen einen ohnehin zu schweren Gegner klar und Benjamin Raiser und Pavel Burla verloren nur äußerst knapp mit jeweils 2:3 Runden. Aber auch in allen anderen Begegnungen war für die Nendinger durchaus der Erfolg in der einen oder anderen Runde möglich.
Nach dem Überlegenheitssieg von Ghenadie Tulbea gegen den jungen Mathias Fritsch hielt sich Andreas Miekeley gegen den Litauer Mindaugas Ezerskis hervorragend. Obwohl er im Stand der aktivere Ringer war, musste er aber in Runde 2 und 3 zuerst in die Unterlage und verlor so jeweils mit 1:1. Gespannt war man auf die Auseinandersetzung zwischen dem bisher ungeschlagenen Benjamin Raiser (60 kg) und dem finnischen EM-Fünften Jani Haapamäki. Raiser war trotz guter Leistung diesmal am Boden vielleicht nicht aggressiv genug und musste sich nach zwei Rundengewinnen gegen den Favoriten in Runde 5 doch noch mit 2:3 Punkten geschlagen geben. Äußerst umstritten auch der Kampf von Markus Eichin gegen William Harth. Doch auch hier hatte der Heimringer dreimal hauchdünn die Nase vorn. Mit dem Handicap einer schmerzhaften Rippenverletzung ging Florian Schwarz (66 kg) in den Kampf gegen den DM-Dritten Steffen Lübke. „Lotte“ hielt trotzdem sehr gut mit und führte auch in Runde 2 und 3. Am Rundenende setzte sich Lübke dann aber jeweils doch noch durch. In der Klasse bis 84 kg (G) bot Hallbergmoos erstmals den Finnen Kim-Jussi Nurmela auf. Pavel Burla hielt sich glänzend gegen diesen routinierten Klassemann. Er gewann sogar die erste und dritte Runde und musste in der Schlussrunde sich nur bei Gleichstand von 1:1 denkbar knapp geschlagen geben. Für den verletzten Semih Bosyan rückte diesmal Valentin Lupu in die erste Mannschaft. Gegen den bulgarischen EM-Zweiten machte er trotz Gewichtsnachteil seine Sache hervorragend und gab nur in der Bodenlage gegen den mit Ausheber punktenden Gegner die Punkte ab. Konstantin Völk, von vielen als kommender Mann in der Klasse bis 84 kg gehandelt, musste seine Träume von einer Revanche für die DM-Niederlage gegen Marc Buschle schnell beenden. Das Nendinger Ass kam schon spektakulär in der 1. Minute mit seinem Spezialgriff zum umjubelten Schultersieg. Auch Bastian Bentz (74 kg) machte gegen den früheren Vize-Europameister Akos Wöller einen tollen Kampf. Er hätte einen Rundengewinn sehr wohl verdient gehabt, musste sich aber mit jeweils einem Punkt geschlagen geben. Adrian Ozsda (74 kg G) war im Stand immer der aktivere Ringer gegen Aleksandr Kazakevic, doch der zeigte seine überlegene Klasse dann im Bodenkampf.
Wenn die Nendinger jedoch heute Abend gegen die KG Dewangen ähnlich stark auftreten wie in Hallbergmoos, dann liegt vielleicht durchaus eine Überraschung in der Luft.
ASV Nendingen in Hallbergmoos (3.10.) und daheim gegen Dewangen (4.10.)
Artikel vom 01.10.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1320, Kommentare: 0
Die Pflicht ist erfüllt, jetzt kommt die Kür. Mit ihrem klaren Sieg gegen Nürnberg haben die Nendinger Ringer ihre „Pflichtaufgabe“ mit Erfolg gelöst. Nun kommt in den nächsten Kämpfen die Kür, bei der die Schützlinge von Trainer Volker Hirt eigentlich nichts zu verlieren haben. Für den Kampf am Freitag, 3.Oktober, beim SV Siegfried Hallbergmoos fällt eine Vorhersage sehr schwer. Die Oberbayern haben einen Kader mit 15 ausländischen Spitzenringern, die sie aber nur sporadisch einsetzen können. Falls sie mit ihrem stärksten Aufgebot antreten, hat Nendingen natürlich kaum eine Chance auf einen Sieg. Geben sie sich aber eine Blöße, dann wird der ASV seine Möglichkeiten nutzen. Höhepunkte werden sicherlich die Kämpfe zwischen Benjamin Raiser und dem finnischen EM-Fünften Jani Haapamäki, Florian Schwarz und dem DM-Dritten Steffen Lübke, Andreas Miekeley und dem Bronzemedaillengewinner von Peking Mindaugas Mizgaitis sowie die Begegnung zwischen Marc Buschle und Konstantin Völk sein, den er bei der DM in Ehningen besiegen konnte. Für die ASV-Anhänger gibt es natürlich wieder eine Mitfahrgelegenheit mit dem Bus, der um 10 Uhr am Ringerlokal abfährt.
Schon tags darauf kommt es am Samstag, 4.Oktober, in der Mühlauhalle zum Kampf gegen die KG Dewangen/Fachsenfeld. Die Ostälbler wollen sich unbedingt zumindest mit Platz 5 für die Endrunde qualifizieren. Deswegen werden sie alles daran setzen, beim Aufsteiger beide Punkte zu holen. Am letzten Samstag konnten sie drei ihrer polnischen Ringer wegen der nationalen Meisterschaften nicht einsetzen und wurden daher in Hallbergmoos unter Wert geschlagen. Gegen Nendingen wollen sie aber wieder in Bestbesetzung antreten und werden dann nur schwer zu bezwingen sein. Vor allem Benjamin Raiser, Florian Schwarz und Adrian Ozsda stehen gegen die bisher unbesiegten Polen Mariusz Los, Lukasz Goral und Krzystof Kowalski vor einer schweren Bewährungsprobe. Schwere Brocken haben auch Markus Eichin und Andreas Miekeley mit Dragomir Stoichev und Marek Szustek vor sich. Während Ghenadie Tulbea und Marc Buschle gegen Paul Penner und Halil Meral als Sieger erwartet werden können, sind die Dewanger Ronny Sauter (74 kg) und Lars-Rene Schmidt (84 kg) trotz leichter Favoritenrolle wohl nicht unschlagbar. Wenn die Gäste aber in der Klasse bis 84 kg im klassischen Stil ihren Olympiasieger von Peking, den Italiener Andrea Minguzzi, aufbieten, dann wäre der natürlich die Attraktion des Abends. Man kann am Samstag also wieder mit tollen Kämpfen rechnen und der Nendinger Anhang wird sicher erneut für stimmungsvolle Unterstützung sorgen. Kampfbeginn in der Mühlauhalle ist um 19.30 Uhr. Wie bei jedem Heimkampf wird der Ringerzug (Abfahrt 18.30 Uhr in Fridingen) Zuschauer wieder kostenlos zur Halle bringen.
Im Vorkampf ab 17.30 Uhr schon stehen sich am Samstag in der Mühlauhalle der ASV Nendingen II und der AV Hardt gegenüber. In diesem Bezirksderby gelten die Nendinger als Favoriten und wollen mit einem Heimsieg die Tabellenführung verteidigen. Nach ihren tollen Erfolgen bisher hofft unsere Zweite daheim auf zahlreiche Unterstützung ihrer Fans.
ASV Nendingen - SV J. Nürnberg 33:4
Artikel vom 28.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1459, Kommentare: 0
Mit Kantersieg gegen Nürnberg dem Klassenerhalt schon näher
Die mustergültige Präsentation der Kämpfe in der Mühlauhalle und die tolle Unterstützung durch die Fans haben auch diesmal wesentlich dazu beigetragen, dass sich der ASV Nendingen derzeit tatsächlich als erstklassig darstellt.
Wenn man aus der insgesamt überzeugenden Nendinger Mannschaft jemanden hervorheben will, dann müsste man auf jeden Fall Benjamin Raiser und Florian Schwarz nennen. Der begeisternde Kampf von „Lotte“ Schwarz war auch diesmal wieder ein Höhepunkt des Abends. Und was Benjamin Raiser mit seinen drei Siegen in drei Kämpfen ohne jeden Rundenverlust gegen starke Gegner bisher gezeigt hat, ist einfach fabelhaft. Am Samstag musste sogar Tim Schleicher, der diesjährige deutsche Meister und Vize-Europameister der Junioren die physische und psychische Stärke von Benjamin Raiser anerkennen.
In der Klasse bis 55 kg stellten die Nürnberger gegen den ohnehin klar favorisierten Ghenadie Tulbea keinen Gegner. Auch im Schwergewicht kamen die Nendinger durch Andreas Miekeley zu vier Punkten, als er gegen den jungen Alexander Baumeister einen klaren Überlegenheitssieg herausrang. Hatte man damit noch gerechnet, so kam der anschließende Sieg von Benjamin Raiser (60 kg) doch überraschend. Auch wenn die klassische Stilart nicht gerade die Spezialität seines Gegners Tim Schleicher ist, so hatte der in der vorigen Woche doch auch in diesem Stil überzeugt und den finnischen EM-Fünften besiegt. Ein hervorragend eingestellter Benjamin Raiser ließ dem sieggewohnten Nürnberger aber in allen drei Runden keine Siegchance. Wenig Mühe hatte Markus Eichin (96 kg F) mit Fabian Appel. Schneller und beweglicher als in seinen ersten Kämpfen punktete er den Franken klar aus. In einem Kampf, den man vorher für völlig offen gehalten hatte, kam Florian Schwarz (66 kg F) gegen Marco Dürmeier, immerhin Vierter der Junioren-DM, zu einem unerwartet klaren Sieg, mit dem er seine derzeit glänzende Form unterstrich. Den sensationellen Pausenstand von 18:0 baute danach Pavel Burla (84 kg G) mit seinem ersten Saisonsieg weiter aus. Bastian Wohlfahrt lag gegen den stark auftrumpfenden Rumänen schon vor seiner Aufgabe klar im Rückstand. Vom kräfteraubenden Gewichtmachen geschwächt musste Semih Bosyan (66 kg G) den Gästen den einzigen Sieg überlassen. Trotz Gewinns der ersten Runde konnte er Marco Greifelt den knappen Punktsieg nicht streitig machen. Völlig überfordert schien Florian Böhm im Kampf gegen Marc Buschle (84 kg F). Das Nendinger Ass kam in der 2. Runde nach klarer Führung zu einem schnellen Schultersieg. Stark dann auch die Vorstellung von Dominik Hipp (74 kg F). Gegen den mehrfachen früheren deutschen Jugendmeister Mario Besold setzte er sich in allen drei Runden unerwartet deutlich durch. Das Endresultat stellte Adrian Ozsda (74 kg G) mit seinem Sieg gegen Sebastian Krieger her. Die 1. Runde gab er etwas unglücklich ab, dominierte seinen Gegner aber dann sehr deutlich. Mattenleiter Claudio Bibbo bot eine tadellose Leistung.
Am nächsten Wochenende kommen nun auf die Nendinger mit dem Auswärtskampf in Hallbergmoos am Freitag und dem Heimkampf gegen die KG Dewangen/Fachsenfeld zwei schwere Bewährungsproben zu.
ASV Nendingen II - ASV Möckmühl 27:12
Artikel vom 28.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1472, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen II hat mit einem unerwartet deutlichen Sieg von 27:12 gegen den Mitaufsteiger ASV Möckmühl nach nunmehr drei Erfolgen weiterhin die Tabellenführung inne. Die Gäste kamen nur zu drei Siegen. Die erneut stark aufgestellte Nendinger „Zweite“ ließ aber vor 500 Zuschauern mit Siegen in den letzten 5 Kämpfen keine Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen. Mit ihrem dritten Sieg in Folge überzeugten der in dieser Liga überragende Florin Matei genauso wie Martin Hirt. Aber auch Valentin Lupu, Bastian Bentz und die erstmals eingesetzten Stefan Rutschmann, Philipp Henning sowie Trainer Volker Hirt zeigten bei ihren Siegen erstklassige Leistungen. Wenn die Mannschaft weiterhin so auftrumpfen kann, wird sie im Kampf um Meisterschaft und Aufstieg ein gewichtiges Wort mitreden. Kampfrichter W. Hettinger hatte keine Mühe mit den fairen Kämpfen. Der Kampfverlauf (Nendingen erstgenannt):
55 kg (F): Ömer Keser – Sven Rauhut 0:4 (Schulterniederlage bei 2:0/2:5).- 120 kg (G): Philipp Henning – Markus Egner 4:0 (TÜ 7:0/7:0/3:0). – 60 kg (G): Florin Matei – Mario Beerbaum 4:0 (Schultersieg bei 6:0/6:0/5:0). - 96 kg (F): Cederic Mühlmann – Nedim Ceylan 0:4 (Schulterniederlage bei 1:7/0:4). – 66 kg (F): Timo Schmid – Devran Sahin 0:4 ((TÜ 1:4/0:7/0:7). – 84 kg (G): Volker Hirt – Miroslaw Latusinski 4:0 (TÜ 3:0/5:0/7:0). – 66 kg (G): Valentin Lupu – Philipp Westpfahl 4:0 (Schultersieg bei 6:0/5:0). – 84 kg (F): Bastian Bentz – Wolfgang Klein 3:0 (PS 2:0/2:0/1:1). – 74 kg (F): Stefan Rutschmann – Albert Tonn 4:0 (Schultersieg bei 6:0/6:0/4:0). – 74 kg (G): Martin Hirt – Daniel Vasilenko 4:0 (Aufgabesieg bei 6:0/0:0).
ASV Nendingen - SV Nürnberg / Vorschau
Artikel vom 24.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1463, Kommentare: 0
Großkampftag in der Mühlauhalle – Schlüsselkampf ASV Nendingen gegen SV Nürnberg
Gleich mit drei Mannschaften werden die Ringer des ASV Nendingen am Samstag in der Mühlauhalle einen Großkampftag bestreiten. Im Mittelpunkt steht natürlich das für die Nendinger so wichtige Duell gegen den SV Johannis Nürnberg.
Dieser Kampf hat ohne Frage eine vorentscheidende Bedeutung im Ringen um den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Und die Nendinger wollen hier natürlich erstmals in dieser Saison als Sieger von der Matte gehen. Doch darf der Gegner aus dem Frankenland keinesfalls unterschätzt werden. Wohl fehlen ihnen die als Verstärkung gedachten ausländischen Neuzugänge. Doch haben sie auch in der letzten Saison nur mit deutschen Ringern den Klassenerhalt geschafft. Überhaupt bilden die Nürnberger ein durchaus sympathisches Gegenmodell zu vielen anderen, überwiegend mit Ausländern gespickten, Bundesligamannschaften. Am letzten Samstag standen allein sechs Ringer im Alter zwischen 16 und 19 Jahren aus dem eigenen Nachwuchs auf der Matte.
Sie werden angeführt von Tim Schleicher, der in diesem Jahr schon besonders erfolgreich war. Im Freistil der Klasse bis 55 kg wurde er in Ehningen deutscher Meister und holte dann bei der Junioren-EM die Silbermedaille. Er hat dieses Jahr schon Ghenadie Tulbea besiegt, wird aber wohl gegen Nendingen in der Klasse bis 60 kg erwartet. Auf diesen Kampf gegen den bisher zwei Mal siegreichen Benjamin Raiser darf man natürlich besonders gespannt sein. Im Fliegengewicht wird wohl der deutsche Jugendmeister Fabian Schmitt antreten und versuchen gegen Ghenadie Tulbea zu bestehen. Auch in der Klasse bis 66 kg kämpfen mit Marco Dürmeier im Freistil (DM-Vierter der Junioren) und Sven Dürmeier (DM-Vizemeister der Junioren) im klassischen Stil zwei Talente, die Florian Schwarz und Semih Bosyan alles abverlangen werden.
Eine relative Schwäche der Nürnberger liegt sicherlich in den vier schweren Gewichtsklassen. Dennoch freute sich ihr Trainer Christian Graupeter nach dem letzten Kampf über „eine tolle Moral“ seiner Ringer und eine Nürnberger Zeitung sprach von einer „Niederlage, die Mut macht“. Aber die Nendinger müssen für diese Begegnung als Favoriten gelten. Gestärkt durch ihr gutes Auftreten in den ersten beiden Kämpfen wollen sie nun am Samstag den ersten Saisonsieg einfahren und einen Grundstein für den Klassenerhalt legen. Vor diesem um 19.30 Uhr beginnenden Bundesligaduell stehen schon die Ringer des ASV Nendingen II ab 17.30 Uhr auf der Matte. Als Tabellenführer treffen sie mit dem Mitaufsteiger ASV Möckmühl auf jene Mannschaft, die ihnen in der Aufstiegsrunde die einzige Niederlage beigebracht hat. Angeführt von Sven Rauhut verfügen die Gäste über eine Mannschaft, die den Gastgebern einen Sieg schwer machen will. Doch die Nendinger „Zweite“ ist dieses Jahr so stark besetzt, dass man den Ringsportfreunden einen Besuch auch dieses Kampfs nur wärmstens empfehlen kann.
Ab 16.30 Uhr schon geht der Nendinger Nachwuchs auf die Matte. Am letzten Samstag wurden die ersten beiden Kämpfe gegen die KG Baienfurt und die TG Stockach gewonnen. Jetzt wollen die vielversprechenden Talente gegen den KSV Wollmatingen die Tabellenführung verteidigen.
Auch diesmal wird der Ringerzug Zuschauer aus dem Donautal und vom Heuberg kostenlos direkt zum Bundesligakampf an die Mühlauhalle bringen. Abfahrt des Zuges ist um 18.30 Uhr in Fridingen. Zusteigmöglichkeiten sind in Mühlheim 18:36, Stetten 18.37 und Nendingen 18.39 Uhr.
Mattensplitter 5
Artikel vom 22.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1522, Kommentare: 0
Drei Mannschaften liegen im Augenblick mit je zwei Niederlagen am Ende der Tabelle der 1. Bundesliga Süd. Nicht überraschend mit dabei sind der SV Johannis Nürnberg und der Aufsteiger ASV Nendingen, sehr überraschend allerdings auch der KSV Aalen 05. Und so kann es nicht verwundern, dass die Stimmungen auch sehr unterschiedlich sind. Bei den Nendingern ist nach wie vor eine geradezu euphorische und zuversichtliche Stimmungslage dominierend, weil man sich bisher über Erwarten gut präsentieren konnte. Bei den Nürnbergern, dem nächsten Gegner der Nendinger an diesem Samstag, ist nach der Nichtzulassung ihrer drei ausländischen Neuzugänge die anfängliche Niedergeschlagenheit einer Trotzreaktion des „jetzt erst recht“ gewichen. Obwohl sie sich am Wochenende gegen Hallbergmoos geschlagen geben mussten, sprach eine Nürnberger Zeitung von „einer Niederlage, die Mut macht“. Und Trainer Christian Graupeter bewunderte die Moral seiner Mannschaft und lobte sein junges Team: „Wir haben uns super verkauft“.
Ganz anders die Stimmung beim KSV Aalen 05, der vor der Saison seine Meisterschaftsambitionen unterstrichen hat und gleich neun neue Klasseleute verpflichtet hat. Nach der überraschenden Heimpleite gegen Wacker Burghausen war man vor dem Kampf in Anger noch sehr zuversichtlich. Nach der neuerlichen Niederlage gegen den ersten Gegner der Nendinger ist nun aber offensichtlich Katzenjammer und Sprachlosigkeit eingekehrt. Auch zwei Tage nach dem Kampf war auf ihrer Homepage noch kein Bericht über den Kampf in Anger zu finden.
Gesänge und Sprechchöre von Sportfans können manchmal ja sehr gewöhnungsbedürftig sein. Oft kann man aber auch eher originelle und witzige Parolen hören. Zu dieser Spezies gehört wohl auch das, was die Nendinger ASV-Supporters am Samstag in Freiburg skandierten. Als der Freiburger Viktor Reh im Kampf gegen das Nendinger Ass Marc Buschle eher die Flucht suchte und nur sehr defensiv und zurückhaltend kämpfte, reagierten die Nendinger in Anspielung auf seinen Namen mit dem Sprechchor: “Du willst ein Hirsch sein und bist doch nur ein Reh“:
RKG Freiburg 2000 - ASV Nendingen 19:18
Artikel vom 22.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1296, Kommentare: 0
Um ein Haar hat der ASV Nendingen am Samstag eine Sensation in Freiburg verpasst. Bei ihrer hauchdünnen Niederlage mit 18:19 Punkten gegen die RKG 2000 präsentierten sich die Nendinger Ringer aber noch stärker als im Kampf gegen Anger. Die Freiburger galten nach ihrem Sieg in Hallbergmoos als klare Favoriten, konnten aber den Kampf gegen die lange führenden Nendinger erst im allerletzten Kampf doch noch zu ihren Gunsten wenden. Vor der dürftigen Kulisse von 280 Zuschauern waren es die Gäste, die lange Zeit dominierten. Angepeitscht von den über 100 Nendinger Fans bewiesen die Schützlinge von Trainer Volker Hirt einmal mehr eindrucksvoll, dass sie in der 1. Liga sehr wohl mithalten können. Ghenadie Tulbea, Benjamin Raiser, Florian Schwarz und Marc Buschle gewannen ihre Kämpfe ohne Rundenverlust. Aber auch Markus Eichin, Semih Bosyan, Pavel Burla und Andreas Miekeley holten mit Rundengewinnen wertvolle Mannschaftspunkte. Dass es am Ende doch nicht ganz zur großen Überraschung reichte, lag sicher nicht an den Nendinger Fans, die wieder mit toller Unterstützung ihre Ringer anfeuerten und zeitweise fast eine Heimkampf-Atmosphäre herstellten. Wie schon in der Vorwoche sorgte Ghenadie Tulbea mit einem ganz abgeklärt herausgerungenen Überlegenheitssieg gegen den Bulgaren Stoyko Rusev für einen idealen Start. Andreas Miekely hielt sich gegen den EM-Zweiten Balasz Kiss ganz hervorragend. Er nahm dem Ungar sogar eine Runde ab und verlor nur knapp mit 1:3. Für eine weitere Überraschung sorgte Benjamin Raiser (60 kg). Glänzend eingestellt kam er gegen den polnischen Meister Pawel Kramarz zu einem vorher nicht zu erwartenden 3:0 Sieg. Dramatisch dann auch der Kampf von Markus Eichin (96 kg). Mit letzter Kraft glich er gegen Daniel Bona zum 2:2 Rundengleichstand aus. Fast hätte er auch in der 5. Runde in letzter Sekunde den Sieg noch geschafft, doch so musste er den Kampf gegen den ungarischen Ringer mit 2:3 abgeben. Einen seiner bisher wohl besten Kämpfe machte Florian Schwarz (66 kg) gegen den Bulgaren Rumen Kolev. Taktisch hervorragend eingestellt, konzentriert und überlegt ringend holte er sich alle drei Runden und sorgte für die sensationelle Pausenführung von 13:6 Punkten.
Danach zeigte Pavel Burla (84 kg) gegen Jury Witt zwar eine Leistungssteigerung und holte sich die erste Runde. Dennoch musste er den Kampf mit 1:3 abgeben. Das gleiche Bild dann auch in der Klasse bis 66kg G. Semih Bosyan gewann Runde eins, musste dann aber doch die Überlegenheit des ungarischen Ringers Ede Komaromi anerkennen. Fast hätte Marc Buschle (84 kg F) dann mit einem 4-Punkte-Sieg gegen Viktor Reh sogar für eine gewisse Vorentscheidung sorgen können. Doch der Freiburger war rein defensiv eingestellt nur auf Schadensbegrenzung bedacht und so fehlten Marc Buschle drei Punkte zum Überlegenheitssieg. Nach verlorener ersten Runde hatte sich Dominik Hipp (74 kg F) sehr gut auf Vitali Wagin eingestellt, kämpfte hervorragend und gab nur drei Punkte zum Stand von 18:15 für Nendingen ab. Die Nendinger Hoffnungen auf einen Sieg oder ein Unentschieden machte dann der Freiburger Eduard Kratz (74 kg G) schnell zunichte. Was immer auch Adrian Ozsda versuchte, sein Gegner hatte die bessere Antwort parat und sicherte mit einem Überlegenheitssieg doch noch den Sieg für seine Mannschaft.
Für die Nendinger ist diese ehrenvolle Niederlage überhaupt kein Grund die Köpfe hängen zu lassen. Am nächsten Samstag kommt für sie beim Heimkampf gegen den SV J.Nürnberg der vorentscheidende Kampf um den Klassenerhalt, dem sie nach dieser Leistung selbstbewusst entgegenblicken können.
SG Weilimdorf - ASV Nendingen II 17:21
Artikel vom 22.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1429, Kommentare: 0
Einen ganz wichtigen Auswärtserfolg hat die Nendinger „Zweite“ am Samstag gefeiert. Bei der mitfavorisierten SG Weilimdorf holten die hervorragend kämpfenden Nendinger einen vorher nicht unbedingt zu erwartenden Sieg mit 21:17 Punkten. Damit liegen sie nun gemeinsam mit dem VfL Gemmrigheim an der Tabellenspitze und untermauerten ihre Aufstiegsambitionen. Florin Matei, Bernhard Scheuring, Marco Schmid, Bastian Bentz und Martin Hirt sorgten für 5 Siege ohne Rundenverlust. Und dazu gelangen Daniel Reichle und dem jungen Cederic Mühlmann wichtige Rundengewinne, die zum Nendinger Sieg beitrugen. Nach einer überraschenden Niederlage von Valentin Lupu stand der Kampf bis zum Schluss auf der Kippe, bis dann Martin Hirt mit einem knappen Punktsieg für den wertvollen Auswärtssieg sorgte.
Der Kampfverlauf (Weilimdorf erstgenannt): 55 kg (F): Khagani Abasov – A. Maimone 4:0 (TÜ 5:0/7:0/6.0). – 120 kg (G): Andreas Werft – Bernhard Scheuring 0:3 (PN 2:3/1:4/1:5). – 60 kg (G): Stefan Stiber – Florin Matei 0:4 (TÜ 0:6/0:7/0:7). – 96 kg (F): Daniel Möbius – Cederic Mühlmann 3:1 (PS 3:0/1:0/1:3/2:0). – 66 kg (F): Abdullah Eren – Timo Schmid 3:0 (PS 2:0/4:0/3:1). – 84 kg (G): Michael Berner – Marco Schmid 0:4 (TÜ 0:3/0:3/0:5). – 66 kg (G): Dariusz Marszalkowski – Valentin Lupu 4:0 (SS bei 3:4/6:1). – 84 kg (F): Milan Revicky . Daniel Reichle 3:2 (PS 0:1/0:1/2:1/3:0/3:0). – 74 kg (F): Stefan Vogt – Bastian Bentz 0:4 (TÜ 0:7/3:4/1:5). – 74 kg (G): Kevin Strecker – Martin Hirt 0:3 (PN 1:2/1:1/1:1). Endstand 17:21 Punkte.
Bereits vor dem ersten Kampf Bundesligatauglichkeit
Artikel vom 18.09.2008, Autor: Helmut Bucher, Views: 1468, Kommentare: 0
Am ersten Kampftag der Ringerbundesliga stellten die Mitglieder des ASV nachhaltig unter Beweis, dass sie Erstklassik sind. Zehn Stunden bevor die ersten Akteure auf die Ringermatte gingen packten mehr als 30 Freiwillig in der Tuttlinger Mühlau Sporthalle an, um diese in eine moderne Kampfarena zu verwandeln. Bis aufs Kleinste vom Vorsitzenden für Organisation/Verwaltung Rolf Henning ausgeklügelten Plänen wurde die Mühlau Sporthalle für den abendlichen Auftakt in der 1. Bundesliga gerichtet. Ohne Übertreibung was hier auf die Beine gestellt wurde sucht seines gleichen in der ganzen Republik. Es fehlt an nichts. Hochmoderne, auf dem neuesten Stand der Technik, Computer gesteuerte Anzeigetafeln, oder Web-Kameras die das Geschehen auf der Matte in die eigens eingerichteten VIP-Räumlichkeiten übertragen, an alles wurde gedacht. Bundesligareif auch das 48 Seiten umfassende Programmheft "Hüftschwung" mit viel Information für die Fans. Hier hat der Villinger Kai Blandin ganze Arbeit abgeliefert die sich sehen lassen kann. Nicht weniger Aufwendig und informativ die seit Jahren zu Saisonbeginn erscheinende "Ringermatte" für die Bernhard Scheuring und Daniel Reichle als Redakteure verantwortlich zeichnen, mit einem großen farbigen Bilderanhang des Sportfotografen Helmut Bucher der mit seinen packenden Szenefotos auch zur Ausgestaltung des VIP-Bereiches in der Mühlausporthalle beitrug. Seinen Teil trägt auch Webmaster Karl Greiner mit seiner fein und hochaktuell gestalteten ASV Homepage bei. Alles in allem es ist (fast) nicht zu übertreffen was der ASV Nendingen im Vorfeld für die Ringerbundesliga auf die Beine gestellt hat. Dazu kann man nur gratulieren und voller Hochachtung seinen Hut ziehen. Jetzt hoffen die vielen hundert Fans der ASV auf ihre Gladiatoren, daß sie mit dem gleichen Engagement, wie das Umfeld, auf der Matte ihr Bestes geben.
www.hkb-presse.de war mit von der Partie, nach dem Motto: aktuell-pfiffig-professionell
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RKG Freiburg 2000 - ASV Nendingen / Vorschau
Artikel vom 18.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1430, Kommentare: 0
Eine äußerst unangenehme Aufgabe wartet auf die Ringer des ASV Nendingen am Samstag in Freiburg. Hatte man im Vorfeld sich noch einige Chancen ausgerechnet, im Breisgau eventuell einen Überraschungscoup zu landen, so haben sich diese Aussichten nach dem glänzenden Auftritt der Freiburger in Hallbergmoos am letzten Wochenende deutlich verschlechtert. Mit ihrem Sieg bei einem der Favoriten hat die RKG ihre diesjährige Leistungsstärke eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Das heißt nicht, dass die Nendinger völlig chancenlos sind. Sie werden natürlich genau wie gegen Anger ihr Bestes zu geben. Dabei haben erneut Andreas Miekeley und Markus Eichin in den schweren Gewichtsklassen ganze harte Brocken vor sich. Markus Eichin trifft auf Daniel Bona, den EM-Zweiten von 2006, und Andreas Miekeley hat es mit Balasz Kiss zu tun. Der vorher für Schorndorf startende Ungar war EM-Dritter im letzten Jahr und hat in Hallbergmoos gegen den Olympiadritten von Peking nur ganz knapp verloren. Aber auch in allen anderen Gewichtsklassen haben die Freiburger durchwegs starke Ringer aufzubieten. Zwar gilt Marc Buschle als Favorit gegen Viktor Reh, aber auch der hat beispielsweise bei seinem Sieg beim Großen Preis von Baden-Württemberg in Baienfurt dieses Jahr schon überzeugt. Auch Ghenadi Tulbea hat mit dem Bulgaren Styko Rusev (vorher Ketsch) kein leichtes Spiel. In allen anderen Klassen müssen die Freiburger favorisiert werden. Aber vielleicht können Benjamin Raiser gegen Pawel Kramarz, Florian Schwarz gegen Rumen Kolev, Semih Bosyan gegen Ede Komaromi, Dominik Hipp gegen Vitali Wagin oder Adrian Ozsda gegen Eduard Kratz für die eine oder andere Überraschung sorgen. Aber auch Pawel Burla hat gegen Jury Witt, der letzte Woche gegen den Olympiateilnehmer Venckaitis nur 0:1 verlor, einen ganz schweren Stand. Die Nendinger Ringer hoffen auf die Unterstützung durch zahlreiche Fans. Vielleicht können sie ja den Kampf in Freiburg stimmungsmäßig zu einem „Heimkampf“ machen. Der Bus fährt ab am Samstag um 14.30 Uhr am Ringerlokal. Anmeldungen sind noch möglich bei Reiner Schilling (Tel 07463 -1394).
SG Weilimdorf - ASV Nendingen II / Vorschau
Artikel vom 18.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1475, Kommentare: 0
Für viele Experten gelten die SG Weilimdorf und der ASV Nendingen II als Favoriten in der Landesliga. Diese beiden Mannschaften treffen nun schon am zweiten Kampftag aufeinander. Beide haben in der Vorwoche mit klaren Siegen überzeugt. Dabei haben die Weilimdorfer mit ihren vielen Neuzugängen bei der KG Kirchheim/Köngen ganz schön aufgetrumpft. Die Nendinger Zweite will aber am Samstag mit einer starken Aufstellung dagegenhalten, so dass ein völlig offener Kampf erwartet werden kann. Die Weilimdorfer haben ihre stärksten Kräfte in Khagani Abbassov (55 kg), Abdullah Eren und Dariusz Marszalkowski (beide 66 kg), Stefan Vogt (74 kg F), Milan Revicki (84 kg F) und Andreas Werft (120 kg). Vielleicht gibt dieser Kampf schon Aufschluss, wie realistisch die Nendinger Aufstiegsambitionen einzuschätzen sind.
Mattensplitter 4
Artikel vom 16.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1511, Kommentare: 0
Das Landgericht Dortmund hat am Freitag einen Antrag auf Einstweilige Verfügung des SV Johannis Nürnberg abgelehnt. Der DRB hatte den Nürnbergern keine Lizenz für ihre neuverpflichteten Ausländer erteilt, da die entsprechenden Anträge nicht ordnungsgemäß eingereicht worden waren. Mit ihrem Antrag wollten die Franken nun doch deren Einsatz erzwingen, scheiterten damit aber auch vor dem Gericht. Damit ist klar, dass die Ungarn Andras Horvath und Lajos Virag sowie der Rumäne Yvgenyi Valentir in dieser Saison nicht eingesetzt werden dürfen. Trotz zwischenzeitlichen Überlegungen ihre Mannschaft zurückzuziehen, wollen die Nürnberger aber nun die Bundesligasaison mit ihren bisherigen deutschen Ringern durchziehen. Wie schwer das werden wird, ist am letzten Samstag bei der klaren Niederlage gegen die KG Dewangen deutlich geworden. Die Nürnberger dürfen dennoch aber keineswegs unterschätzt werden. Immerhin haben sie mit dem deutschen Meister Tim Schleicher, der in diesem Frühjahr bei der EM gegen Ghenadi Tulbea gar zum Schultersieg kam, und mit mehreren deutschen Jugendmeistern herausragende Talente in ihren Reihen. Auch ohne Ausländer haben sie im letzten Jahr den Klassenerhalt gegen den TUS Adelhausen geschafft. Der ASV Nendingen ist also gewarnt. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind mit dieser Entwicklung natürlich zwar gestiegen. Aber die Nürnberger müssen erst einmal besiegt werden.
KG Baienfurt II - ASV Nendingen II 7:31
Artikel vom 15.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1386, Kommentare: 0
Zum Saisonbeginn hat eine starke zweite Mannschaft des ASV Nendingen als Aufsteiger in die Landesliga gleich einen souveränen Sieg in Baienfurt eingefahren. Auch wenn die Baienfurter zwei Ringer einsetzten, die in der Vorwoche in Tuttlingen noch in der 2. Bundesliga gekämpft hatten, waren sie gegen die gut eingestellte Nendinger „Zweite“ chancenlos. Nur die bundesligaerfahrenen Mir Pejman und Vladimiros Ioakeimidis waren für die Gastgeber siegreich. Auch Marcel Bolduan, der kürzlich gegen den Tuttlinger Manuel Fehrenbach gut gekämpft hatte, musste sich dem eine Gewichtsklasse aufgerückten Dominik Hipp geschlagen geben. Und Valentin Lupu errang gegen Simon Tenhündfeld für Nendingen genauso einen Überlegenheitssieg, wie vor acht Tagen der Tuttlinger Baris Diksu. Auch wenn bei den Nendingern noch Philipp Henning, Daniel Reichle und Bernhard Scheuring fehlten, deuteten sie doch an, dass sie dieses Jahr im Kampf um den nochmaligen Aufstieg mitreden wollen. Der Kampfverlauf (Baienfurt erstgenannt): 55 kg F: Tim Oppenrieder – Ömer Keser 0:4 (Schulterniederlage beim Stand von 0:2/0:5/0:4). – 120 kg G: Vladimiros Ioakeimidis – Fabian Schwarz 4:0 (TÜS).- 60 kg G: Luca Zanutta – Florin Matei 0:4 (Schulterniederlage beim Stand von 1:7/0:6/0:4). – 96 kg F: Manuel Göhring – Cederic Mühlmann 0:4 (Schulterniederlage 1. Runde). – 66 kg F: Mir Pejman – Timo Schmid 3:0 (PS 4:0/2:1/4:0). – 84 kg G: Raldf Grüble – Marco Schmid 0:4 (Aufgabe beim Stand von 1:5/0:6). – 66 kg G: Simon Tenhündfeld – Valentin Lupu 0:4 (TÜN 0:6/0:4/1:4). – 84 kg F: Marcel Bolduan – Dominik Hipp 0:3 (Punktniederlage 1:2/0:1/1:2). – 74 kg F: Louis Wessels – Christian Mayer 0:4 (Schulterniederlage beim Stand von 0:6/0:1/0:4). – 74 kg G: Simon Hamm – Martin Hirt 0:4 (TÜN 0:7/0:6/0:6). Endstand: 7:31. Mattenleiter Waleri Hettinger.
Mattensplitter 3
Artikel vom 14.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1448, Kommentare: 0
Der erste Kampftag in der 1. Bundesliga Süd hat gleich mit zwei faustdicken Überraschungen begonnen. Zwei der klaren Favoriten haben schon zum Auftakt Heimniederlagen einstecken müssen. Der KSV Aalen 05 unterlag unerwartet gegen den SV Wacker Burghausen mit 21:22 Punkten und noch sensationeller ist die Heimniederlage des SV Hallbergmoos, die gegen die RKG Freiburg 2000 mit 16:18 Punkten den Kürzeren zog. Kurios, dass in beiden Begegnungen die Heimmannschaft zwar jeweils sechs Kämpfe gewann, die Gäste bei nur vier Siegen aber durch Rundengewinnen in den verlorenen Kämpfen dennoch die entscheidenden Punkte für den Mannschaftssieg einfahren konnten. Für Nendingen besonders interessant ist natürlich der unerwartet starke Auftritt der Freiburger in Hallbergmoos. Denn der ASV Nendingen ist am kommenden Samstag, 20.September in Freiburg zu Gast und muss sich nun natürlich auf einen noch stärkeren Gegner als eigentlich erwartet einstellen. Aufmerksam verfolgt man in Nendingen natürlich auch die Auftritte des SV Johannis 07 Nürnberg, der so wie die Nendinger um den Klassenerhalt bangen muss. Wie fast schon erwartet mussten die Nürnberger im ersten Kampf ohne ihre ausländischen Neueinkäufe antreten, für die sie zu spät die Unterlagen für eine DRB-Lizenz eingereicht hatten. So waren sie gegen die KG Dewangen im ersten Heimkampf beim 1:34 völlig chancenlos.
ASV Nendingen - SC Anger 11:24
Artikel vom 14.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1381, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen hat seinen Auftaktkampf in der 1. Bundesliga zwar erwartungsgemäß gegen die Spitzenmannschaft des SC Anger mit 11:24 verloren. Die wichtigere Erkenntnis am Samstag in der mit 1 300 Zuschauern ausverkauften Mühlauhalle aber war, dass man durchaus auch gegen ein solches mit Weltklasseathleten gespickten Team bestehen kann. Nach einem furiosen Start mit zwei Siegen in den leichten Gewichtsklassen und einem Gleichstand von 9:9 Punkten zur Pause dachte wohl sogar manch einer an die Möglichkeit einer kleinen Sensation. Die Bayern rückten aber nach der Pause mit 5 Siegen die Maßstäbe doch wieder zurecht und sicherten sich routiniert den verdienten Sieg. Aber auch sie kamen nicht umhin, nach dem Kampf dem Aufsteiger ihre Anerkennung auszusprechen. „Einen so tollen Rahmen eines Bundesligakampfes habe ich in den letzten Jahren nicht erlebt“, zeigte sich Gästetrainer Christian Kloucek schwer beeindruckt. Doch es war nicht nur das fantastische Ambiente in der proppenvollen Halle, das den Nendingern so viel Lob einbrachte, sondern es war auch die Leistung der Ringer auf der Matte, die überzeugte. Vor allem in der ersten Hälfte des Abends wurde die Stimmung geradezu euphorisch, als in den ersten 5 Kämpfen kein Unterschied zwischen dem letztjährigen Spitzenreiter der Bundesliga und dem Aufsteiger festzustellen war.
Einen geradezu optimalen Einstieg in die Nendinger Mannschaft feierte der moldawische Neuzugang Ghenadi Tulbea im Fliegengewicht. Zwar musste er die 2. und 4. Runde gegen seinen sieggewohnten bulgarischen Gegner Krasimir Krastanov abgeben. Im 5. Durchgang aber ließ er mit zwei spektakulären Beinangriffen sein Können aufblitzen und zwang den Angerer im Jubelsturm der Zuschauer sogar auf die Schultern. Auch Andreas Miekeley (120 kg G) zeigte gegen den Estländer Heiki Nabi, Weltmeister 2006, eine absolute Klasseleistung und gab sich in allen drei Runden nur jeweils knapp geschlagen. Für eine weitere Steigerung der Stimmung sorgte dann Benjamin Raiser (60 kg G). In der letzten Saison hatte er gegen Christopher Geiger (damals noch Mietraching) zwei Niederlagen einstecken müssen. Diesmal brannte er auf Revanche und ging entsprechend motiviert auf die Matte. Dass er aber alle drei Runden für sich entscheiden würde, das hatte er wohl selbst nicht erwartet. Auch Markus Eichin 96 kg F) knüpfte nahtlos an das tadellose Auftreten seiner Mannschaftskollegen an. Der „Bär von Gresgen“ zeigte keinerlei Respekt vor Gergely Kiss, dem ungarischen Olympia-Achten von Peking und unterlag nach starkem Kampf nur mit 4:6 Punkten.
Ein Hohepunkt des Abends war zweifellos die Begegnung zwischen Florian „Lotte“ Schwarz und Alexander Kropf, der eben aus Split von der Militär-WM zurückgekehrt war. In einem begeisternden Kampf zweier wieselflinker und technisch versierter Leichtgewichtler unterlag der Nendinger nur denkbar knapp in der 5. Runde. Mit einem riskanten Angriff geriet er zwar in der 2. Runde an den Rand einer Schulterniederlage. Mit einer spektakulären Aktion drehte er aber dann in der folgenden Runde einen Rückstand von 0:2 in letzter Sekunde in einen Rundensieg mit 3:2. Auch wenn es dann zum Sieg nicht ganz reichte, „Lotte“ hatte das Publikum wieder mal voll überzeugt.
Aus der Euphorie wurde nach der Pause aber schnell wieder nüchterne Realität. Zwar kämpften auch hier die Nendinger mit vollem Einsatz und Engagement. Ihre Gegner zeigten sich aber doch einen Tick cleverer und abgeklärter. Pavel Burla (84 kg G) unterlag gegen Bernhard Mayr genauso mit 0:3 wie anschließend Semih Bosyan gegen Heinz Marnette (66 kg G). Trotz aller Bemühungen des Nendingers, gegen die spektakulären Ausheber des diesjährigen deutschen Meisters und Dritten der Militär-WM vor einer Woche war auch ein Semih Bosyan in Bestform machtlos.
Marc Buschle (84 kg F) wusste aus manchen gemeinsamen Trainingseinheiten nur zu gut, welches Kaliber er mit dem polnischen Meister und Olympiastarter Radoslaw Horbik vorgesetzt bekam. Der Pole machte nach Meinung des Angerer Trainers seinen wohl besten Kampf in der Liga bisher und war immer wieder etwas schneller und cleverer. So musste das Nendinger Ass eine denkbar knappe Niederlage einstecken, die sicherlich auch mit seiner durch eine Ellbogen-OP bedingten Trainingspause erklärt werden muss. Bastian Bentz (74 kg F) ging nach guter Leistung gegen Stefan Koch zwar mit 2:1 Runden in Führung, musste sich dann aber letztlich doch knapp mit 2:3 geschlagen geben. Auch bei Adrian Ozsda (74 kg G) hatte man auf einen Rundengewinn gehofft. Doch der ungarische Klassemann Levente Füeredy zeigte sich in der Bodenlage dann doch einen Tick stärker und setzte sich in allen drei hart umkämpften Runden knapp durch.
Auch wenn er die Nendinger Fans nicht mit allen Entscheidungen überzeugen konnte, zeigte Mattenleiter Ralf Schick (Ettenheim) eine souveräne Leistung. Als Fazit dieses denkwürdigen Abends bleibt festzuhalten. Die Sensation ist zwar ausgeblieben. Der ASV Nendingen ist aber dennoch durch die Art und Weise der Präsentation dieser Veranstaltung und durch das engagierte Auftreten seiner Ringer gegen einen „Goliath“ ein absoluter Gewinner dieses Saisonauftakts.
ASV Nendingen - SC Anger / Vorschau
Artikel vom 10.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1425, Kommentare: 0
„Jetzt geht’s los“ – ASV Nendingen – SC Anger
Das Warten hat ein Ende. An diesem Samstag, 13. September, steigt nun der mit Hochspannung erwartete Auftakt zur 1. Bundesliga. Der ASV Nendingen als Aufsteiger empfängt dabei mit dem SC Anger gleich eine ganz hochkarätige Mannschaft. Die Bayern waren im letzten Jahr gemeinsam mit dem KSV Aalen mit 24:4 Punkten Spitzenreiter der 1. Bundesliga Süd. Und sie haben sich für diese Saison noch einmal enorm verstärkt. Wenn die Gäste mit ihrer stärksten Auswahl antreten, wird es am Samstag für die Nendinger nicht viel zu erben geben. Nicht weniger als fünf Ringer des SC Anger waren beispielsweise in Peking bei den Olympischen Spielen im Einsatz. Dazu kommen weitere Spitzenleute wie ihr Neuzugang Heinz Marnette, amtierender deutscher Meister und in der vergangenen Woche Bronzemedaillengewinner bei der Militär-WM in Split.
Ob alle diese Weltklasseleute in der Mühlauhalle tatsächlich auf der Matte stehen, wird man sehen. Aber auch wenn der eine oder andere nicht eingesetzt wird, der Kader der Bayern ist so stark, dass die Nendinger auf jeden Fall in jeder Gewichtsklasse auf absolute Klassegegner treffen werden. Volker Hirt hat aber mit seinen Mannen in der Vorbereitungsphase alles versucht. Alle sind topfit und hochmotiviert. Und mit der lautstarken Unterstützung der Fans wird vielleicht manch einer über sich hinauswachsen und für eine Überraschung sorgen.
Die endgültige Besetzung des ASV stand allerdings eine Woche zuvor noch nicht fest, denn in einigen Gewichtsklassen hat Volker Hirt erfreulicherweise die Qual der Wahl.
Im Fliegengewicht kann man auf den ersten Einsatz des moldawischen Neuzugangs Ghennadie Tulbea gespannt sein. Der frühere Europameister hat es aber vermutlich mit dem Bulgaren Krasimir Krastanow gleich mit einem ganz harten Brocken zu tun, der ihm alles abverlangen wird. Über 60 kg kann Anger gegen Benjamin Raiser oder Valentin Lupu den Dänen Anders Nyblom aufbieten, der in Peking nur am Bronzemedaillengewinner scheiterte. Florian Schwarz (66 kg F) bekommt es entweder mit dem Polen Michal Malkewicz oder mit Alexander Kropf zu tun, der letzte Woche bei der Militär-WM im Einsatz war. Dort in Split war auch Heinz Marnette mit einem 3. Platz sehr erfolgreich. Der diesjährige deutsche Meister stellt Semih Bosyan (66 kg G) natürlich vor eine ganz gewaltige Herausforderung. In der Klasse bis 74 kg F vermeldet Anger den bulgarischen Neuzugang Nikolai Paslar, der eine bisherige leichte Schwäche in dieser Klasse beheben soll. Für Dominik Hipp oder Bastian Bentz wird das ein echter Prüfstein sein. Einen ganz starken Eindruck machte Adrian Ozsda (74 kg G) im Training. Auf seinen Kampf mit Tamas Lörincz, Olympia-Achter in Peking, kann man also sehr gespannt sein. Höhepunkt des Abends könnte die Begegnung zwischen Marc Buschle (84 kg F) und dem polnischen Olympiateilnehmer Radoslaw Horbik werden. Er zählt zur europäischen Spitze und wird nur schwer zu besiegen sein. Auch in den drei oberen Gewichtsklassen wird es für Nendingen sehr schwer. Der Neuzugang Pavel Burla (84 G) trifft wohl auf Bernhard Mayr, und Markus Eichin (96 F) und Andreas Miekeley (120 G) haben es mit den Ungarn Gergely Kiss und Otto Aubeli zu tun, die beide in Peking sich als Achte glänzend platzierten.
Schon diese Aufstellung zeigt, vor welch großer Hürde die Ringer des ASV Nendingen stehen. Überspitzt könnte man sagen, hier trifft eine ehrgeizige Dorfmannschaft auf eine routinierte Weltklasseauswahl. Die Zeit der Seriensiege der letzten Jahre ist vorbei. Jetzt kommt die Zeit, in der jeder erkämpfte Punkt, jede gewonnene Runde und dann vielleicht doch auch der eine oder andere Sieg als Erfolg bejubelt werden kann. Mit ihren treuen Anhängern im Rücken werden die ASV-Ringer sicherlich ihr Bestes geben.
Die Verantwortlichen des ASV haben im Vorfeld schon ihr Möglichstes getan, um in der Mühlauhalle den geeigneten Rahmen für die Erstligakämpfe zu schaffen. Ein hoffentlich sehr zahlreiches Publikum wird dann sicherlich das Seine tun, um für die nötige Stimmung in der Halle zu sorgen. Kampfbeginn ist um 19.30 Uhr. Pünktlich um 19.20 Uhr werden aber schon die Mannschaften zur Vorstellung einmarschieren.
Auftakt auch für ASV Nendingen II
Artikel vom 10.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1478, Kommentare: 0
Auch die „Zweite“ des ASV Nendingen steigt am kommenden Samstag, 13. September, in die neue Saison ein. Nach dem Aufstieg in die Landesliga beginnt nun eine hochinteressante Saison, in der einige starke Gegner erwartet werden. Von der Erweiterung des Ringerkaders dürfte die Mannschaft besonders profitieren, da sie durch den Austausch von Ringern aus der ersten und zweiten Mannschaft viel mehr Alternativen hat und enorm an Kampfkraft gewonnen haben dürfte. Zu den Stammkräften und Leistungsträgern dürften wohl unter anderem Martin Hirt, Stefan Rutschmann, Daniel Reichle, Bernhard Scheuring und Marco Schmid zählen. Aber auch der eine oder andere Nachwuchsringer wird hier seine Chance erhalten. Zum Auftakt muss man am Samstag nach Baienfurt reisen, wo gegen die KG Baienfurt II möglichst ein Sieg eingefahren werden soll. Kampfbeginn in Baienfurt ist um 17.30 Uhr.
Mattensplitter 2
Artikel vom 10.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1534, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen ist stolz darauf, mit Natalie Greiner eine der jüngsten Kampfrichterinnen in Deutschland aufbieten zu können. Die 20-Jährige war bisher schon bei mehreren Jugendturnieren im Einsatz. Am Samstag hatte sie nun ihre erste große Bewährungsprobe in der Mannschaftsrunde der Aktiven. Beim Kampf in der Bezirksklasse zwischen dem AB Wurmlingen und dem KSV Tennenbronn III ließ sie sich keine Nervosität anmerken. Die Tochter des ASV-Webmasters zeigte eine souveräne Leistung und leitete die Begegnung ohne Probleme. Glückwunsch Natalie!
Marc Buschle, der Starringer des ASV Nendingen, ist derzeit bei der Militär-WM im kroatischen Split im Einsatz. Nach einem leichten operativen Eingriff konnte er zwar nicht selbst auf die Matte, hatte aber eine wichtige Aufgabe als Betreuer der deutschen Ringer. Er wird am Dienstag zurückkehren und brennt genauso wie seine ASV-Mannschaftskollegen auf seinen ersten Kampf in der 1. Bundesliga im Trikot des ASV Nendingen am 13. September.
Mattensplitter 1
Artikel vom 05.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1643, Kommentare: 0
Wie das Sportgericht des DRB diese Woche mitteilte, ist ein Verwaltungsentscheid vom 10. Juli aufgehoben. Danach darf der KSV Aalen 05 doch all seine Neuerwerbungen ab 13.09. in der Bundesliga einsetzen. Ursprünglich hatte der DRB beanstandet, dass die Aalener mehrere ihrer Zugänge, darunter auch Andreas Deberny (früher ASV 97 Tuttlingen), nicht rechtzeitig an- oder abgemeldet hätten.
Heinz Marnette (SC Anger) hat am Mittwoch bei den Militärweltmeisterschaften die Bronzemedaille geholt. Der diesjährige deutsche Meister kehrte zur neuen Saison von Ketsch zu seinem Heimatverein zurück. Er wird am kommenden Samstag, 13. September, in der Mühlauhalle in der Klasse 66 kg G für seinen neuen Verein gegen den ASV Nendingen auf der Matte stehen.
Auch unsere Zweite ist im Kommen
Artikel vom 05.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1459, Kommentare: 0
Natürlich gilt auch in der Saison 2008 das Hauptaugenmerk unserer Bundesligamannschaft. Aber viele Ringsportfreunde werden in diesem Herbst mit verstärktem Interesse die Kämpfe unserer „Zweiten“ verfolgen. Ihr ist ja der Aufstieg in die Landesliga gelungen und sie hat es hier mit einigen starken Mannschaften zu tun. Und dann wird sie ja auch durch die Erweiterung unseres Kaders in dieser Runde noch viel stärker auftreten können als im vergangenen Jahr.
Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga wurde 2007 hinter dem StTV Singen der 2. Platz erreicht, der zur Aufstiegsrunde berechtigte. Dabei konnte man starke Mannschaften wie den KSV Gottmadingen oder den SV Dürbheim hinter sich lassen. Wenn man einzelne Ringer herausheben will, dann muss man sicher unter anderem Stefan Rutschmann, Martin Hirt und Marco Schmid nennen, die maßgeblich und zuverlässig zu den Erfolgen beigetragen haben. In einzelnen Kämpfen und vor allem in der Aufstiegrunde waren aber auch Routiniers wie Andreas Kosing, Orhan Bolat oder Daniel Reichle wichtige Erfolgsgaranten. Aber auch alle anderen der insgesamt 21 in der 2.Mannschaft eingesetzten Ringer hatten ihren Anteil, dass mit dem Triumph in der Aufstiegsrunde gegen den ASV Möckmühl, die KG Kirchheim/Köngen und ASV Schorndorf II der Aufstieg perfekt gemacht werden konnte.
Jetzt kommt auf die „Zweite“ natürlich eine noch stärkere Herausforderung zu. Der letztjährige Dritte der Landesliga, der VfL Gemmrigheim, vor allem aber die SG Weilimdorf, die sich ganz enorm verstärkt hat, könnten die härtesten Gegner werden. Aber auch die Bezirksderbys mit der KG Baienfurt II und dem AV Hardt haben ihre besonderen Reize.
Durch die Verstärkung unseres Bundesligakaders wird es in dieser Saison sicherlich zu einem häufigen Austausch von Ringern zwischen der 1. und 2. Mannschaft kommen, abhängig beispielsweise vom Stilartwechsel in Vor- und Rückrunde. Und sicherlich wird auch der eine oder andere unserer erfolgreichen Jugendringer seine Chance in der „Zweiten“ erhalten.
Kurzum, es ist sicher kein Geheimtipp, wenn man den Ringsportfreunden den Besuch der Kämpfe unserer „Zweiten“ wärmstens empfehlen kann.
Ringer des ASV Nendingen holen sich den letzten Schliff
Artikel vom 03.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1427, Kommentare: 0
Trainingslager mit den Schweizer Freunden der RS Kriessern
Die heiße Phase der Saisonvorbereitung des ASV Nendingen hat längst begonnen. Nach einem Trainingslager in Kriessern im Juli, intensiven Trainingsabenden in Nendingen, dem Wettkampftest beim internationalen Turnier in Kriessern vor zwei Wochen wollen sich die Ringer des Kaders für die Bundes- und Landesliga nun den letzten Schliff in einem Trainingswochenende mit den Schweizer Freunden aus Kriessern holen.
Trainer Volker Hirt ist zur Zeit hochzufrieden mit Trainingsbesuch, Einsatz und Form seiner Ringer. Wer mal beim ASV-Training dabei war, konnte sich ein Bild davon machen, wie hart und engagiert hier gearbeitet wird. Kein Wunder, dass das Nendinger Ringerlokal auch immer wieder Ringer aus Tuttlingen oder Taisersdorf für ihre Saisonvorbereitung angezogen hat.
An diesem verlängerten Wochenende sind nun die Ringerfreunde aus Kriessern hier in Nendingen zu Gast. Auch sie befinden sich in der unmittelbaren Vorbereitung für ihre Saison in der Nationalliga A. Mit zwölf Ringern hat sich praktisch ihr ganzer Erstligakader angemeldet. Und sie werden genau so wie ihre Nendinger Gastgeber vom gemeinsamen Training mit qualifizierten Partnern auf der Matte profitieren.
Die erste gemeinsame Einheit auf den Matten in der alten Nendinger Festhalle ist schon für Donnerstag abends geplant. Am Freitag ist nach einem speziellen Training der Schweizer am Vormittag und einem Ausflug auf die Kartbahn in Rottweil dann am Abend eine zweite gemeinsame Trainingseinheit angesetzt. Nach einem weiterem Training am Samstagvormittag sind für den Nachmittag durchaus auch Zuschauer eingeladen, die sich ab 15.30 Uhr ein Bild davon machen können, mit welcher Intensität die Trainingswettkämpfe bestritten werden. Für Volker Hirt bringt das natürlich auch noch eine weitere Gelegenheit, nach seinen Eindrücken dann die Mannschaften für den Auftakt in der Bundes- wie auch in der Landesliga für den 13. September festzulegen. Denn mit dem erweiterten Kader hat er in verschiedenen Gewichtsklassen mehrere Optionen, die er je nach Form und Gegner nutzen kann.
Diese Saison 2008 bringt also nicht nur bei der ersten Mannschaft in der Bundesliga sondern auch in der wesentlich verstärkten zweiten Mannschaft in der Landesliga für die Ringsportfreunde die Gewähr für hochklassige und engagierte Kämpfe auf der Matte. Das Trainingswochenende wird übrigens am Samstagabend mit einem Besuch des Kampfes der Tuttlinger in der 2. Bundesliga und einer regenerativen Einheit im TuWass am Sonntagmorgen abgeschlossen.
Ausblick auf die 1. Bundesliga 2008
Artikel vom 01.09.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1342, Kommentare: 0
2005 Oberliga – 2006 Regionalliga – 2007 dann 2. Bundesliga - und 2008 nun 1. Bundesliga. Der direkte Durchmarsch des ASV Nendingen von der Oberliga in die 1. Bundesliga mutet geradezu traumhaft an. Was aber jetzt in dieser Saison auf unseren Verein zukommt, ist allerdings nichts für Träumer sondern nur für nüchterne Realisten. Man braucht sich nur einmal die mit internationalen Assen gespickten Kaderlisten der meisten Vereine anzusehen, um zu erkennen, dass der ASV Nendingen hier trotz aller Verstärkungen ein Aschenputtel unter diesen Supermannschaften ist. Aalen und Hallbergmoos beispielsweise haben in ihrem Kader je 10 Ringer, die schon Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften gewonnen haben. Da müssen wir Nendinger schon ganz bescheiden sein. Aber wir wissen ja aus den Märchen, dass auch ein Aschenputtel nicht ganz chancenlos ist.
Erklärtes Ziel wird es natürlich sein, den Klassenerhalt zu schaffen. Dafür aber finanzielle Risiken einzugehen und seine eigene Identität völlig aufzugeben, kam für die Verantwortlichen des Vereins nicht in Frage. Dass andererseits ohne gezielte und maßvolle Verstärkungen der Klassenerhalt utopisch wäre, ist offensichtlich. Mit dem bodenständigen Schwarzwälder Markus Eichin (bisher Adelhausen) ist die Lücke im Freistilschwergewicht geschlossen worden. Für die Klasse bis 55 kg im Freistil konnte der Moldawier Ghenadie Tulbea (bisher Germania Weingarten) verpflichtet werden und der Rumäne Pavel Burla (84 kg G) bietet eine Option für Tauschmöglichkeiten in den mittleren Klassen. Dazu kommt noch mit Valentin Lupu (bisher Tuttlingen) ein alter Bekannter, der ja schon seit Jahren in Nendingen trainiert und für die Klassen bis 60 und 66 kg Alternativen in der 1. und 2. Mannschaft bildet.
Mit diesen Kaderergänzungen wird die Mannschaft homogener und kann mögliche verletzungsbedingte Ausfälle leichter verkraften. Auch wird es nun zu einer engeren Verzahnung zwischen der 1. und der 2. Mannschaft kommen, von der letztlich beide profitieren werden. Aber auch die Ringsportfreunde dürfen sich in dieser Saison auf hochkarätige Kämpfe mit Weltklasseathleten freuen. Auch wenn nicht mehr so viele Siege bejubelt werden können, rechnen die Ringer in dieser Saison doch wieder mit der leidenschaftlichen Unterstützung ihrer Anhänger. Vor allem die ASV-Supporters waren in den letzten Jahren Garanten für tolle Stimmung und Anfeuerung unserer Ringer. Gerade jetzt unter den veränderten Bedingungen in der rauen Luft der 1. Liga und in der Tuttlinger Mühlauhalle sind unsere Athleten auf die Unterstützung der Zuschauer angewiesen. Nur so wird es vielleicht möglich sein, das kleine Wunder Klassenerhalt zu schaffen.
Ein Blick auf unsere Gegner:
SC Anger
Schon unser Gegner im ersten Heimkampf ist ein ganz harter Brocken. Der SC Anger war im letzten Jahr gemeinsam mit dem KSV Aalen mit 24:4 Punkten Spitzenreiter der 1. Bundesliga Süd. Neben einigen starken heimischen Ringern, wie dem deutschen Meister Heinz Marnette, haben sie 10 ausländische Eliteringer, darunter viele Ungarn, im Kader. Unter ihnen ragt der Bulgare Krasimir Krastanov (55 kg), und die Olympiastarter Anders Nyblom (55/60 G). Tamas Lörincz (1. EM 2006, 66 G)), Radoslaw Horbik (84 kg F), Gergely Kiss (96 kg F), Otto Aubeli (120 kg 3.WM2005) sowie auch Heiko Nabi (Weltmeister 2006) heraus..
RKG Freiburg 2000
Auch im zweiten Kampf in Freiburg wird es ganz schwer werden. Die Breisgauer, im letzten Jahr Tabellenfünfter, verfügen über eine sehr ausgeglichene Mannschaft und haben sich zur neuen Saison noch weiter verstärkt. Unter anderem kamen in den beiden oberen Gewichtsklassen mit dem bisherigen Schorndorfer Balasz Kiss (3.EM 2007) und dem früheren Haslacher Raimund Schulnies zwei in Nendingen wohlbekannte Ringer dazu. Vom bisherigen Stamm sind Eduard Kratz(74 kg G), der in der Bundesliga lange unbesiegt war, und Daniel Bona (2.EM 2006) besonders zu beachten.
SV Johannis Nürnberg
Die Franken haben 2007 mit einem Sieg gegen Adelhausen nur mit deutschen Ringern den Klassenerhalt geschafft. Aber auch sie haben sich nun mit einigen Ungarn wie Andras Horvath und Lajos Virag (2.WM 2005) verstärkt und wollen so Platz 5 in dieser Saison erreichen. Aber Nendingen fühlt sich hier nicht chancenlos, auch wenn die Nürnberger Mannschaft um den deutschen Meister Tim Schleicher (55 kg – 2.Junioren-EM 2008) nur schwer zu schlagen sein wird.
SV Siegfried Hallbergmoos
Die Oberbayern waren letztes Jahr Tabellendritter und wollen nun aber Aalen und Anger im Kampf um die Spitze Paroli bieten. Dafür wurde ein hochkarätiger Kader zusammengebastelt, in dem mindestens 10 Ringer für ihr Heimatland viele internationale Medaillen erkämpften und einige auch in Peking am Start waren.. Dazu gehören beispielsweise Jarkko-Ala Hukku (1.WM 2007), Akos Wöller (2.EM 2005), Valderamas Venckaitis (3. WM 2007), Mindaugas Ezerkis (3.WM 2007) sowie Mindaugas Mizgaitis (120 G), der in Peking die Bronzemedaille gewann.
KG Dewangen-Fachsenfeld
Mit der KG trifft man hier zwar auf einen in Nendingen altbekannten Verein, doch an viele Namen in der Mannschaft wird man sich erst gewöhnen müssen. Nicht weniger als 6 neue ausländische Ringer hat Dewangen für diese Saison verpflichtet, was zeigt, dass die KG diesmal höhere Ambitionen hat als Platz 6 im Vorjahr. Von den bisherigen Stammringern sind Paul Penner (55 kg), Ronny Sauter (74 kg) und Halil Meral (84 kg) in Nendingen gut bekannt. Am stärksten einzuschätzen sind aber die EM-Medaillengewinner Edward Barsegian. Lukas Goral, Rares Chintoan, der von Aalen zum Nachbarn gewechselt ist, und natürlich vor allem der überraschende Olympiasieger von Peking Andrea Minguzzi (84 G).
KSV Aalen 05
Es ist schon erstaunlich, welche Supermannschaft Aalen drei Jahre nach der finanziellen Pleite aufbieten kann. Man braucht sich nur auf der Homepage des KSV die Präsentation des Kaders mit seiner Fülle von internationalen Top-Platzierungen ansehen, um zu erkennen, dass der vielfache deutsche Mannschaftsmeister Aalen in dieser Saison wieder im Kampf um die deutsche Meisterschaft ganz vorne mitmischen will.
Bei der Fülle von wohlklingenden Namen tut es gut, dass mit Patric Nuding wenigstens ein vertrauter Aalener Name unter den 20 Ringern auftaucht. Aber ansonsten wimmelt es im Aalener Kader nur so von ausländischen Stars, von denen hier nur Vasyl Fedorishin (1.EM 2008 und Silbermedaille in Peking), Kiril Terziev (Bronze in Peking), Nikolay Gergov (1.EM 2007) und der absolute Superstar David Musulbes als vielfacher Welt- und Europameister sowie Olympiasieger genannt werden sollen.
SV Wacker Burghausen
Die Bayern gehörten 2007 mit 20:8 Punkten zu den Top 4 dieser Liga. Auch dieses Jahr dürften sie mit einer noch stärkeren Mannschaft ihr Saisonziel, das Achtelfinale, durchaus erreichen. Zu ihren wichtigsten Leistungsträgern gehören Peter Bacsi (1.EM 2008), Miroslav Geshev (2.EM 2004), Theodoros Tounousidis und David Otiashvili als mehrfache EM- und WM-Medaillengewinner.
ASV Jugend in Kriessern erfolgreich
Artikel vom 24.08.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1665, Kommentare: 0
Nicht nur die Aktiven des ASV Nendingen sind am Wochenende in Kriessern im Einsatz gewesen, sondern auch die ASV-Jugendmannschaft hat beim parallel ausgetragenen Turnier um den 21. Raiffeisencup einen erfolgreichen Wettkampftest absolviert. Verstärkt durch zwei Jugendliche des KSV Gottmadingen traf der Bundeliganachwuchs dabei auf starke Gegner aus der Schweiz und Österreich, unter ihnen auch einige regionale Auswahlmannschaften. Nach zwei Siegen gegen eine Auswahl aus Vorarlberg und gegen die KG Winterthur/Weinfelden unterlagen die Nendinger Talente zwar in den nächsten vier Kämpfen jeweils knapp, konnten aber dennoch durchweg überzeugen. „Mit dem 5. Platz in diesem Klassefeld und den gezeigten Leistungen bin ich rundum zufrieden“, konnte Nachwuchstrainer Semih Bosyan positiv bilanzieren.
Yunus Bakir und Tim Baur gewannen dabei sogar alle ihre Kämpfe. Dasselbe Kunststück gelang auch Luca Herold auf der Matte, doch wegen leichtem Übergewicht konnten seine Siege nicht anerkannt werden. Sehr erfolgreich waren auch Robin und Steffen Baur, die nur jeweils einmal unterlagen. Hervorragend hielten sich aber auch alle anderen eingesetzten Ringer und vor allem auch Pascal Lang, der es mit durchwegs wesentlich schwereren Gegnern zu tun hatte. Genauso wie die Bundesligaringer scheint also auch der ASV-Nachwuchs gut auf die anstehende Mannschaftsrunde vorbereitet zu sein.
ASV Nendingen gewinnt Grenzlandturnier in Kriessern
Artikel vom 24.08.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1660, Kommentare: 0
Mit einem Sieg beim glänzend besetzten 43. Internationalen Grenzlandturnier in Kriessern (Schweiz) haben die Ringer des ASV Nendingen am Wochenende ihren Formtest vor Beginn der Bundesligasaison eindrucksvoll bestanden. „Nendingen war eine Klasse für sich“ überschrieben die Gastgeber ihren Bericht von diesem Turnier, bei dem unter anderen alle sechs Mannschaften der Schweizer Nationalliga A am Start waren. Mit 13 Aktiven-Mannschaften und sieben Jugendteams war die Beteiligung so groß wie noch nie. Wie die Organisatoren der gastgebenden RS Kriessern aber die insgesamt 52 Mannschaftskämpfe und 450 Einzelkämpfe auf vier Matten im Festzelt abwickelten, verdient allerhöchsten Respekt und Anerkennung. Aber auch ASV-Trainer Volker Hirt hatte allen Grund mit seinen Schützlingen hochzufrieden zu sein. „Alle haben sich hervorragend geschlagen, gute Form gezeigt und mit toller Einstellung gekämpft.“ Das war schon in den Gruppenkämpfen am Samstag deutlich zu sehen, als gegen die RR Brunnen und den SC Isaria Unterföring jeweils alle neun Einzelkämpfe gewonnen wurden. Und auch im dritten Kampf gegen die RS Freiamt wurde nur ein Kampf abgegeben, als Adrian Ozsda sich nach klarer Führung verletzte und aufgeben musste. Aber auch ohne ihn demonstrierten die Nendinger am Sonntag in den Endkämpfen gegen die beiden anderen Gruppensieger ihre klare Überlegenheit. Gegen die gastgebende RS Kriessern als Pokalverteidiger revanchierte sich der Bundesligaaufsteiger eindrucksvoll mit 22:13 für die knappe Vorjahresniederlage. Und auch im zweiten Endkampf gegen den amtierenden Schweizer Meister RC Willisau kamen die Nendinger bei ihrem Sieg mit 26:11 nie in Bedrängnis. Und so konnte der im Vorfeld von Volker Hirt geforderte Pokalgewinn dann auch tatsächlich von seinen Ringern und den zahlreichen ASV-Anhängern begeistert gefeiert werden. Genau 40 Jahre nachdem 1968 erstmals die damalige Nendinger Bundesligamannschaft um den heutigen Vorsitzenden Reiner Schilling in Kriessern triumphiert hatte, konnte der begehrte Pokal wieder an die Donau geholt werden. Mit Florin Matei, Benjamin Raiser, Florian Schwarz, Semih Bosyan und Bastian Bentz gewannen fünf Ringer sogar alle ihre sechs Kämpfe. Besonders zufrieden war Volker Hirt aber auch mit den beiden Neuzugängen Markus Eichin und Pavel Burla, die gegen starke Gegner nur je einen Kampf verloren geben mussten. Gut hielten sich auch die Ringer von ASV Nendingen II, die in einer gemischten Mannschaft mit der KG Gottmadingen zwar in ihrer Gruppe gegen ihre schweizerischen und österreichischen Erstliga-Gegner chancenlos waren, aber beispielsweise durch Martin Hirt, Daniel Reichle und Marco Schmid zumindest zu Einzelsiegen kamen. Als Fazit von Kriessern bleibt festzuhalten, dass drei Wochen vor Beginn der Bundesligasaison am 13. September die Ringer des ASV Nendingen für die anstehende Herausforderung durch vermutlich übermächtige Gegner nach besten Kräften gerüstet zu sein scheinen.
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20 Olympiateilnehmer gegen ASV Nendingen
Artikel vom 21.08.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1603, Kommentare: 0
Der ASV Nendingen kann sich in der am 13. September beginnenden Bundesligasaison auf Weltklassegegner freuen. Nicht weniger als 20 Teilnehmer der Olympischen Spiele in Peking stehen in den Kadern der Mannschaften, die Nendingen im Herbst in der Mühlauhalle auf der Matte erwartet. Darunter befinden sich auch vier Medaillengewinner. Der für den TSV Dewangen startende Italiener Andrea Minguzzi errang überraschend die Goldmedaille in der Klasse bis 84 kg im griechisch-römischen Stil. Und im freien Stil holte der beim KSV Aalen unter Vertrag stehende Ukrainer Vasyl Fedorishin (60 kg) die Silbermedaille und sein bulgarischer Vereinskollege Kiril Terziev (74 kg) gewann Bronze. Eine weitere Bronzemedaille ging an den Litauer Mindaugas Mizgaitis, der im Schwergewicht im klassischen Stil für den SV Siegfried Hallbergmoos auf die Matte geht. Allein aus dem Kader des KSV Aalen hatten acht Ringer die Startberechtigung für Peking erreicht, von denen allerdings drei verletzungsbedingt nicht antreten konnten. Und vom SC Anger, dem Auftaktgegner der Nendinger am 13. September im ersten Heimkampf, waren fünf Ringer bei Olympia im Einsatz. Der Däne Anders Nyblom (55 kg), der Pole Radoslav Horbik als möglicher Gegner von Marc Buschle in der Klasse bis 84 kg, und die drei Ungarn Tamas Lörincz (66 kg), Gergely Kiss (96 kg) und Otto Aubeli (120 kg), die alle drei sich unter den ersten acht platzieren konnten. Man kann sich also unschwer vorstellen, vor welche Herausforderungen die Ringer des ASV Nendingen schon im allerersten Kampf gestellt werden. Neben dem ASV Nendingen ist die RKG Freiburg übrigens die einzige Mannschaft der 1. Liga Süd, die keinen aktuellen Olympiastarter aufbieten kann. Aber auch die Freiburger haben unter anderem mit Daniel Bona, dem Vizeeuropameister von 2006, und Balasz Kiss, dem EM-Dritten von 2007, einige Weltklasseringer in ihren Reihen. Da kann für die ASV-Ringer nur die Devise gelten: „Bange machen gilt nicht.“ Sie wollen die Herausforderung annehmen und freuen sich genauso wie ihre Anhänger auf hochklassige Ringkämpfe, bei denen wohl so manche ehrenvolle Niederlage wie ein Sieg gefeiert werden kann. Und wer sagt, dass Außenseiter keine Chance haben?
Bundesliga - Ergebnisse und Termine
Artikel vom 21.08.2008, Autor: Marc Buschle, Views: 1698, Kommentare: 0
Hier finden Sie Termine und Ergebnisse zur Bundesliga Saison 2008.
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Laufen bis zur vollen Ausbelastung. Nendinger Ringer beim Laktattest
Artikel vom 20.08.2008, Autor: Homepage ASV Nendingen, Views: 1642, Kommentare: 0
Erstmals in der Vereinsgeschichte wird auch beim ASV Nendingen ein Laktattest zur Überprüfung der allgemeinen Ausdauerfähigkeit durchgeführt.
Anfang Juli ließ Trainer Volker Hirt der komplette Bundesligakader zum Laktattest ins Medi Fit Tuttlingen Inh. Klaus Ragg antreten. Hier wurde ein Laufband Laktattest durchgeführt. Jeder musste Laufen bis zur vollen Ausbelastung. Mit der Geschwindigkeit von 6 km/h wurde begonnen und nach 2 Minuten wurde die Geschwindigkeit um 2 km/h erhöht. Zwischen den Stufen wurden der Laktat und der Puls gemessen und ausgewertet. Nach dem Laufen wurde die Regenerationszeit ausgewertet.
Jeder Sportler bekam nach einem Gespräch mit dem Trainer seine Ergebnisse an die Hand. Zusammen wurde dann einen Trainingszusatzplan erstellt um die Ausdauerleistung zu steigern.
Trainer Hirt sagte dazu: „Die Werte sind gut aber erst nach dem Re-Test Ende August kann man mehr dazu sagen wer sich verbessert hat“
Zitat Klaus Ragg: „Ich hätte nie gedacht, dass die Ringer auch so gute Läufer sind. Besonders beeindruckt hat mich Andreas Miekeley und Bernhard Scheuring die die 20 Km/h Stufe fast bis zum Schluss durchgelaufen sind trotz ihren fast 100 kg“.
Der ASV Nendingen möchte sich bei Klaus Ragg (Medi Fit) bedanken der es mit ermöglicht hat, diesen Laktattest durchzuführen. Wir alle freuen uns auf den Re- Test.
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43. Internationales Grenzlandturnier in Kriessern
Artikel vom 20.08.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1531, Kommentare: 0
Nur noch drei Wochen trennen den ASV Nendingen vom Abenteuer 1. Bundesliga. Am 13. September wird in der Mühlauhalle mit dem ersten Heimkampf gegen den SC Anger der mit Hochspannung erwartete Auftakt des Aufsteigers in der höchsten deutschen Liga beginnen.
Trainer Volker Hirt hat mit einem akribisch ausgearbeiteten Trainingsplan versucht, in der heißen Phase seit Anfang Juni seine Ringer optimal auf die anstehende Herausforderung vorzubereiten. Dazu gehörten auch ein Trainingswochenende im schweizerischen Ringerzentrum in Kriessern und mehrere Leistungstests. An diesem Wochenende soll nun das 43. Internationale Grenzlandturnier in Kriessern einen ersten Wettkampftest und eine wichtige Standortbestimmung bringen. Im letzten Jahr war die Mannschaft des ASV Nendingen im Finale nur ganz knapp der ungarischen Spitzenmannschaft des KC Kecskement unterlegen.
Volker Hirt hat aber für das Turnier am Wochenende die Marschroute ganz klar festgelegt: „Diesmal wollen wir den Pokal auf jeden Fall gewinnen.“ 40 Jahre nach dem letzten Turniersieg der Nendinger in der Schweiz soll dieser Triumph nun wiederholt werden. Das dürfte aber alles andere als leicht werden, denn die diesjährige Besetzung ist sowohl quantitativ als auch qualitativ wesentlich stärker einzuschätzen als in den vergangenen Jahren. Nicht weniger als 14 Mannschaften aus vier Nationen sind diesmal gemeldet. Neben den ungarischen Pokalverteidigern treten mehrere Mannschaften der schweizerischen Nationalliga A und der österreichischen 1. Bundesliga an. Aus Deutschland kommt neben dem ASV Nendingen unter anderen mit dem AV Jugendkraft Concordia Zella-Mehlis eine starke Mannschaft der 2. Bundesliga. Die Nendinger werden übrigens gleich doppelt vertreten sein, denn neben der 1. Mannschaft wird eine gemischte Mannschaft aus der KG Gottmadingen und ASV Nendingen II an den Start gehen. Sie wird es in Gruppe A besonders schwer haben, denn sie trifft ausschließlich auf Mannschaften der 1. Liga aus Ungarn, Schweiz und Österreich. Aber auch die Bundesligamannschaft des ASV Nendingen hat eine schwere Gruppe zu überstehen, in der besonders die schweizerischen Spitzenmannschaften der RS Freiamt mit Vizeeuropameister Reto Bucher und der RR Hergiswil erst einmal besiegt werden müssen. Für Volker Hirt kommt das aber ganz gelegen: „Das ist genau der Härtetest, den wir haben wollen. Und hier werden wir wohl auch im internen Leistungsvergleich unserer Ringer mehr Klarheit über die stärkste Aufstellung für die Bundesliga bekommen.“ Leider nicht dabei sein kann Marc Buschle, der sich bis zum Montag als möglicher Ersatzstarter für Peking bereit halten musste und sich dann am Dienstag einem leichten operativen Eingriff unterzog, um rechtzeitig zum 13. September wieder einsatzbereit zu sein. Die Nendinger werden am Samstag ab 13.15 Uhr drei Gruppenkämpfe bestreiten und dann am Sonntag nach dem letzten Gruppenkampf zu zwei Platzierungskämpfen antreten. Bleibt zu hoffen, dass die Ringer in diesem kräfteraubenden Turnier diesmal von Verletzungen verschont bleiben. Sicherlich werden auch wieder eine ganze Reihe von ASV-Anhängern ihre Ringer unterstützen. Zumal, da die Nendinger mit ihrer Jugendmannschaft auch einen Kandidaten im Kampf um den 21. Internationalen Raiffeisencup der Jugend ins Rennen schicken. Aber auch hier ist die Konkurrenz mit Teams aus vier Ländern, die zum Teil mit Auswahlmannschaften antreten, enorm stark.
OLYMPIA Links
Artikel vom 14.08.2008, Autor: Marc Buschle, Views: 3854, Kommentare: 0
Hier finden Sie die wichtigsten Links zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking:
- Deutscher Ringer-Bund e.V.
- The Official Website of the Beijing 2008 Olympic Games
- Deutscher Olympische Sportbund
- Medaillenspiegel der Olympischen Sommerspiele 2008
- Beijing 2008 - alle Wettkämpfe live im Internet
Großer Preis von Polen in Lodz
Artikel vom 22.06.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 1393, Kommentare: 0
Marc Buschle vom ASV Nendingen hat am Wochenende beim Großen Preis von Polen in Lodz den 5. Platz belegt. Obwohl er dabei gegen zwei international sehr erfolgreiche Ringer in der Gewichtsklasse bis 96 kg Niederlagen hinnehmen musste, konnte er mit seinem Auftreten auf der Matte dennoch sehr zufrieden sein. Nach einem Freilos traf er im Viertelfinale auf den Kirgisen Alexey Krupniakow, der vor zwei Wochen beim Großen Preis von Deutschland in Dortmund den deutschen Olympiateilnehmer Stefan Kehrer im Finale klar besiegt hatte. Marc Buschle zeigte gegen den kirgisischen WM-Vierten aber eine hervorragende Leistung und verlor nur knapp mit 0:2/1:2. Kurios dabei, dass der ASV-Star dabei selber den einzigen technischen Punkt des Kampfes mit Beinangriff machte, sein körperlich überlegener Gegner aber zu seinen Wertungen nur durch Hinausschieben in die blaue Zone kam. Da der Kirgise später das Finale erreichte, erhielt Marc Buschle die Möglichkeit gegen den Polen Mateusz Gucman um Platz drei zu ringen. Auch hier zeigte sich wieder ein ähnlicher Kampfverlauf. Der polnische Olympiastarter, der vor Jahresfrist EM-Vierter geworden war, holte die erste Runde mit 1:0 Punkten. In der 2. Runde holte sich Buschle wiederum mit Beinangriff die einzige technische Wertung, die der Pole aber am Mattenrand zweimal durch Hinausdrängen seines Gegners in einen 2:1-Sieg für sich umdrehen konnte. Für Buschle blieb damit der respektable 5. Platz in diesem stark besetzten Turnier. Eigentlich hätte er in dieser Woche auf Einladung des chinesischen Ringerverbandes zur Olympiavorbereitung nach Peking fliegen sollen. Diese Reise scheiterte aber an den von den chinesischen Behörden verschärften Sicherheitsbestimmungen, die keine Visumfreigabe für die Deutschen erlaubten. Stattdessen wird Buschle nun am Freitag für 10 Tage zur gemeinsamen Olympiavorbereitung der deutschen, polnischen und ungarischen Ringer in Polen fahren. Im Hinterkopf hat Marc Buschle für sich aber schon einen anderen Termin fest im Visier. Er brennt darauf, am 13. September mit den anderen Ringern des ASV Nendingen in der Mühlauhalle den Auftakt zur ersten Saison in der 1. Bundesliga zu bestreiten.
Marc Buschle siegt bei Großen Preis von Großbritannien
Artikel vom 22.06.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 3306, Kommentare: 0
Rechtzeitig vor der Nominierung der Teilnehmer bei den Olympischen Spielen hat sich Marc Buschle vom ASV Nendingen eindrucksvoll in Erinnerung gerufen. Beim internationalen Turnier um den Großen Preis von Großbritannien in Sheffield am Wochenende hat er in der Gewichtsklasse bis 96 kg einen bemerkenswerten Erfolg errungen. Während sich der deutsche Meister dieser Klasse, Stefan Kehrer, nicht platzieren konnte, hat Marc Buschle mit dem 1. Platz in diesem Turnier seine Anwartschaft auf eine Olympianominierung bekräftigt. Der Deutsche Ringerbund hat bekanntlich im freien Stil zwei Startplätze für Peking in den Gewichtsklassen bis 84 und 96 kg erreicht. Während Davyd Bichinashvili (84 kg) hier bisher die besten Karten aufzuweisen scheint, ist das Rennen um die endgültige Nominierung in der höheren Klasse weiterhin offen. Zwar hat Stefan Kehrer mit seinem 8. Platz bei der WM in Baku im letzten Juli das Startrecht für Deutschland im Halbschwergewicht gesichert, doch weitere Leistungsnachweise ist er bisher schuldig geblieben. Beim Turnier in Sheffield unterlag Kehrer nun schon in Runde eins dem starken Kanadier Silberman. Nachdem Marc Buschle in der 1. Runde einen Schweizer Ringer besiegt hatte, traf er dann pikanterweise in der nächsten Runde auf den Kanadier, gegen den er im letzten Jahr in Baienfurt ebenfalls einmal verloren hatte. In Sheffield aber drehte er nun den Spieß um und besiegte Silberman nach Punkten. Im Finale sicherte er sich dann mit einem Erfolg gegen einen Engländer den Turniersieg und ließ dabei vier Ringer hinter sich, die für die Olympischen Spiele qualifiziert sind. Damit meldete er natürlich deutlich seine Ansprüche auf einen Startplatz in Peking an. Eine Entscheidung darüber könnte in zwei Wochen beim Großen Preis von Deutschland in Dortmund fallen, wo Buschle noch einmal seine gute Form unter Beweis stellen will. In dieser Woche geht es nun zunächst zu einem weiteren Vorbereitungslehrgang nach Schifferstadt. Am kommenden Sonntag wird Marc Buschle beim run&fun in einer Prominentenstaffel einen Teilabschnitt des Marathons laufen, ehe es nach einem weiteren Trainingslager dann in Dortmund zum wohl entscheidenden Wettkampf kommt. Nicht nur die Anhänger des ASV Nendingen sondern wohl alle heimischen Sportfans werden dabei wohl dem Mühlheimer die Daumen drücken.
Großer Preis von Deutschland in Dortmund
Artikel vom 22.06.2008, Autor: Fritz Reichle, Views: 2877, Kommentare: 0
Die Olympiahoffnungen von Marc Buschle vom ASV Nendingen haben am Wochenende beim Großen Preis in Deutschland leider keine weitere Nahrung erhalten. Die Auslosung in der Klasse bis 96 kg führte ihn schon in der ersten Runde gegen den starken Polen Radoslaw Dublinowski, gegen den er ganz knapp unterlag. Der Pole nutzte seinen Gewichtsvorteil von fast 10 kg geschickt aus, blockte alle Angriffe des Mühlheimers ab und gewann beide Runden hauchdünn mit 1:0/1:0. Beide Wertungen fielen jeweils erst im Zwiegriff, wobei die Entscheidung in der zweiten Runde sehr umstritten war, da Marc Buschle seinen Gegner eigentlich schon als erster am Boden hatte. Buschles Rivale im Kampf um das Olympiaticket in dieser Gewichtsklasse, Stefan Kehrer (Ketsch), zog seinerseits in das Finale ein, in dem er gegen den kirgisischen WM-Fünften Alexei Krupniakow klar unterlag. Dennoch hat er natürlich nun gute Karten, wenn es in diesen Tagen um die Nominierung für Peking in dieser Gewichtsklasse geht. Für Marc Buschle bliebe dann die etwas undankbare Rolle als Ersatzmann für die Gewichtsklassen bis 84 und 96 kg, in denen der Deutsche Ringerbund einen Startplatz bei den Olympischen Spielen sicher hat. Für Marc Buschle war es nur ein schwacher Trost, dass Dublinowski gegen den Turniersieger Krupniakow erst in der dritten Runde knapp verlor und damit Platz drei belegte. Der Nendinger Ringerstar lässt trotz dieser Entwicklung den Kopf nicht hängen. Er wird nach einem weiteren Trainingslager in Hennef und einem Turnier in Polen gemeinsam mit den Olympiastartern in Peking ein Trainingslager bestreiten und sich ansonsten voll auf die Bundesligasaison mit dem ASV Nendingen konzentrieren. Ähnlich wie Marc Buschle erging es in Dortmund dem zweiten Starter des ASV Nendingen in der gleichen Gewichtsklasse, dem Schwarzwälder Neuzugang Markus Eichin. Auch er kam schon in der ersten Runde gegen den anderen späteren Turnierdritten, den Chinesen Wang Yuanyuan. So wie Buschle verlor auch Eichin trotz starker Leistung jeweils mit einem Punkt in den beiden Runden, und schied damit ebenfalls früh aus. Dennoch ist es für den ASV Nendingen natürlich eine enorme Prestigebestätigung, bei diesem größten internationalen Turnier in Deutschland gleich mit zwei Ringern vertreten zu sein.
